Aktuell

Studenten der Hochschule für Technik und Umwelt FHNW analysieren das Bewerbungsmanagement von JuAr Basel

Bild: Die Studenten Sokol Maliqi und Murat Kayhan präsentierten ihre Ergebnisse am 08.01.2026 in Brugg AG

Wie kann JuAr Basel eingehende Bewerbungen potenzieller Mitarbeitender schneller, effizienter und professioneller bearbeiten? Mit dieser Fragestellung befassten sich die Zentralen Dienste von JuAr Basel im vergangenen Jahr.

Die beiden Studenten Murat Kayhan und Sokol Maliqi des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der FHNW untersuchten während fünf Monaten die Anforderungen an ein optimiertes Bewerbungsmanagement und erarbeiteten konkrete Verbesserungsvorschläge. Ihre Resultate präsentierten sie am vergangenen Donnerstag in Brugg AG.

Wichtiger Mehrwert für Non-Profit-Organisationen
JuAr Basel bedankt sich herzlich bei den Studierenden für ihre engagierte Arbeit und gratuliert zur erfolgreich bestandenen Projektabnahme. Ein besonderer Dank gilt auch dem Coach und Dozenten Lutz Gommel für die fachliche Begleitung sowie der Hochschule für die Möglichkeit, praxisorientierte Fragestellungen einzubringen.

Als Non-Profit-Organisation profitiert JuAr Basel von der regelmässigen Zusammenarbeit mit Hochschulen, die es ermöglicht, komplexe Themenstellungen gezielt und wissenschaftlich fundiert zu bearbeiten. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in den kommenden Monaten ausgewertet und in die Praxis überführt.




Aktuell

Nationaler Trauertag: Heute in Gedenken an die Betroffenen von Crans-Montana

Bild: am 09.01.2026 gedenkt die Schweiz den Opfern von Crans-Montana

Auch nach 8 Tagen lässt sich nicht richtig einordnen und fassen, was sich am 01.01.2026 in Crans Montana zugetragen hat. Als Jugendorganisation hat die schreckliche Nachricht, dass so viele junge Menschen ihr Leben verloren haben, grosse Betroffenheit bei uns ausgelöst.

Unsere Gedanken sind seither bei den Betroffenen, ihren Familien, Freund:innen und allen Menschen, die durch dieses Geschehen erschüttert wurden. In solchen Momenten fehlen die richtigen Worte. JuAr Basel gedenkt den Betroffenen am heutigen nationalen Trauertag um 14.00 Uhr in ihren Einrichtungen mit einer Schweigeminute.


In diesen dunklen Stunden und Tagen wünschen wir allen Betroffenen viel Kraft und den Verletzten Genesung. Gleichzeitig gilt ein grosser Dank und unser Respekt den Rettungskräften für ihren Einsatz.

Im Namen von JuAr Basel
Die Geschäftsleitung




Aktuell

Mitteilung: JuAr Basel verfolgt den Einsatz von KI-Chatbots in der Offenen Jugendarbeit nicht weiter

Bild: Aufzeichnung der Podcast-Folge von Radarstation vom 15.12.2025

Im Dezember 2025 war unser Co-Geschäftsleiter Endrit Sadiku zu Gast im Podcast «Tour de Soziokultur» von Radarstation. Gemeinsam mit Prof. Dr. Olivier Steiner von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sprach er über die Ergebnisse der gemeinsamen Machbarkeitsstudie zu KI-Chatbots in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und der anschliessenden internen Diskussion vom Herbst 2025. Das Interview führte Eike Rösch.

In dieser Studie haben die JuAr Basel, die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW und die Hochschule für Technik und Umwelt FHNW gemeinsam untersucht, wie ein KI-Chatbot technisch und organisatorisch umgesetzt werden könnte und welche pädagogischen, ethischen und strukturellen Fragen damit verbunden sind. Ziel war es, herauszufinden, ob ein solches digitales Angebot im Kontext der Offenen Jugendarbeit in Basel sinnvoll und verantwortbar wäre.

KI-gestützte Chatbots können dazu beitragen, dass Jugendliche schneller und niederschwelliger Antworten auf einfache Fragen erhalten. Ziel der Überlegungen war nie, bestehende Angebote zu ersetzen oder Prozesse zu automatisieren, sondern den Zugang zu Informationen zu erleichtern. Aus ethischen Gründen war jedoch von Beginn an klar, dass Beratungen oder persönliche Gespräche nicht über eine KI stattfinden werden. Der Kern der Offenen Jugendarbeit bleibt die direkte, menschliche Begegnung, geprägt von Vertrauen und persönlichen Beziehungen.

Bild: Jugendliche testen den KI-Chatbot von JuAr Basel während der Machbarkeitsstudie

Von der Machbarkeit zur Haltung
Die abschliessende Beurteilung erfolgte im Herbst 2025 in der Fachgruppe Digitale Jugendarbeit von JuAr Basel, wo vor allem Fragezeichen hinsichtlich des Betriebs eines Open-Source-Modells bestanden. Zwar stellt eine Open Source KI eine wesentlich besseren Datenschutz sicher aufgrund lokal gespeicherten Daten, aber eine solche Lösung müsste laufend mit Daten und einer grossen Datenmenge selber gefüttert werden, um funktional und aktuell zu bleiben. Dies würde einen erheblichen personellen und zeitlichen Aufwand für unsere Mitarbeitenden bedeuten, der weder absehbar noch mit unseren Ressourcen vereinbar wäre.

Angesichts dieser ethischen, organisatorischen und ressourcenbezogenen Fragen hat JuAr Basel entschieden, den Einsatz von KI-Chatbots nicht weiterzuverfolgen.
Stattdessen konzentrieren wir uns auf die Stärkung der Digitalen Jugendarbeit, wie sie in unserem Haltungspapier von 2025 beschrieben ist: Wir begleiten Jugendliche in ihrer digitalen Lebenswelt, fördern Medienkompetenzen und setzen digitale Werkzeuge gezielt dort ein, wo sie Beziehungen, Teilhabe und Bildung unterstützen und nicht ersetzen.

Zur Machbarkeitsstudie vom Juli 2025: –Hier klicken–

Zum Podcast vom Dezember 2025: —Hier klicken–

Zum Haltungspapier Digitale Jugendarbeit: –Hier klicken–

Für Rückfragen: Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter, 078 600 95 69


Aktuell

Statistische Erhebung September 2025 – Ergebnisse im Überblick

Im September 2025 führte JuAr Basel erneut ihre halbjährliche statistische Erhebung in den zehn Jugendzentren des Geschäftsbereichs Offene Jugendarbeit durch. Während einer Woche wurden in jedem Jugendzentrum alle Eintritte während der regulären Öffnungszeiten erfasst und die Jugendlichen mittels leitfadengestützter Kurzinterviews befragt. Mehrfachbesuche wurden mitgezählt, um ein realistisches Bild der tatsächlichen Nutzung zu erhalten.

Insgesamt wurden über 1100 Besuche registriert, was einem Durchschnitt von 26 Jugendlichen pro Tag und Standort entspricht. Die stärksten Nutzungstage waren – wie bereits in früheren Jahren – Mittwoch und Freitag. Zwischen den Standorten zeigen sich deutliche Unterschiede: Während das Jugendzentrum Bachgraben im Schnitt 51.2 Jugendliche pro Tag erreichte, lag der tiefste Wert mit 7.4 im Jugendzentrum Kleinhüningen. Nicht Teil der Befragung sind der Basler Ferienpass, die Freizeithalle Dreirosen, die Tagesstrukturen, die Jugendberatung sowie das Angebot der Jugendarbeit an den vier Standorten der GGG Stadtbibliothek Basel.


Der Mädchenanteil bleibt weiterhin tief

Die Erhebung bestätigt, dass die Angebote besonders von jüngeren Besucher:innen genutzt werden. In mehreren Treffpunkten, insbesondere in den Mädchentreffs, liegt der Anteil im Primarschulalter bei über 80 %. Der Mädchenanteil in den gemischten Jugendhäusern betrug 27.5 %, steigt jedoch auf 33.1 %, wenn die Mädchentreffs einbezogen werden. Daraus lässt sich schliessen, dass weitere Massnahmen benötigt werden, um die Attraktivität des Angebots auch für Mädchen zu erhöhen.

Diese Kennzahlen ermöglichen eine differenzierte Einschätzung der aktuellen Nutzung sowie der sozialen Zusammensetzung der Besucher:innen. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die zukünftige Weiterentwicklung der offenen Jugendarbeit und unterstützen JuAr Basel dabei, standortspezifische Schwerpunkte und Bedarfe frühzeitig zu erkennen.

Zur statistischen Erhebung hier klicken.


Aktuell

Frohe Festtage 🎄✨

Die Jugendarbeit Basel wünscht Frohe Festtage! 🎄✨

Wir danken allen jungen Menschen, die mit ihren Ideen, ihrem Mut und ihrer Kreativität unsere Häuser lebendig machen sowie unseren Partner:innen für die Unterstützung im letzten Jahr!

Ob ihr feiert, chillt oder einfach Pause macht, wir wünschen euch viel Wärme und schöne Momente. 💚💙


Unser Sekretariat hat über die Feiertage geschlossen und ist ab Montag 05. Januar 2026 wieder für Sie erreichbar.


Aktuell

Erfolgreiche Durchführung des JuAr Weihnachtscup 2025

Bild: Der JuAr Weihnachtscup 2025 hat auch dieses Jahr zahlreiche Jugendliche in die Turnhalle Sternenfeld in Birsfelden angezogen

Am 20. Dezember 2025 fand in der Sternenfeld-Turnhalle in Birsfelden der traditionelle JuAr Weihnachtscup statt, ein mitreissendes Hallenfussballturnier für Jugendliche aus der gesamten Region Basel. Organisiert wurde der Anlass von den zwei JuAr-Jugendzentren Dreirosen und Birsfelden.

Über 100 Jugendliche aus 14 Teams traten in den Kategorien Mädchen (12–15 / 16–20 Jahre) und Jungs (12–15 / 16–20 Jahre) gegeneinander an. Mit dabei waren Teams aus allen Jugendzentren von JuAr Basel, aus Binningen und Birsfelden, eine Gruppe aus dem Bundesasylzentrum Basel (BAZ) sowie ein Team der kantonalen Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Asylsuchende.

Begleitet wurde der Anlass von 17 Mitarbeitenden von JuAr Basel, die in zwei Schichten für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Ein besonderer Dank gilt den Schiedsrichtern des Fussballverbands Nordwestschweiz, die mit grossem Einsatz und Professionalität für faire Spiele sorgten.

Bild: Speaker Manuel Raemy von JuAr Basel und sein Team hatte alle Hände voll zu tun


Ein Anlass, der über Kulturen hinweg Brücken baut
Neben sportlicher Leistung stand beim Weihnachtscup vor allem die Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Das Turnier ist Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements von JuAr Basel – für Jugendliche wie auch für Mitarbeitende. Durch Sport und Spiel werden körperliche Aktivität, Ausdauer und Teamfähigkeit gefördert, während gleichzeitig ein gesunder Umgang mit Wettbewerb und Emotionen erlebt wird. So war mit dem Team «Forever Young» auch ein Team bestehend aus Mitarbeitenden von JuAr Basel anwesend, welches direkt am Spielgeschehen teilnahm und mit den Jugendlichen mitkickte.

Der Anlass bietet Jugendlichen eine Plattform, um Teamgeist, Fairplay und gegenseitigen Respekt zu erfahren. Auf dem Spielfeld lernen sie, gemeinsam Ziele zu erreichen, Verantwortung zu übernehmen und Konflikte fair zu lösen – Werte, die weit über den Sport hinausreichen und im Alltag der Offenen Jugendarbeit zentral sind.

Auch dieses Jahr zeigte sich eindrücklich, wie Sport Brücken baut: Jugendliche aus unterschiedlichen Quartieren, Kulturen und Lebensrealitäten spielten Seite an Seite, verbunden durch die Freude am Spiel.

JuAr Basel dankt allen Spieler:innen, Helfer:innen und Partnerorganisationen für diesen gelungenen Tag voller Bewegung, Begegnung und Begeisterung.

Bild: Das Team «Forever Young» von JuAr Basel

Aktuell

Der Winter-Newsletter von JuAr Basel ist jetzt da!

Bild: Weihnachtsmarkt am Barfüsserplatz (Symbolbild)

Der Winter-Newsletter von JuAr Basel ist da. Der Newsletter von JuAr Basel erscheint in der Regel 3-4x im Jahr und gibt Einblicke in die Offene Jugendarbeit und behandelt die wichtigsten Themen. Verfasst wird der Newsletter von Christian Platz, Präsident von JuAr Basel. Folgende Themen werden in der aktuellen Ausgabe behandelt:

Drei Jubiläen:
25 Jahre Mädona, 40 Jahre PurplePark, 20 Jahre Dreirosen, drei Angebote von JuAr Basel haben 2026 Grund zu feiern. Ein Blick zurück auf mehrere Jahrzehnte Basler Jugend-, Kultur- und Sozialgeschichte.

25 Jahre Mädona:
Ein zweites Zuhause für Mädchen und junge Frauen. Warum Mädchenarbeit heute dringender ist denn je und weshalb das Mädona trotz Erfolg seit 25 Jahren um Anerkennung und Finanzierung kämpfen muss.



40 Jahre PurplePark:
Vom Jugi Gundeli zum urbanen Kulturort. Wie HipHop, Skateboarding und Popkultur eine Jugendinstitution geprägt haben und warum «Purple» mehr eine Haltung als eine Farbe ist.

20 Jahre Dreirosen:
Jugendzentrum, Freizeithalle und RiiBistro im Brückenkopf feiern Geburtstag. Eine bewegte Geschichte zwischen Erfolg, Krisen und städtischer Realität und ein Angebot, das Basel bis heute prägt.

Der Junge mit der Gitarre:
Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte. Von Lockdown-Interviews über erste Bandauftritte bis zur Schule für Gestaltung, eine leise, ermutigende Geschichte darüber, wie Jugendarbeit wirkt.


JuAr Basel wünscht Ihnen viel Spass mit der Weihnachtslektüre und Frohe Festtage!

–Hier gehts zum Newsletter–

Aktuell

Veranstaltung zur Stärkung von psychischer Gesundheit in der Berufsbildung

Bild: Das Team Freizeithalle Dreirosen von JuAr Basel empfängt die iPunkt Veranstaltung zum Thema psychische Gesundheit in der Berufsbildung

Wie können junge Menschen gestärkt werden, nicht nur fachlich, sondern auch seelisch? Diese Frage stand im Zentrum der diesjährigen iPunkt-Denkpause unter dem Titel «Fit in der Seele, stark im Betrieb – psychische Gesundheit in der Berufsbildung stärken». Die Veranstaltung fand letzten Mittwoch in den Räumlichkeiten der Freizeithalle Dreirosen von JuAr Basel statt.

Digitale Reize, globale Entwicklungen und steigende Leistungsansprüche prägen den Alltag vieler Jugendlicher. Wenn junge Menschen aus der Balance geraten, kann der Ausbildungsbetrieb ein Ort sein, der Halt gibt. Genau dort setzt die iPunkt-Denkpause an: Sie bringt Fachpersonen aus Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Sozialem zusammen, um gemeinsam Wege zu finden, wie psychische Gesundheit in der Berufsbildung gestärkt werden kann.

Ein Abend mit Bezug zur Theorie und Praxis

Nach einem aufschlussreichen Input von Prof. Dr. med. Alain Di Gallo (Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche, UPK Basel) zum Thema seelisches Wohlbefinden von Jugendlichen, diskutierten auf dem Podium Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen:
Rachel Affolter (WorkMed AG), Tanja Edel (IV-Stelle Basel-Landschaft), Nira Leon (Pflegeheim Wendelin), Raphael Gass (Jenzer Fleisch und Feinkost AG) und unser Co-Geschäftsleiter Marc Moresi.

Die Perspektive der Jugendarbeit

Marc Moresi betonte, wie wichtig es ist, dass Jugendliche in der Ausbildung Räume finden, in denen sie sich sicher fühlen dürfen: «Psychische Gesundheit beginnt dort, wo junge Menschen ernst genommen werden. Wenn Betriebe zuhören, Vertrauen schaffen und Begegnung ermöglichen, entsteht Resilienz – und das ist die beste Prävention.»

Damit sprach er eine zentrale Haltung von JuAr Basel an: Junge Menschen brauchen Beziehungsangebote, nicht nur Leistungsanforderungen. Im Riibistro und in der Freizeithalle Dreirosen fördert JuAr Basel im Beschäftigungsprogramm für arbeitslose Jugendliche seit 20 Jahren genau diese Balance zwischen Herausforderung und Unterstützung. Arbeitslose Jugendliche erhalten während ihrer agogischen Tätigkeit von JuAr Basel Coaches zur Seite gestellt, welche sie im Prozess der Arbeitsintegration unterstützen.

Starke Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Playern

Beim anschliessenden Apéro blieb Zeit, Gedanken zu vertiefen und Kontakte zu knüpfen. Deutlich wurde: Das Thema betrifft alle und es braucht die Zusammenarbeit von Fachpersonen aus verschiedenen Feldern, um Jugendliche langfristig zu stärken.

Die iPunkt-Denkpause konnte dank der Unterstützung der SVA Basel-Landschaft, der IV-Stelle Basel-Stadt, des Arbeitgeberverbands Region Basel, des Gewerbeverbands Basel-Stadt, der Handelskammer beider Basel, der Wirtschaftskammer Baselland und der JuAr Basel realisiert werden. JuAr Basel dankt insbesondere der Sozialhilfe Basel-Stadt für die langjährige Zusammenarbeit in diesem Bereich.

Bild: Co-Geschäftsleiter von JuAr Basel und Gastgeber in der Freizeithalle Dreirosen, Marc Moresi, gibt Einblicke in die Arbeit des Beschäftigungsprogramms für junge Arbeitslose

Aktuell

Ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Bild: Das Mädona-Team trägt mit gezielten Gesprächen dazu bei, dass das Thema Gewalt an Frauen sichtbar bleibt

Im Rahmen der internationalen Aktionstage gegen Gewalt an Frauen hat das Mädona-Team von JuAr Basel auch dieses Jahr eine sichtbare und niedrigschwellige Aktion im öffentlichen Raum durchgeführt. Vor dem Mädona-Treff am Claraplatz kam das Team mit Passantinnen und Passanten ins Gespräch, verteilte selbstgemachte Guetzlis, bot Popcorn an und gab orange Bändeli weiter. Solche kleinen Gesten schaffen Begegnungen und regen zu kurzen, aber wichtigen Gesprächen an. Sie machen ein Thema sichtbar, das oft im Verborgenen bleibt.

Gewalt an Frauen ist kein entferntes gesellschaftliches Problem, sondern betrifft Menschen direkt in unserer Umgebung. In der Schweiz wurden im Jahr 2024 über 21’000 Fälle häuslicher Gewalt polizeilich registriert, wobei rund 70 Prozent der Betroffenen Frauen waren. In der ersten Hälfte des Jahres 2025 wurden zudem 18 Frauen und Mädchen Opfer eines Femizids. Diese Zahlen zeigen, dass das Thema weiterhin hohe Relevanz hat und regelmässige Sensibilisierung nötig ist.

Stigmas abbauen durch gezielte Gespräche

Die Aktion des Mädona-Teams verfolgt einen klaren pädagogischen Ansatz. Durch die Gespräche im öffentlichen Raum entsteht die Möglichkeit, über Gewalt und über respektvolle Beziehungen ins Gespräch zu kommen. Gerade in der Offenen Jugendarbeit ist es wichtig, solche Themen aufzugreifen, junge Menschen zu stärken und ihnen einen sicheren Rahmen zu bieten, in dem Fragen gestellt und Unsicherheiten angesprochen werden können. Das offene Gespräch hilft, Tabus abzubauen und Betroffenen wie auch ihrem Umfeld aufzuzeigen, dass Unterstützung vorhanden ist.

Auch wenn solche Aktionen klein wirken, setzen sie erste wichtige Impulse. Sie schaffen Bewusstsein, stärken Solidarität und erinnern daran, dass Gewalt an Frauen ein realer Bestandteil unserer Gesellschaft ist. Für JuAr Basel ist es zentral, sich einzusetzen und den Dialog offen zu halten. Die kontinuierlichen Aktivitäten unserer Teams tragen dazu bei, eine Kultur des Hinschauens zu fördern und jungen Menschen vorzuleben, wie ein respektvoller Umgang aussehen kann.

Aktuell

Medienmitteilung:
Das Festival Pärkli Jam kehrt 2026 zurück

Bild. Das Pärkli Jam Festival im St. Johanns Park kehrt 2026 in neuer Trägerschaft zurück

Medienmitteilung des Vereins Pärkli Jam Festival

Nach seiner 20-Jahre-Jubiläums-Ausgabe im Sommer 2024 sah sich das Pärkli Jam Festival mit finanziellen und strukturellen Herausforderungen konfrontiert. 2025 blieb es deshalb still im St. Johanns-Park. Doch nun nimmt dieses traditionsreiche Basler Jugendkulturfestival Kurs auf die Zukunft: vom 19. bis 21. Juni 2026 kehrt das Pärkli Jam zurück!


Neuer Trägerverein, bewährte Jugendpartizipation

Der neu gegründete Verein Pärkli Jam übernimmt ab sofort die Trägerschaft des Festivals und löst sich damit strukturell von der JuAr Basel (Jugendarbeit Basel). Der Verein Pärkli Jam setzt darauf, Synergien zu nutzen und jungen Menschen unter 25 Jahren, in Zusammenarbeit mit dem Badhuesli – Jugend & Kultur, Möglichkeiten zu eröffnen, das Festival aktiv mitzugestalten. Damit ist der ursprüngliche Geist des Festivals erhalten – und das Pärkli Jam bleibt bei seinen Wurzeln: ein Festival von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für ein Publikum jeden Alters.


Mehr als ein Event

Das Pärkli Jam ist nicht nur ein Festival – es ist eine Idee. Eine Idee, die die Partizipation junger Menschen ins Zentrum stellt – unabhängig von Herkunft, sozialem Hintergrund oder Bildungsweg. In einer Stadt wie Basel, die sich gern als Kulturstadt versteht, schafft das Pärkli Jam Räume, in denen Kultur erlebt statt erklärt, gestaltet statt bewertet wird. Nicht Messen, Jurys oder Institutionslogik stehen im Vordergrund, sondern das gemeinsame Tun: Musik, Tanz, Begegnung, Verantwortung übernehmen, etwas selbst auf die Beine stellen.

Gesamtkoordination & Ressortbesetzung

In der aktuellen Struktur übernimmt eine drei- bis fünfköpfige Gesamtkoordination (GeKo), bestehend aus Personen im Alter zwischen 21 und 24 Jahren, die Verantwortung für die operative Umsetzung des Festivals. Die GeKo ist zuständig für die Besetzung und Begleitung der verschiedenen Ressorts, organisiert die übergeordnete Zusammenarbeit und trifft Entscheidungen im laufenden Betrieb.


Open Call: Musik- und Tanzacts:

Alle, die Teil des Festivals sein möchten, können sich ab sofort bis Ende Dezember 25 über die Webseite bewerben. Egal ob Musik, Tanz oder Performance – das Pärkli Jam bietet eine Plattform für junge Talente. Der Illustrationswettbewerb für das Hauptmotiv des Festivals richtet sich an junge Kreative und läuft bis Ende Januar 26.


Zukunft sichern – mit neuen Strukturen und Visionen

Der Aufbau des neuen Trägervereins ist Teil eines längerfristigen Prozesses, um das Festival auch künftig finanziell und organisatorisch tragfähig zu machen. Gespräche mit Förderpartner:innen sind im Gange, erste positive Signale gibt es bereits. Das Ziel ist klar: ein nachhaltiges, nicht-kommerzielles und niederschwellig zugängliches Festival, das Jugendkultur stärkt, Vielfalt lebt und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Diesbezüglich ist das Festival auch weiterhin darauf angewiesen, dass der Kanton und Stiftungen den gesellschaftlichen Mehrwert eines jugendkulturellen Festivals nicht nur symbolisch anerkennen, sondern auch die finanziell notwendigen Mittel für die Organisation und Durchführung bereitstellen.

Kontakt für Rückfragen:

Inhaltliche Fragen zum Festival: Diego Turina Tel.: 076 234 84 10 (Mitglied Gesamtkoordination Pärkli Jam)

Fragen zum neuen Verein & Trägerschaft Tel.: 076 304 62 24 Tobias Metzger (Präsident Verein Pärkli Jam)

Mehr Informationen auf: www.paerklijam.ch

Aktuell


Neue IT-Dienstleisterin für JuAr Basel: Primetrack AG

Bild v.l.n.r.: Marc Moresi, Endrit Sadiku & Louise Jordi mit zwei Vertretern von Primetrack AG Taner Atli & Timo Seltmann stellen die neue Zusammenarbeit an einer Mitarbeitendenzusammenkunft vor

Seit dem 1. September vertraut JuAr Basel auf die IT-Dienstleistungen der Primetrack AG aus Basel. Das Unternehmen zeichnet sich durch hohe Professionalität, fundierte technische Expertise und ein starkes Verständnis für die Bedürfnisse von Organisationen im Sozialbereich aus.

Die Soziale Arbeit ist – wie viele andere Branchen auch – auf einen zuverlässigen, datenschutzkonformen und schnell reagierenden IT-Support angewiesen. Die JuAr Basel arbeitet und verarbeitet regelmässig sensible Daten von Mitarbeitenden aber auch von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ein hoher Datenschutz und bewusster Umgang damit sind unerlässlich. Ein IT-Partner, der den Schweizer Datenschutz hochhält und bei Störungen im Arbeitsalltag unterstützt, ist für die Mitarbeitenden von JuAr Basel zentral. Mit Primetrack AG wurde ein Dienstleister gefunden, der diese Anforderungen erfüllt und in der täglichen Arbeit die Mitarbeitenden von JuAr Basel stärkt.

Alter Gerätepark wurde ebenfalls ausgetauscht

Im Zuge des Onboardings wurden zudem 47 Geräte ersetzt, die in die Jahre gekommen waren. JuAr Basel legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit: Ausgemusterte Geräte werden zurückgesetzt und entweder zu einem vergünstigten Preis an Mitarbeitende abgegeben oder für Jugendliche eingesetzt. Übrig bleibende Geräte werden gespendet. Nicht mehr einsatzfähige Geräte werden über einen Drittanbieter fachgerecht recycelt.

JuAr Basel freut sich auf die neue Zusammenarbeit mit der Primetrack AG. Gleichzeitig ist es für JuAr Basel wertvoll, künftig einen Partner an seiner Seite zu wissen, der für neue digitale Themen, wie etwa Künstliche Intelligenz, geeignete Antworten bereithält.

Für Rückfragen:

Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter JuAr Basel, +41 78 600 95 69

Bild: Primetrack AG. Vorbereitung zum Roll-out der neuen Geräte.
Bild: Primetrack AG. Neuer Gerätepark für die JuAr Basel

Aktuell

JuAr Basel an der 25. Tagung des Fachverbands Ferienpass-Städte in Hamburg

Bild: Teilnehmende der 25. Fachtagung des Fachverbands Ferienpass-Städte am 12. November 2025 in Hamburg

Vom 12. bis 14. November fand in Hamburg die 25. Tagung des Fachverbands deutschsprachiger Ferienpass-Städte statt. Das Jubiläumstreffen brachte Vertreter:innen aus zahlreichen Städten zusammen. Auch der Basler Ferienpass, organisiert von JuAr Basel, war an der Tagung vertreten. Gemeinsam mit den Co-Leiterinnen Dina Brenner und Claudine Berli nahm das Team aktiv am fachlichen Austausch teil und brachte eigene Erfahrungen, Fragestellungen und Praxisbeispiele aus Basel in die Diskussionen ein.

Ziel der Tagung war es, aktuelle Entwicklungen im Bereich der Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche zu diskutieren, voneinander zu lernen und gemeinsam zukunftsweisende Impulse zu setzen.
Die Präsenz vor Ort unterstreicht das Engagement von JuAr Basel, den Ferienpass kontinuierlich weiterzuentwickeln und sich aktiv an der Mitgestaltung von Qualitätsstandards und Innovationen im Bereich der Ferienangebote zu beteiligen.

Austausch als Qualitätssicherung

Im Zentrum standen Themen wie neue Trends und innovative Ideen in der Feriengestaltung, der praxisnahe Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Organisationen sowie der professionelle Umgang mit Social Media als zunehmend wichtigem Kommunikationskanal. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Qualitätssicherung von Veranstaltungen.

Für JuAr Basel und den Basler Ferienpass bot die Tagung eine wertvolle Gelegenheit, sich mit Fachpersonen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu vernetzen, bewährte Konzepte kennenzulernen und neue Inspirationen für die eigene Arbeit zu gewinnen. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen direkt in die Weiterentwicklung unserer Angebote ein.

Der Besuch der Tagung stärkt somit nicht nur unsere fachliche Kompetenz, sondern trägt auch dazu bei, die Qualität und Attraktivität des Basler Ferienpasses langfristig zu sichern und weiter auszubauen, zum Nutzen der Kinder, Jugendlichen und Familien in Basel.

Aktuell

Fehdi Benbella erzählt im SRF seine schwierige Geschichte und wie das Jugendzentrum Dreirosen ihm Halt gab

Bild: Fehdi Benbella, ehemaliger Jugendlicher, besucht in der Sendung SRF «Happy Day» das Jugendzentrum Dreirosen

In der SRF-Sendung «Happy Day» vom 08. November 2025 öffnet sich Fehdi Benbella und spricht offen über seine herausfordernde Lebensgeschichte. Es ist ein sehr persönlicher Einblick in schwierige Momente, in Orientierungslosigkeit und in das Gefühl, allein zu sein. Entscheidend verändert hat sich Fehdis Weg, als er das Jugendzentrum Dreirosen von JuAr Basel kennenlernte.

Im Jugendzentrum Dreirosen fand Fehdi einen Ort, an dem er einfach sein durfte, ohne Erwartungen, ohne Druck. Mitarbeitende hörten zu, nahmen ihn ernst und begleiteten ihn Schritt für Schritt. Aus vorsichtigen Kontakten wurden echte Beziehungen. Fehdi erlebte, dass Vertrauen wachsen kann, wenn junge Menschen Raum erhalten, sich auszuprobieren, Fehler zu machen und Unterstützung anzunehmen.

Grosse Bedeutung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Heute blickt Fehdi mit Zuversicht nach vorne. Seine Geschichte zeigt eindrücklich, wie bedeutend offene Kinder- und Jugendarbeit sein kann. Ein Jugendzentrum ist weit mehr als ein Ort zum «Abhängen». Es ist ein sicherer Raum, in dem junge Menschen Bestätigung, Stabilität und Perspektiven finden.

Wir danken Fehdi für seinen Mut und sein Vertrauen. JuAr Basel ist stolz auf seine Teams, die täglich da sind, hinhören und junge Menschen auf ihrem Weg begleiten.

👉 SRF-Beitrag ansehen: Hier klicken

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Rückblick auf die erste KALEIO-Mädchenkonferenz in Basel

Vom 1. bis 2. November 2025 fand in Basel die erste KALEIO-Mädchenkonferenz statt. 52 Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren kamen zusammen, um über Themen zu sprechen, die ihren Alltag prägen: Mobbing und Diskriminierung, Schulstress, Social Media und Freundschaft. JuAr Basel war mit dem Team Mädona vertreten – einem Team aus Jugendarbeiterinnen, das sich auf mädchenspezifische Angebote und Empowerment-Arbeit spezialisiert hat.

Die Jugendarbeiterinnen begleiteten die Konferenz mit Workshops zu Freundschaft, Streitkultur und konstruktiver Kommunikation. Die Mädchen tauschten Erfahrungen aus, lernten Methoden zur Konfliktlösung kennen und entwickelten gemeinsame Forderungen an Erwachsene im schulischen und privaten Umfeld.

Die zentrale Botschaft der Teilnehmerinnen lautet: „Hört uns zu. Versucht, uns zu verstehen. Nehmt uns ernst.“ Viele Mädchen berichteten, dass sie sich insbesondere in der Schule nicht wahrgenommen fühlen und ihre Anliegen oft nicht genügend Beachtung finden. In Bezug auf Mobbing und Diskriminierung äusserten sie den Wunsch nach klaren Regeln, konsequentem Handeln und sichtbaren, vertrauensvollen Anlaufstellen. Genannt wurden unter anderem anonyme Möglichkeiten zur Meldung von Vorfällen sowie besser geschulte Fachpersonen in Schule und Schulsozialarbeit.

Auch zum Thema Schulstress formulierten die Mädchen konkrete Erwartungen. Sie berichteten von hohem Leistungsdruck, Angst vor dem Versagen und dem starken Fokus auf Noten. Sie wünschen sich weniger Vergleich, mehr individuelle Unterstützung, Lernziele statt reiner Leistungsbewertung und ein respektvolles Miteinander, in dem Fehler als Lernanlass genutzt werden.

Digitale Welt als Herausforderung für das eigene Selbstbild

Beim Thema Social Media betonten die Teilnehmerinnen, wie herausfordernd die digitale Welt für ihr Selbstbild ist. Sie fordern, dass in der Schule stärker über Social Media, digitale Risiken und Selbstschutz gesprochen wird, statt ausschliesslich über technische Anwendungen. Gleichzeitig wünschen sie sich, dass auch Eltern verbindlich und kompetent über Social Media aufgeklärt werden.

Freundschaften nehmen für die Mädchen einen hohen Stellenwert ein. Streit und Konflikte in Freundschaften erleben sie jedoch häufig ohne Unterstützung. Sie wünschen sich Erwachsene, die zuhören, ernst nehmen und begleiten, ohne vorschnell zu urteilen oder Konflikte zu verharmlosen. Besonders betont wurde der Wunsch nach mehr weiblichen Bezugspersonen in der Schulsozialarbeit, da vielen Mädchen der Zugang zu ihnen leichter fällt.

In den Workshops des Team Mädona arbeiteten die Mädchen mit Wahrnehmungs- und Kommunikationsübungen, analysierten Konfliktsituationen mit dem Eisbergmodell und entwickelten praktische Strategien, um Streit konstruktiv zu lösen. Dabei zeigte sich deutlich: Mädchen wissen sehr gut, was sie brauchen. Sie benötigen Räume, in denen sie sich ausdrücken können und Erwachsene, die ihnen zuhören.

Die Ergebnisse der KALEIO-Mädchenkonferenz bestärken uns in unserem Auftrag. JuAr Basel setzt sich gemeinsam mit dem Team Mädona dafür ein, dass junge Mädchen mit ihren Themen und Anliegen ernst genommen werden und dass ihre Perspektive in Schule, Freizeit und Gesellschaft stärker berücksichtigt wird. Die Forderungen der Teilnehmerinnen versteht JuAr Basel als klaren Arbeitsauftrag: zuhören, unterstützen und gemeinsam handeln.

Die Abschlusserklärung der Mädchenkonferenz kann hier im Wortlauf nachgelesen werden: 👇🏽

Abschlusserklärung Mädchenkonferenz 2025

Aktuell

JuAr Welcome – You Are Welcome
Ein herzliches Willkommen bei JuAr Basel!

Bild: JuAr Basel begrüsst neue Mitarbeitende

Letzten Mittwoch fand der halbjährliche JuAr Welcome – You Are Welcome Anlass in der Freizeithalle Dreirosen statt. 15 neue Mitarbeitende nahmen teil und wurden offiziell bei JuAr Basel begrüsst.

Der Anlass wird zweimal jährlich durchgeführt und bietet neuen Mitarbeitenden die Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Standorten kennenzulernen und einen Einblick in die Vielfalt der Organisation zu erhalten. Durch die dezentralen Strukturen von JuAr Basel ist dieser persönliche Austausch besonders wertvoll, da er das gegenseitige Verständnis fördert, Verbindungen schafft und die intraprofessionelle Zusammenarbeit stärkt.

Ein Anlass, der intern Brücken schlägt

In der Freizeithalle Dreirosen erhielten die Teilnehmenden zudem eine interaktive Führung und lernten die dortige Arbeit näher kennen. JuAr Welcome steht damit für einen offenen, vernetzten und wertschätzenden Start in die Arbeit mit und für junge Menschen in Basel.

JuAr Basel wünscht allen neuen Mitarbeitenden einen guten Start und viel Freude bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Aktuell

📢 Statement von JuAr Basel zum Regierungsrats-beschluss vom 14.10.2025 📢

JuAr Basel begrüsst den Beschluss des Regierungsrats vom 14. Oktober 2025 ausdrücklich. Die vorgesehenen Anpassungen im Staatsbeitragsgesetz tragen zu mehr Fairness und Planungssicherheit für Organisationen bei, die im Auftrag des Kantons wichtige gesellschaftliche Aufgaben übernehmen.

Insbesondere die Aufhebung des bisherigen Schwellenwerts von 70% Personalkosten bei den Betriebskosten für die Anrechnung eines Teuerungsausgleichs ist ein bedeutender und längst überfälliger Schritt. Diese Änderung anerkennt, dass in der Sozialen Arbeit der grösste Teil der Leistung durch Menschen erbracht wird.

Die Beibehaltung der bisherigen Berechnungsmethode der Teuerung schafft zudem Kontinuität und Transparenz. Damit stärkt der Regierungsrat die Grundlage für verlässliche Partnerschaften zwischen dem Kanton und den subventionierten Institutionen.

JuAr Basel dankt dem Regierungsrat sowie den Motionärinnen und Motionären herzlich für ihr Engagement und die sorgfältige Überarbeitung der Regelungen. Die geplanten Änderungen wirken direkt zugunsten der Kinder- und Jugendarbeit in Basel und letztlich der jungen Menschen, die von stabilen und qualitativ hochwertigen Angeboten profitieren.

Mehr Informationen: 👇🏼
–Hier klicken–

Aktuell

JuAr Basel unterstützt Petition für bessere Infrastruktur am internationalen Busbahnhof Basel

Bild: Aktuelle Situation – Internationale Reisebusse halten direkt vor dem Jugendzentrum Purple Park (rechts im Bild)

Der geplante internationale Busbahnhof an der Meret Oppenheim-Strasse bewegt das Gundeliquartier – und auch uns. JuAr Basel unterstützt eine Petition, die sich für eine angemessene Infrastruktur am neuen Standort einsetzt.

Bereits während des Umbaus der SBB zeigte sich, dass der provisorische Busbahnhof erhebliche Belastungen für das Quartier mit sich brachte: fehlende sanitäre Einrichtungen, herumliegender Abfall und ein hoher Publikumsverkehr führten zu schwierigen Zuständen – auch direkt beim Jugendtreff PurplePark, der Teil von JuAr Basel ist.

Trotz grosser Passagierzahlen von täglich rund 250 bis 500 Personen sieht der aktuelle Projektentwurf erneut keine ausreichende Toilettenanlage vor. Ein einzelnes WC unter der Passerelle soll genügen – erreichbar nur über Treppen. Für eine «Visitenkarte für Basel» ist das zu wenig.

Ein breit abgestütztes Komitee unterstützt unser Anliegen

Gemeinsam mit Vertretungen aus dem Gundeliquartier und weiteren Organisationen setzt sich JuAr Basel daher für eine Verbesserung des Projekts ein. Ziel ist es, dass der neue Busbahnhof die Bedürfnisse von Reisenden und Anwohnenden ernst nimmt und das Quartier nachhaltig entlastet.

👉 Hier kann die Petition online unterzeichnet werden:
openpetition.eu/ch/petition/online/internationaler-busbahnhof-visitenkarte-fuer-basel

Die Petition lässt sich auch auf Papier unterzeichnen und kann auf der Webseite heruntergeladen werden. Unterschriften können bis 14. November 2025 eingereicht werden.

JuAr Basel bedankt sich für die Unterstützung und hofft auf eine baldige Verbesserung der Situation vor dem Jugendzentrum Purple Park.

Aktuell

Integration Day of Art 2025 – Kunst verbindet Menschen

Foto: Flavio Cavaleri – Tanzende am Integration Day of Art

Am 5. Oktober 2025 fand im Tanzhaus Basel der Integration Day of Art statt, ein inspirierendes Fest der Begegnung, Kreativität und Vielfalt. Der Anlass wurde in Kooperation zwischen JuAr Basel, WegTanzen und dem Tanzhaus Basel durchgeführt und brachte über 200 Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Lebensgeschichten über die Kunst zusammen.

Ziel des Integration Day of Art war es, einen Raum zu schaffen, in dem Kunst als gemeinsame Sprache wirkt, unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Workshops, Performances und offene Ateliers luden dazu ein, sich auszutauschen, Neues auszuprobieren und gemeinsam kreative Ausdrucksformen zu entdecken.

Eine erfolgreiche Kooperation

JuAr Basel unterstützte den Anlass mit vielfältigen Hilfseinsätzen und war mit mehreren Mitarbeitenden vor Ort vertreten. Ihr Engagement trug massgeblich zum Gelingen des Tages bei, von der Organisation und Betreuung bis hin zur aktiven Teilnahme an den Workshops.

Der Tag endete mit einer gemeinsamen Tanz-Performance, bei der alle Teilnehmenden, Profis, Amateure und Kinder gemeinsam auf der Bühne standen. Ein eindrückliches Zeichen dafür, dass Kunst Brücken baut und Integration lebendig macht.

JuAr Basel bedankt sich herzlich bei WegTanzen & dem Tanzhaus Basel für die wertvolle Zusammenarbeit und freut sich auf zukünftige gemeinsame Projekte.

Foto: Flavio Cavaleri
Foto: Flavio Cavaleri
Foto: Flavio Cavaleri

Aktuell

Fachsitzung «Vapes & Tabak»: Neue Impulse für die Präventionsarbeit

Bild: Lara Achermann von der Lungenliga beider Basel stellt den neuen Tabak Präventionskoffer vor.

Im Rahmen unserer Fachsitzungsreihe fand letzte Woche eine Veranstaltung zum Thema «Vapes & Tabak» statt. Im Mittelpunkt stand der neue Präventionskoffer der Lungenliga beider Basel, der von Lara Achermann vorgestellt wurde.

Während eines 90-minütigen Workshops erhielten die Fachkräfte von JuAr Basel praxisnahe Einblicke in die Inhalte und Einsatzmöglichkeiten des Koffers. Dieser bietet Fachpersonen und Jugendarbeitenden wertvolle Materialien, um mit Jugendlichen über Tabak- und Nikotinkonsum ins Gespräch zu kommen, Risiken aufzuzeigen und Präventionsarbeit interaktiv zu gestalten.

Ein vielfältig einsatzbares Tool für die Jugendarbeit

Der Austausch zeigte deutlich, wie wichtig aktuelle und ansprechende Präventionsangebote in der Offenen Jugendarbeit sind. Die Teilnehmenden konnten Fragen stellen, Materialien testen und diskutieren, wie sich der Koffer in unterschiedlichen Arbeitssettings einsetzen lässt.

JuAr Basel bedankt sich bei der Lungenliga beider Basel und Lara Achermann herzlich für die Vorstellung dieses wichtigen Angebots. Die Veranstaltung bot spannende Impulse und neue Werkzeuge, um Jugendliche bei einem gesundheitsbewussten Lebensstil zu unterstützen.

Aktuell

JuArMag 2025 – Unser neues Magazin ist da!

Bild: Das Cover des neuen JuAr Basel Magazins. Design: Christopher Cueni

Mit grosser Freude präsentiert JuAr Basel die neue Ausgabe des Magazins JuArMag 2025 – ab sofort für die gesamte Öffentlichkeit online zugänglich.

Das diesjährige Magazin widmet sich dem 3×50 Jahre Jubiläum: Gleich drei unserer Angebote – Jugendberatung, Basler Ferienpass und das Badhuesli – feiern ihr 50-jähriges Bestehen. Ein halbes Jahrhundert Engagement, Wandel und Begleitung junger Menschen in Basel – Grund genug, einen vertieften Blick zurück und nach vorn zu werfen

Verfasst wurden die Texte von Christian Platz, Präsident von JuAr Basel. Seine Beiträge führen kenntnisreich durch die bewegte Geschichte der Jugendarbeit in unserer Stadt und zeigen auf, wie sehr sich die Themen und Lebenswelten junger Menschen im Laufe der Zeit verändert haben – und zugleich, wie aktuell die Aufgaben geblieben sind.
Für die visuelle Umsetzung sorgte Christopher Cueni von GrafikDesign Cueni. Mit einem klaren, modernen Layout verleiht er den Geschichten den passenden Rahmen und macht das Magazin zu einem ebenso informativen wie ästhetischen Leseerlebnis.

Verschiedene Themen im Fokus

Die Leser:innen erwartet ein breites Spektrum an Artikeln, Reportagen und Interviews – unter anderem zu:

👉🏼Aktuelle Entwicklungen, Projekte und Stimmen aus der offenen Jugendarbeit in Basel.

👉🏼50 Jahre Jugendberatung – von den Anfängen im „Kaffi Schlappe“ bis zu heutigen komplexen Beratungsaufgaben.

👉🏼50 Jahre Basler Ferienpass – ein Kaleidoskop an Freizeitvergnügen und ein Stück Basler Sozialgeschichte.

👉🏼50 Jahre Badhuesli – ein Jugend- und Kulturzentrum, das immer wieder neue Generationen begleitet.

Das Magazin ist mehr als ein Rückblick: Es ist auch ein Ausblick auf die Zukunft unserer Arbeit. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich Zeit zu nehmen, einzutauchen und die Vielfalt unserer Angebote und Geschichten zu entdecken.

Hier geht’s zum Magazin: JuAr Mag 2025

Aktuell

Rückblick: 3×50 Jahre JuAr Basel – Wir feiern Jugendberatung, Badhüsli & Basler Ferienpass

Bild: Präsident Christian Platz (2.v.l.) führt durch den Abend

Am Wochenende vom 12. und 13. September 2025 feierte JuAr Basel ein ganz besonderes Jubiläum: Gleich drei unserer Angebote wurden 50 Jahre alt: Die Jugendberatung, das Jugend- und Kulturzentrum Badhüsli und der Basler Ferienpass. Gemeinsam blickten wir mit Mitarbeitenden, Jugendlichen, Partner:innen und Gästen auf ein halbes Jahrhundert Engagement für die junge Generation in Basel zurück.

Feierlicher Auftakt mit Grussworten

Den offiziellen Teil eröffnete Regierungsrat Mustafa Atici, der in seinen Grussworten die Bedeutung von offener Jugendarbeit für die Gesellschaft hervorhob. Seine Worte unterstrichen, wie wichtig diese Angebote auch nach 50 Jahren für die Chancengerechtigkeit, die kulturelle Vielfalt und die Unterstützung junger Menschen sind.

Buntes Programm im Badhüsli

Das Jubiläumswochenende stand ganz im Zeichen von Jugend und Kultur. Das Badhüsli wurde für zwei Tage zur Bühne für Tanz, Musik und Begegnung. Am Abend sorgten Konzerte mit Vor dem Fall, kunterbunterhund, Bändestra, Parasolíc und Nomuel für ausgelassene Stimmung, bevor eine DJ-Afterparty den Abschluss bildete.

Freitagabend (12.9.) startete das Fest mit Tanzperformances: von Flamenco (Triana) über Das Flavour Collective bis hin zu einem Tanztheater mit geflüchteten Jugendlichen. Eine Cypher Session rundete den Abend ab.

Samstag (13.9.) folgten Tanzworkshops (Krump, Afro-Spanish, Waacking) und ein All Style Battle. Parallel dazu fanden im Badhüsli Workshops zu Beatmaking und Musikproduktion statt.

Ein Fest der Begegnung und Erinnerung

Das Jubiläum bot Raum für Begegnungen zwischen Generationen, für Austausch und für viele Erinnerungen. Ehemalige und heutige Nutzer:innen der Angebote kamen zusammen, um gemeinsam zu feiern und die Geschichte von JuAr Basel lebendig werden zu lassen.

Wir danken allen Mitwirkenden, Besucher:innen und Partner:innen, die dieses grosse Jubiläum möglich gemacht haben. Besonders den Teams des Badhüsli, Jugendberatung und des Ferienpasses, die seit 50 Jahren mit Herzblut für die Jugendlichen in Basel da sind.

Fotos: Christopher Cueni

Aktuell

Verabschiedung in den Ruhestand: Danke Mary!

Bild: Die Geschäftsstelle verabschiedet die langjährige Mitarbeiterin Mary Born in den Ruhestand

Nach über 25 Jahren Tätigkeit verabschiedet JuAr Basel die geschätzte Mitarbeiterin Mary Born in den Ruhestand.

Ihre Reise mit dem Basler Ferienpass begann 1992 als Anbieterin. Im Jahr 2000 wechselte sie zu JuAr Basel und übernahm die Leitung des Ferienpasses – eine Aufgabe, die sie über viele Jahre hinweg mit grossem Engagement, Innovationskraft und Herzblut erfüllte.

Der Basler Ferienpass besteht seit 50 Jahren und war der erste Ferienpass der Schweiz. Die Hälfte dieser Zeit wurde das Angebot durch Mary Born massgeblich geprägt und weiterentwickelt. Heute umfasst es über 200 Angebote pro Jahr und wird in den Sommer- und Herbstferien von mehr als 3000 Kindern und Jugendlichen besucht.


Ein Einsatz mit Herzblut

Mit ihrem Einsatz hat Mary Born dafür gesorgt, dass unzählige Ferienerlebnisse möglich wurden, die Kinder und Jugendliche ein Leben lang in Erinnerung behalten.

JuAr Basel dankt Mary Born herzlich für die langjährige Treue, das Vertrauen und den besonderen Beitrag – Werte, die heute nicht mehr selbstverständlich sind.

Für den neuen Lebensabschnitt wünscht JuAr Basel alles Gute und viel Freude.

Aktuell

Besuch von Prof. Dr. Ulrich Deinet und Prof. Dr. Thomas Meyer in Basel

Bild: v.l.n.r: Marc Moresi, Prof. Dr Thomas Meyer, Simon Zimmermann, Louise Jordi, Prof. Dr. Ulrich Deinet & Endrit Sadiku

Ein besonderes Highlight bei JuAr Basel: Diese Woche durfte JuAr Basel Prof. Dr. Ulrich Deinet (Hochschule Düsseldorf HSD) und Prof. Dr. Thomas Meyer (DHBW Stuttgart) bei sich begrüssen. Im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts interessierten sich die beiden Wissenschaftler für die Jugendarbeit in den GGG Stadtbibliotheken – ein Kooperationsprojekt, das JuAr Basel seit 2016 gemeinsam mit den GGG Stadtbibliotheken umsetzt und das im gesamten deutschsprachigen Raum einzigartig ist.

Seit fast einem Jahrzehnt gestalten wir gemeinsam mit den GGG Stadtbibliotheken Basel innovative Angebote der offenen Jugendarbeit. Jugendliche nutzen die Bibliotheken nicht nur als Lern- und Kulturorte, sondern auch als Räume für Begegnung, Freizeit und Partizipation. Dieses Zusammenspiel von Bibliothek und Jugendarbeit ist ein Modellprojekt, das überregional Aufmerksamkeit findet.


Einblicke in die Praxis

Teamleiter Simon Zimmermann führte die beiden Professoren durch zwei der Filialen und gab spannende Einblicke in die Praxis der offenen Jugendarbeit in den Bibliotheken. Zusätzlich führten die Forschenden Interviews mit ihm sowie mit Co-Geschäftsleiter Endrit Sadiku. Diese Gespräche werden in die wissenschaftliche Arbeit einfliessen und wichtige Grundlagen für das neue Forschungsprojekt bilden.

Der Besuch von Prof. Dr. Ulrich Deinet und Prof. Dr. Thomas Meyer – beide bekannt für ihre Forschungen zur Sozialraumorientierung in der Jugendarbeit – verdeutlicht, wie stark wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxiserfahrungen voneinander profitieren. Der direkte Austausch zeigt, dass unser Ansatz nicht nur lokal wirkt, sondern auch Impulse für die Weiterentwicklung der Jugendarbeit im deutschsprachigen Raum gibt.

Für JuAr Basel war die Begegnung mit den beiden Wissenschaftlern eine grosse Inspiration. Sie bestärkt uns darin, neue Wege in der Jugendarbeit zu gehen, Kooperationen auszubauen und den Sozialraum gemeinsam mit Jugendlichen aktiv zu gestalten.

Aktuell

Teamgeist statt Gärtlidenken in der Schuldenberatung

Budget- und Schuldenfragen sind so individuell wie die Menschen, die sie betreffen. JuAr Basel freut sich, im Interview mit Plusminus, Familea und der Familien-, Paar- und Erziehungsberatung Basel die eigenen Erfahrungen aus der Jugendberatung einzubringen. Zusammen arbeiten wir für eine zielgruppengerechte und wirksame Beratung für alle Menschen im Kanton Basel-Stadt.


Das ganze Interview kann jetzt hier nachgelesen werden: 👇🏼

–Zum Interview–

Aktuell

Sucht hat viele Gesichter: Neues Helpsheet verfügbar

Das Mädona-Team von JuAr Basel hat ein neues, stark visuelles Helpsheet zum Thema Sucht und Vapes entwickelt. Direkt, ehrlich und auf Augenhöhe für Jugendliche.

Was genau ist Sucht? Warum greifen viele zu Vapes, obwohl sie wissen, dass es schaden kann? Und wie erkennt man, ob der eigene Konsum schon problematisch ist? Diese und weitere Fragen greift das Helpsheet verständlich auf, mit Fakten, Selbsttests, Links und Unterstützungsmöglichkeiten.


Sucht hat viele Gesichter, ob Substanzen wie Nikotin, Alkohol oder Cannabis oder Verhaltensweisen wie exzessives Gamen oder der ständige Griff zum Handy. Gerade deshalb ist es wichtig, das Thema niederschwellig, offen und ohne Vorurteile ansprechen zu können.

Aufklären statt belehren

Das Helpsheet basiert auf einem pädagogischen Ansatz der Stärkung von Selbstreflexion und Eigenverantwortung. Ziel ist es, Jugendliche frühzeitig zu sensibilisieren, sie in ihrer Lebensrealität abzuholen und ihnen zu ermöglichen, eigene Verhaltensmuster zu hinterfragen. Das Gespräch soll ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit klaren Informationen und ermutigenden Impulsen stattfinden.

Es bietet auch für Fachpersonen einen niederschwelligen Einstieg, um das Thema Sucht sensibel, präventiv und alltagsnah zu vermitteln, sei es im Einzelgespräch oder im Gruppensetting.

Jetzt im Mädona erhältlich oder direkt hier zum Download: 👇🏼

Download Helpsheet Sucht

Aktuell

Jugendliche finden mit dem Projekt Catching Fire das passende Hobby

Der Sender Radio Basilisk berichtet über unser Projekt «Catching Fire», welches aus einem Pilotprojekt des Gesundheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt hervor ging und Anfang 2023 von der Jugendberatung von JuAr Basel übernommen wurde. Seither ist es ein fester Bestandteil des Beratungsangebots der Anlaufstelle für Jugendliche.

Das Angebot richtet sich an junge Menschen im Alter von 12 bis 20 Jahren – insbesondere an jene, die bislang kaum Anschluss im sozialen Umfeld gefunden haben. Der Leiter der Jugendberatung Christoph Walter meint dazu: «Häufig gehören auch Jugendliche mit Migrations- oder Fluchterfahrung dazu, welche bisher noch wenig Anschluss in Basel gefunden haben». In persönlichen Beratungsgesprächen unterstützt JuAr Basel sie dabei, ein passendes Hobby oder eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu finden.


Vertrauen schaffen durch Begleitung

Ein besonderer Fokus liegt darauf, die Jugendlichen mit den bestehenden Freizeitmöglichkeiten in der Region vertraut zu machen und sie über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren. Dabei geht es oft um eine erste Begleitung – etwa bei der Vereinbarung eines Probetrainings in einem Sportverein oder beim Kennenlernen eines kulturellen Angebots.

Der ganze Radio-Beitrag kann hier nachgehört werden:

Radio Basilik

Für Rückfragen: Leiter Jugendberatung, Christoph Walter | Tel: +41 61 683 08 82

Aktuell

Kinder und Jugendliche aus 63 Nationen besuchen unsere Angebote

Im Februar 2025 wurden in den 10 Jugendhäusern von JuAr Basel eine Statistik-Erhebungswoche durchgeführt. Insgesamt konnten dabei 1271 Besuche erfasst werden. Die Datenerhebung fand während einer Woche (Montag-Sonntag) im Zeitraum vom 1. bis 28. Februar statt.

Dabei wurden alle Besucher:innen jeweils einzeln befragt und die Angaben zur Person dokumentiert. Die Personendaten wurden anonymisiert erhoben und lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Personen zu. Mehrfachbesuche derselben Person wurden entsprechend mehrfach gezählt. Ziel dieser Erhebung ist es, die Zusammensetzung der Nutzer:innengruppen besser zu verstehen und strukturelle Entwicklungen über die Zeit hinweg beobachten zu können. Die Mehrheit der Besucher:innen ist unter 16 Jahre alt.

Grosse Vielfalt in den Jugendzentren

Die aktuellen Auswertungen zeigen deutlich: Die Jugendhäuser von JuAr Basel sind Räume, in denen sich Diversität selbstverständlich entfaltet. Kinder und Jugendliche aus 63 Nationen haben im Februar die offenen Treffpunkte besucht. 56.7 % der Besucher:innen besitzen die Schweizer Staatsbürgerschaft, der Rest bringt internationale Wurzeln mit – von der Türkei über Eritrea bis nach Brasilien.

Insgesamt zählten die Mitarbeitenden von JuAr Basel im Februar 1271 einzelne Besuche. Besonders frequentiert waren über alle Jugendzentren hinweg die Freitage (394 Personen) und Mittwoche (302 Personen) – klassische Begegnungstage für viele Jugendliche. In den Häusern zeigt sich zudem eine klare Altersstruktur: Über 70 % der Jugendlichen sind unter 16 Jahre alt. Das verdeutlicht, wie wichtig niederschwellige Angebote gerade für die jüngere Zielgruppen sind.

Sozialräumlich zeigt sich dass zwei Drittel der Jugendlichen im Umkreis von 15 Minuten zum jeweiligen Treffpunkt wohnen. Die Jugendhäuser von JuAr Basel sind also echte Quartierorte – verwurzelt, zugänglich und relevant. Die Ergebnisse werden für die laufende Standort- und Angebotsentwicklung berücksichtigt.

👉🏼 Zur Gesamt-Statistik Februar 2025

Aktuell

Unterstützen Sie den Basler Ferienpass

Seit 1975 begeistert der Basler Ferienpass Generationen von Kindern und Jugendlichen mit Abenteuern, Kreativität und Gemeinschaft in den Schulferien. Für JuAr Basel ist klar: Hier wird nicht nur Freizeit gestaltet, sondern Chancengleichheit gelebt.

Der Basler Ferienpass eröffnet Kindern ausserschulische Entwicklungsräume – draussen in der Natur, beim kreativen Gestalten oder beim Erkunden von Technik und Handwerk. Dabei fördert er nicht nur Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen, sondern entlastet auch Familien in einer Zeit, in der gewohnte Strukturen pausieren.


Umso mehr freuen wir uns, dass die Mobiliar dieses bewährte Angebot im Jubiläumsjahr 2025 mit 3’000 CHF unterstützt.
Ein herzliches Dankeschön an Noemi Fringeli und das Team der Mobiliar – euer Engagement ist ein toller Beitrag zu vielen weiteren Basler Sommergeschichten. ☀️⛱️🕶️

Sie möchten auch gerne den Basler Ferienpass unterstützen oder mit uns eine Partnerschaft eingehen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter:

info@basler-ferienpass.ch

Auf die nächsten 50 Jahre Ferienpass!

Aktuell

Machbarkeitsstudie bestätigt: Erste schweizweite KI- Anwendung für Jugendliche in der Offenen Jugendarbeit möglich

Gemeinsame Medienmitteilung, 03. Juli 2025, Basel & Muttenz

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, die Hochschule für Technik FHNW und die Jugendarbeit Basel (JuAr Basel) haben gemeinsam eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz eines KI-gestützten Chatbots in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit durchgeführt. Unterstützt wurde das Projekt durch die Christoph Merian Stiftung (CMS). Die Ergebnisse zeigen klar: Ein datenschutzkonformer, ethisch verantwortbarer und praxistauglicher Einsatz eines KI-Chatbots ist möglich – vorausgesetzt, es wird auf Open-Source-Technologien gesetzt.

„Die Studie zeigt, dass ein KI-Chatbot einfache Fragen von Jugendlichen zuverlässig beantworten kann – etwa zu Öffnungszeiten oder Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) – und dabei an Fachstellen verweist, wenn es um persönliche Anliegen geht“, sagt Prof. Dr. Olivier Steiner, Projektleiter und Dozent an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. „Für die Soziale Arbeit ist das eine grosse Chance – aber nur, wenn wir den Chatbot selbst gestalten und kontrollieren können.“

Eine Innovation für die Offene Jugendarbeit

Der entwickelte Prototyp wurde in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik FHNW umgesetzt, die ihre umfassende Expertise im Bereich künstlicher Intelligenz und Softwareentwicklung eingebracht hat. „Ohne die technische Kompetenz der Kolleg:innen aus der Hochschule für Technik wäre der Aufbau des Systems in dieser Tiefe nicht möglich gewesen“, betont Steiner. „Gerade in puncto Retrieval-Augmented Generation, Datenschutz und Schnittstellenkompetenz war ihre Unterstützung zentral.“


Der Prototyp wurde in einem Workshop mit Jugendlichen der JuAr Basel getestet. Die Rückmeldungen waren grösstenteils positiv. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, unabhängig von Öffnungszeiten rasch an Informationen zu kommen. Gleichzeitig betonten die Jugendlichen die Bedeutung von Verständlichkeit, Alltagsnähe und niederschwelligem Zugang – etwa über soziale Medien.

„Die digitale Lebenswelt der Jugendlichen entwickelt sich rasant. Wir als Offene Jugendarbeit müssen mitdenken, mitgestalten und mitentwickeln“, so Endrit Sadiku, Co- Geschäftsleiter der JuAr Basel und Praxisverantwortlicher des Projekts. „Ein KI-Chatbot kann kein persönliches Gespräch ersetzen, aber er kann eine erste Anlaufstelle sein – besonders ausserhalb unserer Öffnungszeiten, wenn keine Fachperson erreichbar ist.»

Mehrheit der Jugend nutzt heute schon unbegleitet KI

Aufgrund der positiven Ergebnisse steht nun eine vertiefte Auseinandersetzung mit möglichen nächsten Schritten an. Innerhalb der Fachgruppe Digitale Jugendarbeit von JuAr Basel wird aktuell geprüft, unter welchen fachlichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen ein Folgeprojekt sinnvoll und verantwortungsvoll realisiert werden kann. Dabei stehen insbesondere Fragen zur technischen Weiterentwicklung, zum praktischen Einsatz in der Offenen Jugendarbeit sowie zur Einbindung der Zielgruppe im Zentrum.

Parallel dazu wird nach potenziellen Partner:innen und Unterstützer:innen gesucht – insbesondere aus öffentlicher Hand, Stiftungen und dem gemeinwohlorientierten Technologiesektor.

„Wenn wir als Gesellschaft wollen, dass junge Menschen KI nicht nur konsumieren, sondern souverän und kritisch damit umgehen, müssen wir in solche Projekte investieren“, betont Endrit Sadiku.

Hier gehts zu den Ergebnissen der Studie:

–Hier klicken–

Kontakt für Rückfragen:

Prof. Dr. Olivier Steiner, Projektleiter und Dozent

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW +41 61 228 59 46

Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter JuAr Basel +41 78 600 95 69

Aktuell

Gemeinde Birsfelden feiert 150 Jahre Jubiläum – JuAr Basel gratuliert

An diesem Wochenende feiert die Gemeinde Birsfelden ihr 150-jähriges Jubiläum – mit einem grossen Fest beim Birsköpfli und täglich rund 10’000 erwarteten Besucher:innen. JuAr Basel gratuliert herzlich.

Auch für JuAr Basel ist es ein Anlass zum Feiern:
Seit dem 1. April 2015 hat JuAr Basel das Jugendhaus Lavater in Birsfelden übernommen und bietet hochqualitative Offene und Mobile Jugendarbeit für die Gemeinde an – und ist damit seit 10 Jahren Teil dieser beeindruckenden 150-jährigen Geschichte von Birsfelden.


Mit dem vor Jahren aufgebauten Jugendparlament leistet das Jugendhaus Lavater zusammen mit der Gemeinde Pionierarbeit, welche schweizweit Beachtung findet.

JuAr Basel bedankt sich beim Team Lava für die tagtägliche und engagierte Jugendarbeit, gerade auch an diesen Festtagen vor Ort. Ein besonderer Dank geht an die Gemeinde Birsfelden für das Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit über ein ganzes Jahrzehnt.

Aktuell

Szene isch Basel – eine Podiumsdiskussion zur Jugendgewalt in Basel

Gestern lud das Social Fight Club des Theater Basel zu einer Podiumsdiskussion im Schauspielhaus ein. Mittendrin unser Vorstandsmitglied Waltraud Waibel.

Gestern führte Historiker Dr. Dominique Rudin im Schauspielhaus des Theater Basel durch vier Jahrzehnte Jugendkultur, Medienbilder und urbane Gewalt in Basel. Von den Aufnahmen zum zweiten AJZ (1981) über das Spektakel Steinenvorstadt und ihr schlechter Ruf (1989), die Doku Faustrecht (1993) bis zum Kunstfilm Park (2024) wurde klar: Die Themen rund um Jugend, Raum und Gewalt sind erstaunlich konstant geblieben.

Auf dem Podium diskutierten: eine Medienwissenschaftlerin, ein Künstler – und unsere heutige Vizepräsidentin Waldi Weibel. Als Jugendarbeiterin der 80er und 90er brachte sie wertvolle Einblicke aus der Praxis mit.


Was hat sich verändert?
Nicht die Herausforderungen – sondern ihre Bühne. Die Medialisierung hat das Thema Gewalt nicht neu erfunden, aber sichtbar(er) gemacht. Was früher im Jugendhaus oder auf der Strasse diskutiert wurde, spielt sich heute in Stories, Reels und Kommentarspalten ab.

📢 Die Diskussion zeigte: Die Auseinandersetzung bleibt dringend. Für die Jugend & für die Stadt Basel.

Aktuell

Fachlicher Austausch zu Angeboten für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA)

JuAr Basel lud zum ersten koordienierten Fachaustausch mit wichtigen Partner-Institutionen zum Thema UMA’s ein.

Am 11. Juni 2025 fand ein Austausch zwischen JuAr Basel und verschiedenen Fachstellen, wie dem SEM (Staatssekretariat für Migration), dem WUMA (Wohnheim für unbegleitete minderjährige Asylsuchende) des Kantons Basel-Stadt, dem Roten Kreuz Basel, der Mobilen Jugendarbeit Basel (MJAB) und dem Tanzhaus Basel statt. Ziel war es, sich über bestehende Strukturen und Angebote für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) zu informieren und Ansatzpunkte für Verbesserungen zu identifizieren.

Geleitet wurde die Sitzung von Islam Seddiki vom Jugendzentrum Badhüsli, welcher intern als Koordinator für Migrationsfragen bei JuAr Basel fungiert. Diskutiert wurden u. a.:

👉🏼 Herausforderungen beim Zugang zu Angeboten innerhalb von Unterkünften

👉🏼 Bestehende Freizeitangebote (z. B. in Jugendzentren oder durch Tanzprojekte)

👉🏼 Beteiligungsmöglichkeiten bei JuAr-Veranstaltungen wie der Rosennacht oder dem Weihnachtscup


Ein wichtiges Anliegen war es, die unterschiedlichen Organisationslogiken der beteiligten Stellen besser zu verstehen und dadurch die Zusammenarbeit zu stärken. Als konkrete Massnahme wurde ein neuer Kommunikationskanal zwischen den Fachpersonen beschlossen, um Informationen gezielter zu teilen und die Angebotsentwicklung besser auf den Bedarf abzustimmen.

Der Austausch war ein erster Schritt hin zu einer koordinierteren Arbeit mit UMA – mit dem Ziel, bestehende Ressourcen besser zu nutzen und Lücken in der Angebotslandschaft zu erkennen. Das Gremium wird deshalb in Zukunft regelmässig in Kontakt stehen.

JuAr Basel bedankt sich bei den beteiligten Partner:innen für den angeregten Fach-Austausch.

Aktuell

83. Generalversammlung von JuAr Basel durchgeführt

Am Dienstagabend, 03. Juni 2025, fand die 83. Generalversammlung von JuAr Basel im Jugendzentrum Lava in Birsfelden statt. Rund 30 Personen – darunter Vorstand, Mitglieder, Mitarbeitende, Gemeindevertretungen und Gäste – nahmen an der Versammlung teil.

Präsident Christian Platz führte souverän durch den Abend und blickte gemeinsam mit den Anwesenden auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Jahresrechnung 2024 wurde vorgestellt und schliesst mit einem kleinen Plus von rund 30’000 CHF ab. Dieses erfreuliche Ergebnis unterstreicht die Stabilität und verantwortungsvolle Finanzführung von JuAr Basel.

Ein weiterer Höhepunkt war die Wiederwahl von Peter Stade in den Vorstand. Mit seiner Wiederbestätigung für weitere zwei Jahre bleibt ein wichtiges und engagiertes Mitglied dem Gremium erhalten – dafür danken wir herzlich.

Weiter bedankt sich JuAr Basel auch herzlich bei Nicole Amacher und Julia Gerodetti, zwei langjährige Vorstandsmitglieder, die aus beruflichen Gründen im letzten Jahr aus dem Gremium zurückgetreten sind.


Ihr Engagement, ihre Fachkompetenz und ihr Blick für die strategische Weiterentwicklung unserer Organisation haben JuAr Basel über viele Jahre hinweg entscheidend mitgeprägt.

Die Teilnahme von Vertreter:innen der Gemeinde Birsfelden war besonders erfreulich, was die gute Zusammenarbeit zwischen JuAr Basel und der Standortgemeinde erneut sichtbar machte.

Der Abend fand seinen Ausklang bei einem feinen Apéro, der Raum für persönlichen Austausch, Vernetzung und Gespräche über die Zukunft der offenen Jugendarbeit bot.

Ein grosses Dankeschön geht an das Team des Jugendzentrums Lava für das herzliche Hosting und die tolle Atmosphäre vor Ort.

Der aktuelle Jahresbericht 2024 von JuAr Basel mit weiteren Einblicken ist ab sofort online einsehbar:

–Hier klicken–

Aktuell

Medienbericht: Der Basler Ferienpass wird 50

Der Basler Ferienpass wird 50! Unser Team bestehend aus Mary Born und Dina Brenner blicken zusammen in der Kleinbasler Zeitung auf das Jubiläumsjahr und verraten, welche Specials geplant sind.

In der neusten Ausgabe berichtet die Kleinbasler Zeitung über unseren Basler Ferienpass. Heute Mittwoch um Mitternacht beginnt wieder die nächste Anmeldephase für die Sommerferien-Programme – die Begeisterung für das Angebot ist auch nach 50 Jahren nicht abgeflacht.

Im Interview mit Redaktor Lukas Müller geben unser Team Basler Ferienpass Mary Born und Dina Brenner Auskunft, was im Jubiläumsjahr alles geplant ist.


Lesen Sie den ganzen Artikel hier:

–Hier klicken–

JuAr Basel gratuliert dem Basler Ferienpass und bedankt sich bei der Kleinbasler Zeitung für den Bericht.

Aktuell

Mädchen-Café im Gundeli feierlich eröffnet

Gestern um 16 Uhr war es so weit: JuAr Basel hat zusammen mit seinem Team Mädona das Pilotprojekt Mädchencafé feierlich eröffnet – vorerst in temporären Räumlichkeiten, aber mit umso mehr Herzblut, Mut und Gemeinschaft.

Das Mädchencafé versteht sich als geschützter Ort, an dem Mädchen sich treffen, austauschen und einfach so sein können, wie sie sind – unabhängig von Stimmung oder Situation. Angeboten werden kleine Verpflegungen, Rückzugsmöglichkeiten, Gespräche und kreative Aktivitäten.

Ein besonderer Dank gilt den Spender:innen, deren Unterstützung die Umsetzung dieses Projekts ermöglicht hat – von der Einrichtung bis zur Durchführung des Apéros an der Eröffnung.


Ebenfalls zentral für den Betrieb sind unsere beiden Co-Leiterinnen Angi Orlando und Carmen Büche. Mit ihrem Engagement tragen sie wesentlich dazu bei, dass das Café zu einem verlässlichen Ort für die Mädchen im Quartier wird.

Aktuell ist das Projekt noch nicht langfristig finanziert, da die Mädchenarbeit im Gundeli nicht durch den Kanton getragen wird. Für den Fortbestand ist JuAr Basel daher auf weitere Spenden angewiesen.

Zudem werden dringend neue Räumlichkeiten im Gundeldingerquartier gesucht, da die momentane Nutzung zeitlich befristet ist. Hinweise auf geeignete Ladenlokale oder Räume nehmen wir gerne entgegen unter:

maedona@juarbasel.ch

Das Mädchencafé ist ein Projekt im Aufbau – mit dem Ziel, ein dauerhafter Bestandteil der offenen Mädchenarbeit im Quartier zu werden.

Aktuell

«Gaming against Extremism» – Prävention gegen Radikalisierung

Radikalisieurngen im Internet nehmen zu. Deshalb hat die JuAr Basel letzte Woche eine Fachsitzung zum Thema durchgeführt.

An der JuAr-Fachsitzung von vergangener Woche wurde von der Stiftung «Dezentrum – Think & Do Tank» das Game Radical Choices – ein Präventionstool gegen Radikalisierung – unseren Fachpersonen vorgestellt.

Das Ziel ist klar: unsere Mitarbeitenden stärken, sensibilisieren und mit konkreten Tools ausstatten, um Radikalisierungsprozesse bei Jugendlichen frühzeitig zu erkennen und wirksam entgegenzuwirken.

Drei zentrale Themen standen im Fokus des Treffens:

1️⃣ Lehrmodul für die Ausbildung:
Wie kann Extremismusprävention einen festen Platz in der Aus- und Weiterbildung von Jugendarbeitenden erhalten?

2️⃣ Netzwerk & Verankerung:
Was braucht es, damit Radical Choices breit genutzt und in den Alltag der offenen Kinder- und Jugendarbeit integriert werden kann?

3️⃣ «Junior Game Designers»:
Wie lassen sich Jugendliche selbst in die Weiterentwicklung des Spiels einbinden? Erste Ideen und Ansätze sind entstanden.

Mit dem vorgestellten Spiel und dem Begleitmaterial hat JuAr Basel einen ersten konkreten Schritt gemacht. Im Verlauf dieses Jahres soll das Tool direkt in den Jugendzentren im Kontakt mit Jugendlichen getestet und ausgewertet werden.

Wie die Umsetzung in der Praxis erfolgt, behandelt folgender Beitrag von SRF «10vor10»:

JuAr Basel betrechtet die vorliegende Herausforderung als Verbundaufgabe: nur in Zusammenarbeit mit den Schulen, der Schulsozialarbeit – und das wachsame Auge der Eltern –, können extremistische Tendenzen im digitalen Raum frühzeitig erkannt und verhindert werden.

JuAr Basel bedankt sich beim Projektpartner Dezentrum für die wichtige Zusammenarbeit.

Aktuell

Einblick Basel am 13. Juni – JuAr Basel ist auch dabei

Entdecken Sie 75 soziale Institutionen, verteilt in ganz Basel. Am Freitag, 13. Juni 2025 öffnen sie von 14:00–20:00 Uhr exklusiv ihre Türen. Es werden spannende Führungen, Mitmach-Workshops und Begegnungen angeboten. So erhalten Sie vielfältige Einblicke in verschiedene soziale Bereiche und können die Institutionen auf einzigartige Weise kennenlernen.

Auch JuAr Basel wird Teil von Einblick Basel sein und 11 seiner Angebote der Bevölkerung vorstellen. Informieren Sie sich schon heute über unsere Angebote am 11. Juni hier:

👉🏼 Basler Ferienpass

👉🏼 Freizeithalle Dreirosen

👉🏼 Jugendberatung Basel (JuBe)

👉🏼 Jugendzentrum Bachgraben

👉🏼 Jugendzentrum Chillout (Kleinhüningen)

👉🏼 Jugendzentrum Dreirosen

👉🏼 Jugendzentrum Eglisee

👉🏼 Jugendzentrum Neubad

👉🏼 Jugendzentrum Purple Park

👉🏼 Mädchentreff Mädona

👉🏼 Youth Platform – Jugendarbeit in der GGG Stadtbibliothek

JuAr Basel freut sich auf den Anlass und lädt die Basler Bevölkerung herzlich ein – ins Wohnzimmer der Jugendlichen. Ein Ort zum Kennenlernen, Verstehen und Austauschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mehr Informationen: www.einblickbasel.ch

Aktuell

Projekt Reisebusstation: Welcome in Basel – jetzt noch schöner! 🌿🚌

Im Zuge des geplanten Fahrplanwechsels im Winter 2025/2026 bauen die SBB ihr Angebot aus – und bereits jetzt zeigt sich die Wirkung bei uns vor Ort: Die internationale Reisebusstation wurde provisorisch direkt vor das Jugendzentrum PurplePark verlegt. Damit Basel seine Gäste künftig mit einem freundlicheren ersten Eindruck empfängt, haben Jugendliche gemeinsam mit unserem Team die Umgebung aktiv und kreativ aufgewertet.

Dank dem grossartigen Einsatz unseres Jugendzentrums Purple Park und einem engagierten Projektteam aus jungen Menschen konnte das partizipative Gestaltungsprojekt rund um die Busstation erfolgreich realisiert werden – pünktlich zur Eröffnung des Eurovision Song Contests letzte Woche!

Während zwei intensiven Wochen im April haben Jugendliche mit viel Kreativität und Herzblut einladende Wandgestaltungen, Begrünungselemente und Holzkonstruktionen realisiert. Die Ankunft von Reisenden mit Flixbus direkt vor unserem Jugendzentrum ist jetzt ein ganz anderes Erlebnis – freundlicher, schöner und viel einladender!

JuAr Basel bedankt sich beim Kanton Basel-Stadt, der Stiftung Kantensprung sowie bei den IWB für die Unterstützung des Projekts. Weitere Eindrücke gibt es untenstehend:

Aktuell

JuAr Basel lanciert ersten Jugend-Eurovision Song Contest «JESC»

Medienmitteilung, Basel, 09. Mai 2025

Im Rahmen des Eurovision Song Contests 2025 in Basel präsentiert die Jugendarbeit Basel (JuAr Basel) eine besondere Premiere: den ersten Jugend-Eurovision Song Contest (JESC) für Jugendliche aus der Region. Dieses einmalige Projekt bietet jungen Talenten die Möglichkeit, ihre musikalischen Fähigkeiten in einem geschützten Raum zu präsentieren und gleichzeitig Teil des kulturellen Grossereignisses in Basel zu sein.

Der JESC wird vom 13. bis 16. Mai 2025 während 4 Tagen stattfinden und richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren. Teilnehmende Jugendliche können an verschiedenen Karaoke-Abenden ihre musikalischen Talente einem geschützten Publikum vortragen. Die besten Acts gewinnen attraktive Preise und können mehrmals in den Jugendzentren von JuAr Basel auftreten, welches ein wichtiges Rahmenprogramm für Jugendliche während der offiziellen ESC-Woche darstellt. Eine vorgängige Anmeldung ist nicht nötig, was die Niederschwelligkeit des Projekts unterstreicht.

JESC in allen Basler Quartieren präsent

Mit dem Jugend-Eurovision Song Contest (JESC) möchte die Jugendarbeit Basel jungen Menschen eine Plattform bieten, ihre Kreativität und Leidenschaft für Musik auszuleben. Insgesamt beteiligen sich acht Jugendzentren von JuAr Basel und der JESC wird somit in allen Basler Quartieren präsent sein. «Es ist uns ein Anliegen, die Jugend aktiv in das kulturelle Leben unserer Stadt einzubinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, Teil eines internationalen Events zu sein» , sagt Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter von JuAr Basel. Über 20 Mitarbeitende von JuAr Basel sind im Projekt involviert um ein einzigartiges Erlebnis für die Jugendlichen zu bieten.

Der JESC ist Teil des umfangreichen Begleitprogramms, das die Stadt Basel als Gastgeberstadt des ESC 2025 organisiert. Neben den Hauptveranstaltungen in der St. Jakobshalle bietet die Stadt zahlreiche Events und Aktivitäten, die den ESC für alle erlebbar machen.

Kontakt für Rückfragen:

Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter JuAr Basel | +41 78 600 95 69

Aktuell

FMS Muttenz zu Besuch bei JuAr Basel

Was ist Offene Jugendarbeit? Wie sieht der Alltag einer Jugendarbeiter:in bei uns aus? Über diese und weitere Themen erhielt eine FMS Berufsfeldklasse, mit Schwerpunkt Soziales, einen Einblick bei JuAr Basel.

Letzten Freitag durfte JuAr Basel die Berufsfeldklasse Soziales der FMS Muttenz willkommen heissen. Während ihres 75-minütigen Besuchs im Jugendzentrum Eglisee erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Offene Jugendarbeit und deren wichtige Rolle innerhalb der Sozialen Arbeit.

Standortleiter Bastian Bugnon empfing die 17-jährigen Schülerinnen und Schüler mit einer interaktiven Hausführung und gab ihnen dabei praxisnahe Einblicke in unsere tägliche Arbeit. Dabei ging es um die Themen Beziehungsgestaltung, Projektarbeit und Werte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Die Schülerinnen und Schüler stehen kurz vor ihrem Fachmaturitätsjahr und planen, anschliessend an der Hochschule für Soziale Arbeit zu studieren. JuAr Basel freut sich besonders, über das grosse Interesse der angehenden Studierenden und dass die vielseitige Tätigkeit von Jugendarbeitenden gezeigt werden konnte.

JuAr Basel wünscht den Schülerinnen und Schülern weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg und freut sich darauf, einige von ihnen später vielleicht als Kolleg:innen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wiederzusehen!

Aktuell

100 Tage im Amt – So ist unsere Co-Geschäftsleitung gestartet

Wie läuft’s eigentlich unserer neuen Co-Geschäftsleitung? Das wollte Christian Platz, Präsident von JuAr Basel, nach 100 Tagen genauer wissen – und hat mit der «3GL», wie sie intern genannt werden, gesprochen. Im Frühlings-Newsletter erzählen sie, wie ihre Zusammenarbeit funktioniert, was gut läuft und welche Herausforderungen ihnen begegnen.

Lesen Sie den ganzen Beitrag hier: 👇🏼
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Aktuell

Wie Kinder, Jugendliche & Familien Sicherheit im Kleinbasel erleben

Wie sicher fühlen sich die Menschen in Basel und insbesondere Kinder, Jugendliche & Familien im unteren Kleinbasel? Diese Frage stand im Zentrum der gestrigen Podiumsdiskussion der Basler Zeitung. Eine Expertise von JuAr Basel – vertreten durch Marc Moresi, Co-Geschäftsleiter von JuAr Basel.

In Basel finden dieses Jahr mindestens zwei Grossveranstaltungen statt mit dem bevorstehenden Eurovision Songcontest (ESC) und der UEFA Women’s 2025. Wie sicher fühlen sich die Menschen in Basel und insbesondere Kinder & Jugendliche im unteren Kleinbasel? Diese Frage stand im Zentrum der gestrigen Podiumsdiskussion der Basler Zeitung, bei der Regierungsrätin Stephanie Eymann, der Basler Polizist und Teamleiter David Brunner und unser Co-Geschäftsleiter, Marc Moresi, gemeinsam diskutierten. Die Veranstaltung im Helvetia Auditorium bot Raum für unterschiedliche Perspektiven – von der staatlichen Sicherheit über polizeiliche Erfahrungen bis hin zur Sichtweise der Besuchenden der JuAr-Freizeithalle Dreirosen.

Marc Moresi betonte, wie wichtig es sei, die verschiedenen Lebensrealitäten der Nutzer:innen ernst zu nehmen:
«Ob Kinder, Jugendliche oder deren Eltern, die unsere Freizeithalle regelmässig besuchen: Sie alle erleben Sicherheit nicht nur durch Polizeipräsenz, sondern vor allem durch stabile Beziehungen, Freiräume und verlässliche Ansprechpersonen», sagte er. Gerade im dicht besiedelten Raum wie dem Kleinbasel spiele soziale Sicherheit eine zentrale Rolle.

JuAr Basel ist mit mehreren Angeboten im Quartier präsent und in direktem Austausch mit jungen Menschen sowie mit verschiedenen Netzwerk-Partner:innen. Moresi unterstrich: «Wir erleben, dass die Familien differenziert über ihre Umgebung sprechen – sie spüren Spannungen, aber auch den Zusammenhalt. Sicherheit ist für sie ein soziales Thema».

Die Diskussion zeigte: Sicherheit im Kleinbasel ist vielschichtig – und abhängig von verschiedenen Bedürfnissen und einer sehr heterogenen Bevölkerungsstruktur. JuAr Basel wird für die Mega-Events vorbereitet sein und blickt mit Vorfreude auf die Veranstaltungen entgegen.

Wir danken der Basler Zeitung & Helvetia Versicherung herzlich für die Einladung und die Organisation des Podiums. Solche Formate sind wichtig, um unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen – insbesondere jene der Kinder und Jugendlichen. Denn ein steter Dialog auf Augenhöhe stärkt das Verständnis und fördert gemeinsame Lösungen.

Aktuell

3x 50 Jahre Jubiläum im Hause JuAr ‼️🥳🥳

Drei Angebote von JuAr Basel feiern dieses Jahr ein grosses Jubiläum. Ein volles halbes Jahrhundert gibt es für: 

👉🏼den Basler Ferienpass 

👉🏼die Jugendberatung (JuBe) 

👉🏼das Jugend- & Kulturzentrum Badhüsli

Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Basler Jugendarbeit. Mehr ℹ️ darüber erhalten Sie im neusten Newsletter von JuAr Basel 👇🏼

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Aktuell

Frühlings-Newsletter von JuAr Basel veröffentlicht

Unser Frühlings-Newsletter ist da 📮💥

JuAr Basel Präsident Christian Platz hat den nächsten Newsletter verfasst. Sie finden folgende Beiträge:

👉🏼3GL: Die neue dreiköpfige Geschäftsleitung unserer Organisation ist nun seit einem Vierteljahr im Amt. Wie geht es Louise Jordi, Marc Moresi und Endrit Sadiku? Wie geht es JuAr Basel?

👉🏼Drei Jubiläen: Der Basler Ferienpass, die Jugendberatung und das Badhuesli Jugend und Kultur feiern dieses Jahr ihre fünfzigsten Jubiläen. 1975 war bei unserer Organisation, die damals Basler Freizeitaktion (BFA) hiess, ein grosses Gründungsjahr.

👉🏼Neues Grundsatzpapier veröffentlicht:
Zwölf Fachpersonen aus der Schweiz und Deutschland, darunter unser Leiter der JuAr Jugendberatung, Christoph Walter, haben ein wegweisendes Papier zur Unterstützung junger Menschen veröffentlicht. Es enthält sechs zentrale Forderungen.

👉🏼Wir gratulieren Mary Born vom Basler Ferienpass zu 25 Jahren JuAr Basel🎉🎉🎉

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Aktuell

Fachsitzung zum Thema unbegleitete minderjährige Asylsuchende

Gestern fand unsere Fachsitzung zum Thema unbegleitete minderjährige Asylsuchende statt – mit einem interessanten Fachinput von Eva Malikova vom Kompetenzzentrum für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (KUMA). Herzlichen Dank für die spannenden Einblicke und den praxisnahen Austausch!

Die Fachsitzungen von JuAr Basel finden vier- bis fünfmal jährlich statt und behandeln aktuelle fachliche Herausforderungen in der Offenen Jugendarbeit.

So ist im Jugendzentrum Dreirosen im letzten Jahr die Anzahl jugendlicher UMAs stark angestiegen. Weil die aktuellen Ausgangszeiten im Bundesasylzentrum die UMA’s faktisch von unseren regulären Angeboten ausschliessen, hat das Team Jugendzentrum Dreirosen mit zusätzlichen Öffnungszeiten reagiert – denn die Angebote von JuAr Basel sollen allen Jugendlichen in Basel offenstehen. Spielplatz-Verbote explizit für UMA’s, wie sie per Verfügung im Dezember 2024 im Neubad-Quartier umgesetzt wurden, betrachtet JuAr Basel kritisch und verfolgt einen inklusiven Ansatz.

JuAr Basel richtet deshalb per sofort eine interne Taskforce ein und steht mit dem Kanton Basel-Stadt sowie dem Staatssekretariat für Migration (SEM) in Kontakt, um eine Verbesserung der Situation für die Zielgruppe zu erzielen.

Aktuell

Austausch mit Datenschutz­beauftragte des Kantons Basel-Stadt

Die Fachgruppe Digitale Jugendarbeit traff sich im Rahmen eines informellen Austauschs mit der Datenschutzbeauftragten des Kantons Basel-Stadt, Danielle Kaufmann, am 02. April 2025.

Die digitale Welt wandelt sich in rasantem Tempo. Gerade durch die Nutzung sozialer Medien werden personenbezogene Daten häufig schnell, oft sogar unbewusst verarbeitet. Dies kann Unsicherheiten auslösen – sowohl bei Mitarbeitenden als auch bei Jugendlichen, die die Angebote von JuAr Basel nutzen.

Um hier mehr Klarheit und Orientierung zu schaffen, hat JuAr Basel einen wertvollen Austausch mit der Datenschutzbeauftragten des Kantons Basel-Stadt, Danielle Kaufmann, organisiert. Dabei wurden zentrale Fragestellungen zum geltenden Datenschutz behandelt und praxisnahe Szenarien beleuchtet, die unsere Mitarbeitenden im Vorfeld identifiziert hatten. Beispiele hierfür sind etwa die Datenerfassung beim Eintritt neuer Mitarbeitender, die Erstellung statistischer Auswertungen oder die Dokumentation von Veranstaltungen mittels Fotos und Videos.

Der Austausch hat für JuAr Basel wichtige Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen geliefert, die genutzt werden, um die internen Richtlinien weiter zu verbessern. Gleichzeitig sensibilisieren wir laufend die Jugendlichen für den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit ihren personenbezogenen Daten und werden die neuen Erkenntnise einfliessen lassen.

JuAr Basel bedankt sich bei Danielle Kaufmann, Datenschutzbeauftragte des Kantons Basel-Stadt, für den wertvollen Austausch!

Aktuell

Jugendzentrum Chillout zieht um – in einen Zirkuswagen!

Aktualisierter Beitrag am 01. April 2025 um 21:00 Uhr – April April! Das Jugendzentrum Kleinhüningen zügelt doch nicht in einen Zirkuswagen. Weitere Informationen im Medienbeitrag von Radio Energy Basel: 👇🏼

Medienmitteilung, Basel, 1. April 2025

Nach 4,5 Jahren im Provisorium hat das Jugendzentrum Kleinhünigen (auch «Chillout» genannt) endlich eine dauerhafte Lösung gefunden – und was für eine! Ab heute – dem 1. April 2025 – wird das Zentrum in einem liebevoll restaurierten Zirkuswagen beheimatet sein. Damit gewinnt Kleinhüningen nicht nur einen einzigartigen Treffpunkt für Jugendliche, sondern auch ein echtes Schmuckstück für das Quartier.

Die Wahl des Zirkuswagens als neuer Standort ist das Ergebnis intensiver Abklärungen und kreativer Lösungsfindung. «Wir haben lange nach geeigneten Räumlichkeiten gesucht, doch die Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt haben uns gezwungen, unkonventionell zu denken», sagt die Standortleiterin Claudia Gunzenhauser. Der charmante Wagen bietet alles, was es für Offene Jugendarbeit braucht: Platz für Begegnung, kreative Entfaltung und eine Prise Abenteuer.

Zwischen Realität und Fiktion

Was wie eine ungewöhnliche, aber spannende Lösung klingt, ist leider nur ein Aprilscherz. Doch die Botschaft dahinter ist ernst: Das Jugendzentrum «Chillout» ist weiterhin dringend auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten in Kleinhüningen. «Seit fast fünf Jahren sind wir auf Provisorien angewiesen. Dabei zeigt sich immer wieder, wie wichtig ein fester Ort für die Jugendlichen im Quartier ist», so Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter der Jugendarbeit Basel (JuAr).

Die Jugendarbeit Basel appelliert an alle, die helfen können: «Falls Sie eine Lösung oder eine passende Immobilie kennen – melden Sie sich bei uns!» Denn eines ist sicher: Ein Jugendzentrum im Quartier ist kein Scherz, sondern eine Notwendigkeit.

Auskunft für Rückfragen erteilen:

Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter JuAr Basel

+41 78 600 95 69

Claudia Gunzenhauser, Standortleiterin Kleinhüningen

+41 78 304 08 83

Aktuell

Jugendliche Lebenswelten verstehen – und ihr Potenzial für Bibliotheken entdecken

Unterwegs in Freiburg (D) mit unserem Leiter Jugendarbeit in der GGG Stadtbibliothek Basel, Simon Zimmermann und Mitarbeiterin Yasmine El-Aghar.

Am 10. März hatten unser Leiter der Jugendarbeit in der GGG Stadtbibliothek, Simon Zimmermann und Mitarbeiterin Yasmine El-Aghar das Vergnügen, für die Fachstelle öffentliches Bibliothekswesen Baden-Württemberg – Regierungspräsidium Freiburg unser Seminar «Jugendliche Lebenswelten verstehen und ihr Potenzial für Bibliotheken entdecken» durchzuführen.

Gemeinsam mit motivierten Fachpersonen tauchten sie interaktiv in die spannende Welt der offenen Jugendarbeit ein. Die Teilnehmenden entdeckten praxisnahe Ideen und Ansätze, um Jugendliche als Kund:innen besser zu verstehen und Bibliotheksangebote noch zielgruppengerechter zu gestalten.

Im Fokus standen dabei insbesondere:


-Entwicklung von positiven Kommunikationsstrategien mit Jugendlichen


-Gestaltung von Bibliotheksangeboten, die junge Menschen ansprechen und begeistern


-Gemeinsamer Austausch über inspirierende Fallbeispiele und erfolgreiche Praxisansätze

JuAr Basel verfügt über 10 Jahre Erfahrung in der Jugendarbeit in Stadtbibliotheken und gestaltet an vier Standorten der GGG Stadtbibliothek Basel offene Angebote für Jugendliche. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Ingrid Hellriegel für diese wertvolle Gelegenheit sowie bei allen Teilnehmenden für den bereichernden Austausch!

Jugendarbeit in Bibliotheken eröffnet jungen Menschen neue Räume, Perspektiven und Möglichkeiten – ein innovatives und erfolgreiches Modell, das sich in Basel bereits etabliert hat und wegweisend für die Zukunft ist.

Aktuell

Heute ist der Internationale Tag gegen Rassismus 🤝

Jugendliche setzen im Stadtkino Basel ein starkes Zeichen mit eigenen Kurzfilmen 🎬

Im Rahmen der kantonalen Aktionswoche gegen Rassismus der Fachstelle Gleichstellung und Diversität haben Jugendliche letzten Dienstag im Stadtkino Basel ihre selbst produzierten Video- und Kurzfilmprojekte präsentiert.

Begleitet wurden sie von unserem Team Jugendzentrum Kleinhüningen, welche die Jugendlichen bei der Produktion der Filme unterstützt haben. An je zwei Halbtagen waren sie in zwei Schulklassen vor Ort, haben gemeinsam mit den Jugendlichen Ideen entwickelt, diskutiert, gefilmt und geschnitten.

Der heutige Internationale Tag gegen Rassismus erinnert an das Massaker von Sharpeville (Südafrika) im Jahr 1960, bei dem 69 Menschen während einer friedlichen Demonstration gegen das Apartheid-Regime getötet wurden. Er mahnt die Welt, hinzuschauen, Haltung zu zeigen und gemeinsam für eine gerechte und diskriminierungsfreie Gesellschaft einzustehen – so wie es die Jugendlichen mit ihren Kurzvideos tun.

JuAr Basel dankt allen Projektpartner:innen, insbesondere dem Team Jugendzentrum Kleinhüningen, der Insel Schule und gratuliert den Jugendlichen zum gelungenen Projekt!

Aktuell

Neues Positionspapier veröffentlicht

Ein gelingender Übergang ins Erwachsenenalter ist entscheidend für die gesellschaftliche Integration!

Manche junge Menschen benötigen dazu professionelle Hilfsangebote – vor allem dann, wenn sie mit mehrfach belastenden Situationen oder strukturellen Benachteiligungen wie Armut konfrontiert sind. Die Interessengruppe NiPro, bestehend aus Fachpersonen der Sozialen Arbeit aus der ganzen Schweiz, formuliert deshalb sechs zentrale Forderungen für niederschwellige und bedarfsorientierte Unterstützungsangebote.

Unser Leiter der JuAr Jugendberatung, Christoph Walter, hat massgeblich an diesem wichtigen Positionspapier mitgewirkt.

Für JuAr Basel ist dieses Engagement von besonderer Bedeutung. Wir freuen uns, mit Christoph Walter und unserem Angebot Teil dieses wichtigen fachlichen Diskurses zu sein und gemeinsam daran mitzuwirken, die Unterstützung junger Menschen nachhaltig zu verbessern.

Das vollständige Positionspapier ist hier abrufbar: 👇🏼

–Hier klicken–

Für Rückfragen:

Christoph Walter, Leiter Jugendberatung von JuAr Basel

+41 61 683 08 82

Aktuell

Aktionswoche gegen Rassismus

JuAr Basel beteiligt sich an der kantonalen Aktionswoche gegen Rassismus mit vier eigenen Angeboten.

JuAr Basel beteiligt sich an der kantonalen Aktionswoche gegen Rassismus mit 4 eigenen Angeboten. So nehmen das Jugendzentrum Bachgraben, das Jugendzentrum Eglisee, das Jugendzentrum Kleinhüningen (Chillout) sowie unser Team Jugendarbeit in den GGG Stadtbibliotheken an der Aktionswoche teil.

Anlässlich des internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März engagiert sich der Kanton Basel-Stadt gemeinsam mit rund 30 Partnerorganisationen gegen jegliche Form von rassistischer Diskriminierung. In der Aktionswoche stehen eine solidarische Gesellschaft und Vielfalt im Vordergrund.

Als Partnerorganisation beteiligt sich auch JuAr Basel mit vier verschiedenen Angeboten an der Aktionswoche. Das Programm sieht wie folgt aus:

Jugendzentrum Bachgraben: Dienstag – Freitag | 15:00 bis 18:00 Uhr. Menschen, welche tagtäglich für unsere Gesellschaft im Hintergrund im Einsatz stehen, werden von Jugendlichen mit Give-aways beschenkt und einfach mal «Danke» gesagt.

Jugendzentrum Eglisee: Dienstag bis Freitag | 16:00 bis 19:00 Uhr. Multikultige Fahnengestaltung zusammen mit Jugendlichen als Zeichen des Zusammenhalts.

Jugendzentrum Kleinhüningen: Dienstag | 18:00 bis 19:00 Uhr. Oscar-Night. Ort: Stadtkino Basel. Öffentliche Veranstaltung. Kostenlos.

Youth Platform – Jugendarbeit in der GGG Stadtbibliothek: Donnerstag | 16:30 bis 18:30 Uhr. Filmvorführung über eine besondere Freundschaft. Ort: GGG Stadtbibliothek Schmiedenhof

JuAr Basel bedankt sich bei allen Partner:innen und setzt sich für eine solidarische und inklusive Gesellschaft ein – seit 1942.

Weitere Informationen zum Programm: –Hier klicken–

Aktuell

FHNW & JuAr Basel testen einen neuartigen KI Chatbot mit Jugendlichen

Letzte Woche fand ein Workshop zum Thema KI-Chatbots mit engagierten Jugendlichen in unserem Jugendzentrum Kleinhüningen statt.

Die Hochschule für Soziale Arbeit (FHNW), die Hochschule für Technik (FHNW), die Christoph Merian Stiftung sowie JuAr Basel sind daran interessiert zu erfahren, wie Jugendliche KI heute nutzen und welche Bedürfnisse sie haben.

In einer Machbarkeitsstudie mit Jugendlichen soll herausgefunden werden, ob ein KI Chatbot für die Offene Jugendarbeit einen Bedarf darstellt und welche Themen in Zukunft damit abgedeckt werden könnten.

Im ersten Workshop wurde gemeinsam das neuartige System getestet, Schwachstellen identifiziert und wertvolle Erkenntnisse gesammelt. Besonders wichtig: Die Meinungen und Erfahrungen der Jugendlichen helfen, das Projekt weiterzuentwickeln. 🛠️✨

Erste belastbare Ergebnisse der Studie werden im Sommer 2025 erwartet. Wir bleiben dran und bedanken uns bei unseren Partner:innen für dieses innovative Projekt!

Aktuell

Scheeni Fasnacht!

Morgestraich: Vorwärts, marsch! JuAr Basel wünscht allen eine schöne Fasnacht!

Die dreey scheenschte Dääg sind angebrochen. Der Betrieb in unseren Jugendzentren läuft weitgehend normal über die Fasnachtstage vom 10. bis 13. März. Kurzfristige Änderungen der Öffnungszeiten unserer Jugendzentren werden von den jeweiligen Jugendzentren direkt über Instagram kommuniziert.

Das Sekretariat von JuAr Basel bleibt am Montag 10. März und Mittwoch 12. März unbesetzt. Im Notfall erreichen Sie uns über die Nummer 078 600 95 69.

Die Jugendberatung von JuAr Basel ist in der Fasnachtswoche nur eingeschränkt erreichbar. Bitte verwenden Sie folgende Kontaktmöglichkeit:

jugendberatung@juarbasel.ch

JuAr Basel wünscht eine schöne Fasnacht!

Aktuell

JuAr Basel neu auf LinkedIn

JuAr Basel erweitert sein Social Media Auftritt und ist ab heute auch auf der Karriere-Plattform LinkedIn anzutreffen.

LinkedIn war 2024 die meistgenutzte Social-Media-Plattform in der Schweiz – mit täglich über 4,5 Millionen Nutzer:innen. Damit liegt die Plattform noch vor Instagram (3,9 Mio.) und TikTok (2,4 Mio.).

Grund genug für uns, neue Wege zu gehen und unsere Social-Media-Community zu erweitern! Auf unserem LinkedIn-Kanal erfahren Sie alles Wissenswerte aus der Jugendarbeit, bleiben über freie Stellen informiert und werden vielleicht schon bald Teil unserer JuAr-Family.

Ob Fachkräfte, Partnerorganisationen oder Interessierte an der Offenen Kinder- und Jugendarbeit – wir laden Sie herzlich ein, uns zu folgen, sich mit uns auszutauschen und gemeinsam die Zukunft der Jugendarbeit zu gestalten.

Wir freuen uns auf den Fachaustausch mit Ihnen!

Aktuell

Austauschsitzungen bei JuAr Basel

JuAr Basel setzt sich regelmässig mit zentralen Themen auseinander, die in der täglichen Arbeit in den Jugendzentren auftreten.

In der gestrigen Austauschsitzung standen der Umgang mit Hausverboten, die Stärkung der standortübergreifenden Zusammenarbeit sowie Nutzungskonflikte aufgrund begrenzter Räumlichkeiten im Fokus.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (UMA) und die Frage, welche Angebote für sie sinnvoll und mit den vorhandenen Ressourcen umsetzbar sind. Berichtet wurde auch über Best Practice Beispielen aus den verschiedenen Standorten.

An den Austauschsitzungen von JuAr Basel sind alle operativen Standorte mit einer delegierten Fachperson vertreten. Die Austauschsitzungen finden 3-4x jährlich statt und unterstützen als interaktive Plattform die Weiterentwicklung nachhaltiger Lösungen für die Offene Jugendarbeit.

JuAr Basel bedankt für die engagierte Mitwirkung seiner Mitarbeitenden!

Aktuell

Die FMS Wettingen zu Besuch bei JuAr Basel

JuAr Basel durfte gestern die FMS Wettingen, die Klasse Berufsfeld Soziales bei sich begrüssen!

Die angehenden Sozialarbeiter:innen erhielten einen praxisnahen Einblick in unsere Arbeit – von der Offenen Jugendarbeit über die Freizeithalle, die Jugendberatung bis hin zum Mädchentreff Mädona.

Während ihrer Projektwoche reisen die Schüler:innen und Schüler an verschiedene Orte und erhalten Einblick in verschiedene Bereiche der Sozialen Arbeit. So stand gestern neben dem Besuch bei JuAr Basel auch eine Besichtigung an der Fachhochschule in Muttenz auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler lernten unsere Arbeitsweise kennen, welche auf den Prinzipien Partizipation, Empowerment und Niederschwelligkeit basiert. Werte, die wir den angehenden Fachkräften direkt in der Praxis näherbringen konnten.

Mit dieser Aktion leistete JuAr Basel einen Beitrag zur Nachwuchsförderung in der Sozialen Arbeit. Wir freuen uns, junge Menschen für dieses wichtige Berufsfeld zu begeistern und hoffen, sie finden den Weg in die vielfältige Welt der Offenen Jugendhilfe.

JuAr Basel bedankt sich für den Besuch!

Aktuell

Jugendliche am Stadtrand – ein Interview mit Steffi Schöchle

«In der Dauergegenwart der Social Media scheint halt manches nicht mehr so real, greifbar und begreifbar zu sein.»

Ein Gespräch mit Steffi Schöchle, Leiterin des Jugendzentrums Bachgraben von JuAr Basel, über Jugendliche am Stadtrand.

Im mehrstöckigen Jugendzentrum Bachgraben von JuAr Basel herrscht oft Grossandrang. Am Freitagabend ist das jeweils besonders wild. Die Jugendlichen im Iselin Quartier schätzen das Angebot und sein Team, um dessen langjährige Leiterin Steffi Schöchle. Dieses Viertel am Stadtrand, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Allschwil und zur französischen Grenze gelegen, bringt Jugendliche mit ganz unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen zusammen. Normalerweise läuft hier alles recht laut und lebendig, aber friedlich ab. Doch der Standort hat auch seine Problemzonen.

Das ganze Interview lesen Sie im neusten Winter-Newsletter von JuAr Basel:

–Hier klicken–

Aktuell

Neue Co-Geschäftsleitung bei JuAr Basel

Die Jugendarbeit Basel (JuAr Basel) startet mit einer neuen Geschäftsleitung ins Jahr 2025. Die Findungskommission des Vorstands hat nach intensiver Suche und Prüfung ein Dreierteam für die künftige Geschäftsleitung der Organisation bestimmt: Louise Jordi, Endrit Sadiku und Marc Moresi.

Insgesamt gingen über 60 Bewerbungen ein, was die Attraktivität von JuAr Basel als Arbeitgeberin unterstreicht. «Wir waren beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der Bewerbungen. Mit dem Drei-Personen-Modell können wir die Stärken jeder einzelnen Person optimal nutzen», so JuAr Basel Präsident Christian Platz.

Das neue Geschäftsleitungsteam bringt ein breites Spektrum an Kompetenzen mit und wird die Organisation gemeinsam in die Zukunft führen.

Weitere Informationen zur neuen Co-Geschäftsleitung von JuAr Basel lesen Sie in unserem neusten Winter-Newsletter: –Hier klicken–

Aktuell

📢 JuAr Basel Winter-Newsletter ist da! ❄️📩

Der Winter-Newsletter von JuAr Basel ist da! Erhalten Sie Einblick unsere Arbeit. Das sind die Themen:

_Neue Co-Geschäftsleitung – Jetzt ein Trio: Louise Jordi, Endrit Sadiku & Marc Moresi!

_Die 3GL – Ihre Motivation & Vision

_Jugendarbeit live – Ein Gespräch über Social Media & Realität mit Steffi Schöchle

_JuAr Basel Weihnachtscup – Wenige Mädchen-Teams gemeldet

_Neue Homepage – Endlich online!

Hier gehts zum Newsletter: –Hier klicken–

Viel Spass beim Lesen!

Aktuell

Jährlicher FINTA-Austausch für Mitarbeiterinnen durchgeführt 💜

Gestern Vormittag fand im Mädchentreff Mädona am Claraplatz ein inspirierendes FINTA-Treffen für Mitarbeiterinnen von JuAr Basel statt.

FINTA steht für: Frauen, Inter-, non-binary-, Trans und Agender Personen. Sie kamen zusammen, um sich in einer wertschätzenden Atmosphäre insbesondere über Genderthemen in der Offenen Jugendarbeit auszutauschen, sich zu vernetzen und um sich gegenseitig zu stärken.
Beim gemeinsamen Brunch entstanden wertvolle Gespräche und neue Verbindungen und es wurde klar, dass JuAr Basel das Thema Gender innerhalb der Organisation wie auch im Berufsfeld weiterverfolgen und weiterentwickeln muss.

Ein grosser Dank geht an das Team Mädona, welche die FINTA-Treffen jährlich organisiert und somit ein vertrauensvolles Gefäss schafft.

Aktuell

Erfolgreiche Durchführung des JuAr Weihnachtscups

Am Samstag, den 21. Dezember, fand in der Turnhalle Sternenfeld in Birsfelden der traditionelle JuAr Basel Weihnachtscup statt – ein Highlight im Jahreskalender unserer Jugendzentren.

In zwei Alterskategorien (12–15 & 16–20 Jahre) stellten insgesamt 16 Teams aus ganz Basel ihr Können unter Beweis. Dabei standen nicht nur sportlicher Ehrgeiz, sondern vor allem Freude, Teamgeist und Fairplay im Vordergrund. Organisiert wurde der Anlass von unseren JuAr-Jugendzentren Jugi Lava und Jugi Dreirosen.

Ein Aftermovie ist bereits in Arbeit.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden, Helfenden und Unterstützenden, die diesen tollen Anlass möglich gemacht haben.

Aktuell

Das Pärkli Jam Festival pausiert 2025

Mit grossem Bedauern teilen unsere Organisator:innen des Pärkli Jam Festivals mit, dass das beliebte Gratis-Festival im St. Johann-Quartier im Jahr 2025 aufgrund finanzieller Herausforderungen pausieren muss.

Hier gehts zur Mitteilung:

Seit 20 Jahren ist das Pärkli Jam Festival als dreitägiges Gratis-Event ein fester Bestandteil der Basler Kulturszene. Es bietet jungen Künstler:innen eine Plattform und leistet einen wertvollen Beitrag zur Förderung einer lebendigen Jugendkultur in Basel.

Haben Sie eine innovative Idee zur Finanzierung oder möchten Sie das Festival mit einem Beitrag unterstützen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht über unser Kontaktformular:

Zum Kontaktformular

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Aktuell

JuAr Basel auf
Bibliothekstag
in Hannover

Am 8. November präsentierte Simon Zimmermann, Teamleiter für Jugendarbeit in der GGG Stadtbibliothek Basel, die Zusammenarbeit zwischen JuAr Basel und den GGG Stadtbibliotheken auf dem Niedersächsischen Bibliothekstag.

Unter dem Motto „Bibliotheken geben Raum – Bibliotheken Raum geben“ gab er spannende Einblicke in die Bedeutung von Jugendarbeit in Bibliotheken. Erfolgreiche Jugendarbeit schafft Räume für Begegnungen, ist niedrigschwellig und offen, kombiniert analoge sowie digitale Angebote und lässt Jugendliche bei der Gestaltung aktiv mitwirken.

JuAr Basel engagiert sich seit über 10 Jahren in Kooperation mit den GGG Stadtbibliotheken dafür, Bibliotheken zu Orten für Inspiration, Begegnung und Mitgestaltung zu machen.

Ein herzlicher Dank geht an Angelika Brauns, Geschäftsführerin des Büchereiverbandes Lüneburg-Stade e.V., für die Einladung und den inspirierenden Austausch.

Aktuell

Team Mädona sind «Baslerinnen des Tages» für Engagement gegen Gewalt

Das Team des Mädchentreffs Mädona wurde vom Magazin Bajour als «Baslerinnen des Tages» geehrt. Diese Auszeichnung würdigt ihren unermüdlichen Einsatz während der Aktionswoche «16 Tage gegen Gewalt an Frauen». Hier gehts zur Auszeichnung!

Mit Aktionen vor dem Mädchentreff, darunter die Verteilung von Giveaways wie orange Velosattel-Überzüge, Sticker und Zuckerwatte, zog das Team viel Aufmerksamkeit auf das Thema Gewalt an Frauen. «Wir kommen mit Menschen jeden Alters ins Gespräch», berichtet Carmen Bucher, Co-Leiterin des Mädchentreffs.

Auch das bloße Interesse am Stand wertet das Team als Erfolg, da die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für das Thema im Zentrum der Aktionstage stehen.

Herzlichen Glückwunsch an das Team Mädona – Carmen Bucher, Cindy Lolischkies, Corinna Stakelbeck und Stella Maienza – für dieses beeindruckende Engagement und ein großes Dankeschön an Bajour für diese wertvolle Anerkennung.

Aktuell

Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen»

Vom 25. November bis 10. Dezember 2024 beteiligte sich JuAr Basel aktiv an der nationalen Präventionskampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen.»

Das Team des Mädchentreffs Mädona richtete einen Infostand an der unteren Rebgasse ein, um über das Thema aufzuklären. Parallel dazu organisierten die Jugendzentren PurplePark, Jugi Chillout und Jugi Eglisee kreative Bastelangebote in ihren offenen Treffs. Diese niedrigschwelligen Aktionen regten Jugendliche dazu an, sich mit dem Thema Gewalt gegen Frauen auseinanderzusetzen.

JuAr Basel engagiert sich auch über die Kampagne hinaus für die Prävention von Gewalt. Mit sicheren Räumen und gezielter Unterstützung stärkt die Organisation Mädchen und junge Frauen das ganze Jahr über.

Wir danken allen Beteiligten, die diese wichtigen Aktionstage unterstützt und mitgestaltet haben!

Aktuell

Sendung Umgang mit Social-Media-Trends

Aktuelle Social-Media-Trends wie Amok-Drohungen sorgen für Unsicherheit und öffentliche Aufmerksamkeit. Unser Beauftragter für Digitale Jugendarbeit, Endrit Sadiku, gab dazu in der Schwerpunktsendung Punkt 6 Thema von Telebasel eine fachliche Einschätzung.

Um solchen Trends professionell zu begegnen, hat JuAr Basel vor über einem Jahr eine Fachgruppe für Digitale Jugendarbeit gegründet. Diese in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW initiierte Gruppe besteht aus zehn Fachkräften, jeweils einer aus jedem Jugendzentrum der JuAr Basel.

Sie überwachen Trends, geben Empfehlungen weiter und organisieren Weiterbildungen für Mitarbeitende.

Die Arbeit der Fachgruppe zielt auf Aufklärung und den direkten Austausch mit Jugendlichen ab. Außerdem steht JuAr Basel regelmäßig in Kontakt mit externen Partner:innen, um Social-Media-Phänomene fundiert aufzuarbeiten.

Wir danken Telebasel für die Berichterstattung.
Das vollständige Gespräch finden Sie hier.

Aktuell

Erfolgreiche Durchführung des Winterballs 2024

Am Freitag, dem 15. November, fand der Winterball 2024 im Quartierzentrum Klyck statt, mit über 60 Jugendlichen aus ganz Basel. Seit 2022 bietet die Veranstaltungsreihe „Sommer-/Winterball“ Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren die Möglichkeit, das Basler Nachtleben in einer sicheren und zugänglichen Umgebung zu erleben.

Mit alkoholfreien Getränken an der Bar und Bühnenauftritten für künstlerische und musikalische Talente wird nicht nur ein unvergessliches Erlebnis geboten, sondern auch die Kreativität der Jugendlichen gefördert.

Was einst in den Quartieren Kleinhüningen und Klybeck begann, hat sich mittlerweile in der gesamten Stadt etabliert. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation zwischen der Mobilen Jugendarbeit Basel, dem Quartierzentrum Klyck sowie den Jugendzentren Kleinhüningen und Eglisee.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Partner:innen für die erfolgreiche Zusammenarbeit!

Aktuell

Herzliche Gratulation ans Jugi Bachgraben!

Unser Jugendzentrum Bachgraben wurde am 12. November 2024 mit dem Preis des Gesundheitsförderprogramms Kebab+ ausgezeichnet. Das Programm des Schweizerischen Verbands für Offene Kinder- und Jugendarbeit (DOJ/AFAJ) zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche zu gesunder Ernährung und Bewegung zu motivieren.

Das ausgezeichnete Projekt B(ody) a(nd) M(ind) überzeugte die Jury durch seinen ganzheitlichen Ansatz. Im ersten Teil erhielten 15 Jugendliche mehrere Wochen lang Training durch einen Fitnesscoach und erlangten eine Lizenz zum selbständigen Training.

Der zweite Teil des Projekts widmete sich gesunder Ernährung: In Zusammenarbeit mit der Blue Cocktail Bar entwickelten 35 Jugendliche eigene Fitnessshakes und tauschten sich mit Fachpersonen ungezwungen über Ernährungsthemen aus. Die Arbeit wurde im Impact HUB Bern vorgestellt und mit einem Preisgeld von 500 CHF gewürdigt.

Herzlichen Dank an unser engagiertes Team vom Jugi Bachgraben und an Kebab+ für die Anerkennung dieses Projekts.