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JuAr Basel feiert 25 Jahre Mädchentreff Mädona

Am Freitag, 29. Mai 2026, feierte der Mädchentreff Mädona sein 25-jähriges Bestehen. Rund 50 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Fachwelt und dem direkten Umfeld des Mädona kamen zusammen, um dieses besondere Jubiläum zu würdigen.
Seit einem Vierteljahrhundert bietet das Mädona Mädchen und jungen Frauen in Basel einen geschützten Raum für Begegnung, Mitbestimmung, Kreativität und persönliche Entwicklung. Als einziger Mädchentreffpunkt der Nordwestschweiz hat sich das Mädona in den vergangenen 25 Jahren als wichtige Fachstelle für Mädchenarbeit etabliert und unzählige junge Menschen auf ihrem Weg begleitet.

Zu Gast: Regierungsrat Mustafa Atici mit Kommissionspräsidentin Michela Seggiani
Die Jubiläumsfeier wurde mit verschiedenen Ansprachen eröffnet. Michela Seggiani, Kommissionspräsidentin der Bildungs- und Kulturkommission (BKK) und Grossrätin, würdigte die wichtige gesellschaftliche Bedeutung des Mädona. Für JuAr Basel sprach Louise Jordi, Co-Geschäftsleiterin, über die Rolle des Mädona innerhalb der offenen Jugendarbeit und die Bedeutung geschlechtsspezifischer Angebote.
Auch die beiden Co-Leiterinnen des Mädona, Angi Orlando und Carmen Büche, blickten auf die Entwicklung des Treffs zurück und gaben Einblicke in die tägliche Arbeit mit den Mädchen und jungen Frauen.
Besonders berührend war der Beitrag einer Jugendlichen, die aus ihrer persönlichen Sicht schilderte, was das Mädona für sie bedeutet. Ihre Worte machten deutlich, wie wichtig Orte sind, an denen junge Menschen ernst genommen werden, Unterstützung erhalten und ihre eigenen Stärken entdecken können.
Ein weiterer Höhepunkt war die feierliche Eröffnung des Wünsche-Baums durch Regierungsrat Mustafa Atici. Im Namen des Regierungsrats überreichte er dem Mädona Wünsche als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die geleistete Arbeit und die Zukunft des Treffs.


Vielfältige Programmpunkte
Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde der Apéro eröffnet. Viele Mädchen waren anwesend und gestalteten das Jubiläum aktiv mit. An verschiedenen Bastelstationen entstanden kreative Werke, während Gespräche, Begegnungen und gemeinsames Feiern den Nachmittag prägten.
Ein eigens produzierter Mädona-Film zeigte eindrückliche Einblicke in den Treffalltag und liess die Vielfalt der Angebote sowie die Stimmen der Mädchen sichtbar werden. Der Film machte deutlich, wie lebendig und bedeutsam das Mädona für Generationen von Besucherinnen geworden ist.

Fehlende Finanzierung ab 2028
Das Jubiläum war nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch ein Moment, um in die Zukunft zu blicken.
Das Mädona ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Basler Kinder- und Jugendförderung. Es schafft Räume für Teilhabe, Chancengerechtigkeit, Selbstbestimmung und Empowerment von Mädchen und jungen Frauen. Die Nachfrage nach den Angeboten ist hoch und die gesellschaftliche Bedeutung solcher geschützter Räume nimmt weiterhin zu.
Gleichzeitig wurde am Jubiläum deutlich, dass die Finanzierung des Mädona in seiner heutigen Form derzeit nur bis Ende 2027 gesichert ist.
Damit die Erfolgsgeschichte des Mädona weitergeschrieben werden kann, braucht es eine langfristige finanzielle Perspektive. Die vergangenen 25 Jahre haben eindrücklich gezeigt, welchen Wert das Angebot für die Stadt Basel und für zahlreiche Mädchen und junge Frauen hat. Um diese wichtige Arbeit auch in Zukunft sicherzustellen, ist eine Weiterführung der Finanzierung über das Jahr 2027 hinaus von grosser Bedeutung.
Denn Mädchenarbeit ist keine zeitlich begrenzte Aufgabe. Sie bleibt auch in Zukunft ein wichtiger Beitrag für Chancengerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und die Förderung junger Menschen.
Das Mädona braucht nicht nur Anerkennung für die vergangenen 25 Jahre. Es braucht auch eine Perspektive für die nächsten 25 Jahre.

