Aktuell

bz Interview: Offene Jugendarbeit im Wandel

Interview in der bz Basel vom 24. Juli 2026 mit Co-Geschäftsleiter Endrit Sadiku

Bild: Katja Schmidlin, bz Basel

Die Lebenswelt junger Menschen findet heute längst nicht mehr nur auf Pausenplätzen oder in Jugendzentren statt. Soziale Medien prägen ihren Alltag, schaffen neue Chancen, bringen aber auch neue Herausforderungen mit sich. Im Interview mit Gian Gaggiotti von der bz Basel spricht unser Co-Geschäftsleiter Endrit Sadiku darüber, weshalb Offene Jugendarbeit junge Menschen auch im digitalen Raum begleiten muss.

Mit dem Pilotprojekt «Positive Influencing» geht die JuAr Basel neue Wege: Ein spezialisiertes Social-Media-Team beobachtet digitale Trends, produziert Präventionsinhalte und steht Jugendlichen auch online als niederschwellige Anlaufstelle zur Verfügung. Ziel ist es, Risiken wie Cybermobbing, Deepfakes oder gefährliche Social-Media-Trends frühzeitig zu erkennen, einzuordnen und mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Die digitalen Erkenntnisse fliessen direkt in die Arbeit der Jugendzentren ein und stärken damit die Begleitung junger Menschen auch vor Ort.

Jugendarbeit entwickelt sich mit der Lebenswelt junger Menschen Die JuAr Basel versteht digitale Jugendarbeit nicht als Ersatz, sondern als konsequente Weiterentwicklung der Offenen Jugendarbeit. Persönliche Beziehungen, Begegnungsorte und Vertrauen bleiben das Fundament. Gleichzeitig gilt es, Jugendliche auch dort zu begleiten, wo sie einen grossen Teil ihres Alltags verbringen – in digitalen Räumen. Das Projekt «Positive Influencing» verbindet diese beiden Welten und schafft neue Möglichkeiten für Prävention, Orientierung und niederschwellige Unterstützung. Dazu betont Endrit Sadiku im Interview:

«Die moderne Jugendarbeit endet schon lange nicht mehr an der Tür des Jugendzentrums, sondern begleitet Jugendliche auch im digitalen Raum und nimmt ihren Teil der gesellschaftlichen Verantwortung wahr.»

Lesen Sie das ganze bz Interview exklusiv hier.