Aktuell

Sicherheit stärken: JuAr Basel frischt die Notfallorganisation auf

JuAr Basel stärkt seine Notfallorganisation mit Erste-Hilfe-Kursen für seine Mitarbeitenden.

Bild: Instruktor Mario Moncelsi bei der Reanimationsübung

Sicherheit und richtiges Handeln in Notfallsituationen sind zentrale Voraussetzungen für unsere Arbeit mit jungen Menschen. Deshalb führt JuAr Basel Erste-Hilfe-Kurse für Mitarbeitende durch. Organisiert durch unseren internen Beauftragten für Sicherheit, verbindet die Schulung theoretisches Wissen mit praktischer Handlungskompetenz. Das Ziel: die Notfallorganisation an allen 15 JuAr-Standorten gezielt zu stärken und aufzufrischen.

Als Jugendorganisation tragen wir eine besondere Verantwortung für den Schutz und die Sicherheit der jungen Menschen, die unsere Angebote besuchen. Ereignisfälle lassen sich nicht immer verhindern – entscheidend ist deshalb, dass unsere Mitarbeitenden im Ernstfall wissen, wie sie rasch, sicher und richtig handeln.

Bild: Mitarbeiterin Angi Orlando an der Praxisübung

Sicher handeln, wenn es darauf ankommt
Der Erste-Hilfe-Kurs gliederte sich in einen Theorie- und einen Praxisteil. Neben wichtigen Grundlagen zum richtigen Vorgehen in Notfallsituationen stand insbesondere das praktische Üben im Zentrum. Die Mitarbeitenden trainierten unter anderem die Reanimation und lernten den sicheren Umgang mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED). Damit wurde nicht nur bestehendes Wissen aufgefrischt, sondern auch die konkrete Handlungssicherheit für den Ernstfall gestärkt.

Die Weiterbildung ist Teil unserer kontinuierlichen Arbeit an der Sicherheit und Notfallvorsorge innerhalb der gesamten Organisation. Ein zweiter Kurs mit ausgewählten Mitarbeitenden ist für Ende September geplant. Unser Ziel ist, die Kompetenzen und die Notfallorganisation schrittweise an allen 15 Standorten von JuAr Basel zu stärken und sicherzustellen, dass das notwendige Wissen im Ereignisfall vor Ort verfügbar ist.

Ein herzliches Dankeschön an Mario Moncelsi vom Schweizerischen Samariterbund SSB für die kompetente Durchführung des Kurses und die praxisnahe Vermittlung.

Aktuell

Gemeinsam mehr bewirken: JuAr Basel am 15. Basler Stiftungstag

JuAr Basel war am 15. Stiftungstag vom 25. August 2026 vertreten.

Bild: 15. Basler Stiftungstag in der Johanneskirche in Basel

Stiftungen sind für gemeinnützige Organisationen wie JuAr Basel weit mehr als reine Geldgeberinnen. Sie ermöglichen Innovation, schaffen Handlungsspielräume und helfen, gesellschaftliche Herausforderungen frühzeitig aufzugreifen. Am 15. Basler Stiftungstag waren unsere Co-Geschäftsleitenden Louise Jordi und Endrit Sadiku für JuAr Basel vertreten.

Unter dem Motto «Gemeinsam stärker: Partnerschaften auf Augenhöhe» widmete sich der 15. Basler Stiftungstag am 25. August 2026 der Frage, was erfolgreiche Förderpartnerschaften ausmacht und woran diese auch scheitern können. Keynotes, Kurzinputs, Workshops und ein Podiumsgespräch boten Gelegenheit für Austausch und Vernetzung zwischen Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen.

Öffentliche Leistungsaufträge und Beiträge sichern vielerorts die Grundlage für bestehende Angebote. Gesellschaftliche Entwicklungen verlaufen jedoch oft schneller als öffentliche Finanzierungsstrukturen.

Eine Förderpartnerschaft bedeutet gemeinsame Verantwortung
Hier können Stiftungen Abhilfe schaffen: Sie ermöglichen es Organisationen wie JuAr Basel innovative Projekte anzustossen, bestehende Angebote weiterzuentwickeln oder bestehende Leistungen zu sichern, wo öffentliche Mittel nicht ausreichen.

Rund 900 gemeinnützige Stiftungen mit einem Vermögen von über 22 Milliarden Franken sind im Kanton Basel-Stadt beheimatet. Ihr Engagement reicht weit über Kunst und Kultur hinaus und umfasst auch soziale Themen, Bildung, Forschung, Gesundheit und Umwelt.

Der Basler Stiftungstag bietet eine wichtige Austauschplattform und schafft Verständnis für die verschiedenen Rollen. Dort, wo diese Partner:innen auf Augenhöhe agieren, können aus guten Ideen langfristig wirksame Angebote entstehen.

JuAr Basel bedankt sich bei der Stiftungsstadt Basel für den wertvollen Austausch und die Durchführung des 15. Basler Stiftungstags.

Aktuell

Mehr Raum für junge Menschen: GGG Bibliothek Bläsi feierlich wiedereröffnet

JuAr Basel am Wiedereröffnungsfest der GGG-Bläsibibliothek am 20. August 2026.

Bild: Maria Patzschke

Am vergangenen Donnerstag wurde der erweiterte und sanierte Standort Bläsi der GGG Stadtbibliothek Basel feierlich wiedereröffnet. Auch JuAr Basel war bei den Feierlichkeiten vertreten mit unserem Präsidenten Christian Platz, Co-Geschäftsleiterin Louise Jordi sowie unseren Mitarbeitenden der Jugendarbeit in den GGG Stadtbibliotheken.

Die Wiedereröffnung ist auch für JuAr Basel und die Offene Jugendarbeit in der Bibliothek ein wichtiger Schritt: In den neuen, hellen Räumlichkeiten steht künftig rund doppelt so viel Platz für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Damit entstehen bessere Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und niederschwellige Begleitung direkt an einem Ort, der von jungen Menschen selbstverständlich genutzt wird.

Besonders erfreulich ist, dass Mitarbeitende von JuAr Basel bereits in die Planung der neuen Räumlichkeiten und insbesondere des Jugendbereichs einbezogen wurden. So konnten ihre Erfahrungen aus der täglichen Arbeit und vor allem die Bedürfnisse der jungen Menschen frühzeitig in den Umbau einfliessen.

Jugendperspektive von Anfang an mitgedacht
Diese Beteiligung zeigt, welchen Mehrwert es schafft, Jugendarbeit bereits bei der Entwicklung öffentlicher Räume mitzudenken. Räume für Jugendliche funktionieren dann besonders gut, wenn ihre Perspektiven nicht erst nach der Eröffnung berücksichtigt werden, sondern bereits in die Planung einfliessen.

Die Zusammenarbeit zwischen der GGG Stadtbibliothek Basel und JuAr Basel verbindet zwei wichtige niederschwellige Angebote für junge Menschen. Bibliotheken sind heute weit mehr als Orte zum Ausleihen von Büchern: Sie sind Lern-, Begegnungs- und Aufenthaltsorte. Die Offene Jugendarbeit ergänzt diese Funktion, indem sie Beziehungen aufbaut, Jugendliche begleitet und ihre Anliegen im Alltag aufnimmt.

Wir bedanken uns herzlich bei der GGG Stadtbibliothek Basel für den Einbezug unserer Mitarbeitenden in den Planungsprozess und für die langjährige Zusammenarbeit. Wir freuen uns darauf, den neuen Jugendbereich im Bläsi gemeinsam mit den jungen Menschen mit Leben zu füllen.

Aktuell

Statistische Erhebung: Jugendzentren bleiben wichtige Treffpunkte

JuAr Basel Besucher:innen-Statistik vom Februar 2026 aus den 10 Jugendhäusern.

Bild: Symbolbild Canva

Die Jugendzentren von JuAr Basel werden auch in einer zunehmend digitalen Lebenswelt konstant genutzt. Das zeigt die aktuelle statistische Erhebung vom Februar 2026, bei der in den zehn Jugendzentren während jeweils einer Erhebungswoche insgesamt 1’250 Besuche registriert wurden. Durchschnittlich besuchten 26 Jugendliche pro Öffnungstag und Standort die Angebote – gleich viele wie bei der letzten Erhebung im September 2025. Die Zahlen geben zudem Einblick in Alter, Geschlecht, Bildungsstatus, Herkunft und Einzugsgebiet der Besucher:innen.

Die Nutzer:innenstruktur bleibt jung: 71.6 % der Besucher:innen sind 15 Jahre alt oder jünger. Gleichzeitig unterscheiden sich die einzelnen Standorte deutlich in ihrer Alterszusammensetzung, was die unterschiedlichen sozialräumlichen Gegebenheiten der Jugendzentren widerspiegelt.

Auch die kulturelle Vielfalt ist weiterhin gross. Junge Menschen aus 60 verschiedenen Nationalitäten wurden erfasst. 53.9 % besitzen die Schweizer Staatsbürgerschaft; grössere weitere Gruppen stammen aus der Türkei, der Ukraine und Italien. Besonders deutlich zeigt die Erhebung zudem die lokale Verankerung: 69 % der Besucher:innen kommen aus einem Einzugsgebiet von höchstens 15 Minuten, weitere 22.6 % aus anderen Teilen von Basel-Stadt.

Mädchen bleiben in gemischten Jugendzentren untervertreten
Der Mädchenanteil in den gemischten Jugendzentren liegt mit 28 % auf demselben Niveau wie im September 2025. Werden die beiden Mädchentreffs Mädona einbezogen, beträgt der Anteil 32 %. Die Unterschiede zwischen den Standorten sind erheblich: Neubad erreicht beispielsweise einen Mädchenanteil von 38 %, Dreirosen 35 %, während er in Kleinhüningen lediglich 4 % beträgt. Erstmals wurden in der Erhebung zudem 1.5 % non-binäre Besucher:innen ausgewiesen.

Besonders relevant ist der längerfristige Blick: Trotz zunehmender Digitalisierung, Smartphone-Nutzung und sozialer Medien bleiben die durchschnittlichen Besuchszahlen der Jugendzentren über die vergangenen fünf Jahre insgesamt stabil. Für JuAr Basel deutet dies darauf hin, dass reale Begegnungsorte für junge Menschen weiterhin eine wichtige Funktion erfüllen. Jugendzentren ermöglichen persönliche Beziehungen, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Digitale Jugendarbeit und die Arbeit vor Ort sind deshalb nicht als Gegensätze zu verstehen. Vielmehr entsteht ein hybrider Sozialraum, in dem sich junge Menschen zwischen Jugendzentrum, Quartier und digitalen Plattformen bewegen. Eine zeitgemässe Offene Jugendarbeit muss in beiden Lebenswelten präsent sein und diese miteinander verbinden.

Hier gelangen Sie zum Statistik-Bericht.

Aktuell

Radio Basilisk: «Jugendberatung am Anschlag»

Interview im Radio Basilisk mit Leiter Christoph Walter von der Jugendberatung ausgestrahlt am 28. Juli 2026.

Bild: Christoph Walter im Gespräch mit Redaktor Nicola Schnell

Die Nachfrage nach psychosozialer Beratung für Jugendliche und junge Erwachsene in Basel nimmt weiter zu. Radio Basilisk hat in einem aktuellen Beitrag die Situation der Jugendberatung von JuAr Basel aufgegriffen und zeigt auf, vor welchen Herausforderungen das Angebot derzeit steht.

Der aktuelle Jahresbericht macht die Entwicklung deutlich: Im vergangenen Jahr bearbeitete die Jugendberatung 477 Beratungsfälle. Gleichzeitig mussten 82 Jugendliche aufgrund fehlender Kapazitäten abgewiesen werden. Hinzu kommen Wartezeiten von bis zu sechs Wochen eine lange Zeit für junge Menschen, die sich häufig in belastenden Lebenssituationen befinden.

Die Gründe für eine Beratung sind vielfältig. Psychische Belastungen, Konflikte im familiären Umfeld, Zukunftsängste, finanzielle Sorgen oder Schwierigkeiten in Schule und Ausbildung beschäftigen viele Jugendliche.

Über 80 «Wegbrecher:innen»
Die Jugendberatung von JuAr Basel bietet jungen Menschen eine kostenlose, freiwillige und niederschwellige Anlaufstelle, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und neue Perspektiven zu eröffnen. Zur aktuellen Situation erklärt der Leiter der Jugendberatung, Christoph Walter:

«Unser Ziel ist es, definitiv keine Warteliste mehr von mehr als einer Woche zu haben. Sonst verlieren wir weiterhin sehr viele Selbstmelder:innen, welche abtauchen. Letztes Jahr waren das 82 Fälle. Das ist ein unhaltbarer Zustand.»

Die hohe Nachfrage zeigt, wie wichtig leicht zugängliche Unterstützungsangebote für junge Menschen in Basel sind. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass die bestehenden Ressourcen an ihre Grenzen stossen. Damit Jugendliche auch künftig zeitnah die notwendige Unterstützung erhalten, braucht es eine langfristige Stärkung solcher Angebote.

Den vollständigen Radiobeitrag von Radio Basilisk finden Sie hier: «Basler Jugendberatung am Anschlag».

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bz Interview: Offene Jugendarbeit im Wandel

Interview in der bz Basel vom 24. Juli 2026 mit Co-Geschäftsleiter Endrit Sadiku

Bild: Katja Schmidlin, bz Basel

Die Lebenswelt junger Menschen findet heute längst nicht mehr nur auf Pausenplätzen oder in Jugendzentren statt. Soziale Medien prägen ihren Alltag, schaffen neue Chancen, bringen aber auch neue Herausforderungen mit sich. Im Interview mit Gian Gaggiotti von der bz Basel spricht unser Co-Geschäftsleiter Endrit Sadiku darüber, weshalb Offene Jugendarbeit junge Menschen auch im digitalen Raum begleiten muss.

Mit dem Pilotprojekt «Positive Influencing» geht die JuAr Basel neue Wege: Ein spezialisiertes Social-Media-Team beobachtet digitale Trends, produziert Präventionsinhalte und steht Jugendlichen auch online als niederschwellige Anlaufstelle zur Verfügung. Ziel ist es, Risiken wie Cybermobbing, Deepfakes oder gefährliche Social-Media-Trends frühzeitig zu erkennen, einzuordnen und mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Die digitalen Erkenntnisse fliessen direkt in die Arbeit der Jugendzentren ein und stärken damit die Begleitung junger Menschen auch vor Ort.

Jugendarbeit entwickelt sich mit der Lebenswelt junger Menschen Die JuAr Basel versteht digitale Jugendarbeit nicht als Ersatz, sondern als konsequente Weiterentwicklung der Offenen Jugendarbeit. Persönliche Beziehungen, Begegnungsorte und Vertrauen bleiben das Fundament. Gleichzeitig gilt es, Jugendliche auch dort zu begleiten, wo sie einen grossen Teil ihres Alltags verbringen – in digitalen Räumen. Das Projekt «Positive Influencing» verbindet diese beiden Welten und schafft neue Möglichkeiten für Prävention, Orientierung und niederschwellige Unterstützung. Dazu betont Endrit Sadiku im Interview:

«Die moderne Jugendarbeit endet schon lange nicht mehr an der Tür des Jugendzentrums, sondern begleitet Jugendliche auch im digitalen Raum und nimmt ihren Teil der gesellschaftlichen Verantwortung wahr.»

Lesen Sie das ganze bz Interview exklusiv hier.

Aktuell

Tagesstruktur Dreirosen: Warum jedes Kind individuelle Unterstützung braucht

Cornelius Wagner über seinen Start, die Vielfalt im Quartier und den Anspruch moderner Tagesstrukturen

Bild: Teamleiter Cornelius Wagner ist gut in seine neue Funktion gestartet

Seit Februar 2026 leitet Cornelius Wagner die Tagesstruktur Dreirosen von JuAr Basel. Nach einer herausfordernden Phase übernahm der erfahrene Sozialpädagoge die Leitung eines Angebots, das täglich rund 160 Kinder begleitet. Sein Fazit nach den ersten Monaten ist klar: Kinder brauchen individuelle Unterstützung – starre Betreuungsschlüssel werden ihrer Lebensrealität oft nicht gerecht.

Die Tagesstruktur Dreirosen befindet sich mitten im Kleinbasel und begleitet Kinder aus unterschiedlichsten kulturellen und sozialen Lebenswelten. Manche wachsen in stabilen Verhältnissen auf, andere haben Flucht, Krieg oder schwierige familiäre Situationen erlebt.

Für Cornelius Wagner steht deshalb die Beziehungsarbeit im Mittelpunkt. Kinder sollen erleben, dass sie willkommen sind, sich sicher fühlen und gleichzeitig Orientierung durch klare Regeln und verlässliche Bezugspersonen erhalten. Auch wenn die Tagesstruktur keinen eigentlichen Auftrag zur Elternarbeit hat, ist der regelmässige Austausch mit den Familien ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit.

Ein sicherer Ort für jedes Kind
Eine gute Tagesstruktur ist für Wagner weit mehr als ein Betreuungsangebot. Dazu meint er:

«Sie soll ein Ort sein, an dem Kinder gerne Zeit verbringen, Freundschaften pflegen und soziale Kompetenzen entwicklen. Ein sicherer Ort, wo die Kinder sich angenommen und wohl fühlen.»

Dazu gehören gemeinsame Regeln, gegenseitiger Respekt und genügend Freiraum, um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Gerade Kinder mit belastenden Lebensgeschichten benötigen oft mehr Begleitung, als ein rechnerischer Betreuungsschlüssel abbilden kann.

Für die Zukunft möchte Cornelius Wagner vor allem das Team weiter stärken und die Tagesstruktur gemeinsam weiterentwickeln. Bewährtes soll erhalten bleiben, gleichzeitig sollen bestehende Abläufe regelmässig hinterfragt und verbessert werden.

Die Tagesstruktur Dreirosen bietet dafür ideale Voraussetzungen: moderne Räumlichkeiten, die unmittelbare Nähe zur Dreirosenanlage und zur Freizeithalle Dreirosen sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem RiiBistro von JuAr Basel, das täglich eine frische Mittagsverpflegung für die Kinder zubereitet.

Redaktioneller Hinweis:
Dieser Blogbeitrag entstand auf Basis des im JuAr Basel Newsletter veröffentlichten Artikels von Christian Platz sowie des darin enthaltenen Gesprächs mit Cornelius Wagner. Für die Webseite wurde der Inhalt redaktionell überarbeitet und gekürzt.

Lesen Sie das ganze Gespräch hier.

Aktuell


Pionierprojekt: Wenn Jugendarbeit selbst zur Influencerin wird

Medienmitteilung, 17. Juli 2026

Bild v.l.n.r: Endrit Sadiku (Co-Geschäftsleiter), Samrawit Spuhler (Social Media Team), Timon Ingold (Social Media Team) und Emmanuel Ullmann (Präsident Goethe-Stiftung)

Mit «Positive Influencing» beschreitet die Jugendarbeit Basel – JuAr Basel neue Wege in der Offenen Jugendarbeit. Das von der Johann Wolfgang von Goethe-Stiftung geförderte Pilotprojekt bringt Prävention, Aufklärung und Beziehungsarbeit direkt auf TikTok und Instagram, dorthin, wo Jugendliche einen grossen Teil ihres Alltags verbringen. Seit Mai 2026 sorgt ein spezialisiertes Team dafür, dass Trends frühzeitig erkannt, Inhalte professionell aufbereitet und Jugendliche auch im digitalen Raum verlässlich begleitet werden.


Die Lebenswelt Jugendlicher endet nicht an der Tür des Jugendzentrums

Jugendliche bewegen sich heute selbstverständlich zwischen analogen und digitalen Lebenswelten. Auf Plattformen wie TikTok oder Instagram entstehen Trends, Meinungen und Gemeinschaften. Gleichzeitig verbreiten sich dort Desinformation, Cybermobbing, problematische Rollenbilder oder gefährliche Challenges oft schneller, als Erwachsene oder Institutionen darauf reagieren können.


Ein spezialisiertes Team für digitale Jugendarbeit

Mit «Positive Influencing» veröffentlicht die JuAr Basel nicht einfach Beiträge auf TikTok und Instagram. Seit dem 1. Mai 2026 arbeitet ein spezialisiertes Team daran, aktuelle Entwicklungen auf Sozialen Medien kontinuierlich zu beobachten, Inhalte fachlich einzuordnen und professionelle Präventionsvideos zu produzieren. Die Themen orientieren sich an den Erfahrungen aus der täglichen offenen Jugendarbeit und reichen von digitalen Risiken über Medienkompetenz bis hin zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.

Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter der JuAr Basel, welcher das Projekt initiiert hat, sagt:

«Die Begleitung junger Menschen im digitalen Raum ist eine Verbundsaufgabe von Elternhaus, Schule und Offener Jugendarbeit. Mit «Positive Influencing» leisten wir unseren Beitrag dazu. Unsere Stärke liegt in der freiwilligen Beziehungsarbeit, sie schafft Vertrauen und ermöglicht es uns, junge Menschen sowohl in den Jugendzentren als auch in ihrer digitalen Lebenswelt glaubwürdig zu begleiten.»

Damit diese Beziehungen auch im digitalen Raum entstehen können, bildet das Community Management einen zentralen Bestandteil des Projekts. Kommentare, Fragen und Rückmeldungen werden zeitnah beantwortet und fachlich begleitet. So wird Social Media nicht nur zum Kommunikationskanal, sondern zu einem Ort der Beziehungsarbeit. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen direkt in die Arbeit der Jugendzentren ein und umgekehrt. Bereits heute erreichen erste Präventionsvideos mehrere tausend Aufrufe.

Ein Pilotprojekt mit schweizweiter Signalwirkung
Die Johann Wolfgang von Goethe-Stiftung unterstützt das Projekt, weil es auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert und neue Wege in der Offenen Jugendarbeit erprobt. Emmanuel Ullmann, Präsident der Johann Wolfgang von Goethe-Stiftung, sagt dazu:

«Stiftungen haben die Möglichkeit, Innovationen dort zu ermöglichen, wo neue Lösungen noch nicht selbstverständlich sind. Gerade im sozialen Bereich braucht es den Mut, neue Ansätze auszuprobieren und Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln.»

Das Social Media Team ist zudem mit kantonalen Fachstellen sowie dem Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ/AFAJ) vernetzt. Der regelmässige fachliche Austausch ermöglicht es, Erfahrungen, Erkenntnisse und aktuelle Entwicklungen zu teilen und voneinander zu profitieren. Denn digitale Trends und Herausforderungen machen nicht an Kantonsgrenzen halt und Themen, die Jugendliche in Basel beschäftigen, treten oft gleichzeitig auch in anderen Regionen der Schweiz auf.


Beitragshinweis Telebasel:
Über das Projekt berichtete zuerst Telebasel am 16. Juli 2026 im Rahmen eines Drehtags. Der Fernsehbeitrag zeigt, wie das Team arbeitet und wie digitale Prävention, Trendmonitoring und Community Management heute Teil einer zeitgemässen Offenen Jugendarbeit ist.

Den Fernsehbeitrag finden Sie hier.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:
Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter, 078 600 95 69

Emmanuel Ullmann, Präsident Goethe-Stiftung
emmanuel.ullmann@bluewin.ch

Bild: Das neue Social Media Präventionsteam mit Timon Ingold & Samrawit Spuhler

Aktuell

Beziehungsarbeit in der Offenen Jugendarbeit: Warum Vertrauen der Schlüssel ist

Ein Blick in die Praxis des Jugendzentrums Neubad

Bild: Mitarbeiterin Jennifer Küng am Billardtisch im Jugendzentrum Neubad

«Wie viel Nähe braucht es? Wie viel Distanz ist notwendig?» Diese Frage begleitet Fachpersonen der Offenen Jugendarbeit beinahe täglich. Die Antwort darauf ist nie einfach und doch entscheidet sie oft darüber, ob Jugendliche Vertrauen fassen, Unterstützung annehmen und sich aktiv einbringen.

Beziehungsarbeit gehört zu den wichtigsten Grundlagen der Offenen Jugendarbeit. Sie schafft den Zugang zu jungen Menschen, ermöglicht Mitwirkung und bildet die Basis dafür, Jugendliche in ihrer Entwicklung zu begleiten. Ohne Beziehung entsteht kaum Vertrauen – und ohne Vertrauen bleibt pädagogische Wirkung oft aus.

Beziehung als professionelle Haltung
Beziehungsarbeit bedeutet weit mehr als das gemeinsame Verbringen von Zeit. Sie ist eine bewusste, reflektierte und professionelle Arbeitsweise. Fachpersonen begegnen Jugendlichen auf Augenhöhe, nehmen ihre Anliegen ernst und schaffen Räume, in denen sie sich ausprobieren, Verantwortung übernehmen und eigene Ideen verwirklichen können.

Dabei geht es nicht darum, alles gutzuheissen oder Grenzen aufzulösen. Im Gegenteil: Gerade eine gelingende Beziehungsarbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie Nähe und professionelle Distanz miteinander verbindet. Jugendliche erfahren Verlässlichkeit, klare Regeln und faire Rahmenbedingungen – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem sozialen Hintergrund oder ihrer Persönlichkeit.

Jennifer Küng über den Wechsel ins Jugendzentrum Neubad
Jennifer «Jenny» Küng arbeitet heute im Jugendzentrum Neubad von JuAr Basel und ist dort für den Offenen Treff verantwortlich. Zuvor war sie viele Jahre im Jugendzentrum Eglisee tätig. Der Wechsel bedeutete für sie nicht nur ein neues Quartier, sondern auch den Aufbau neuer Beziehungen.

Für Jenny Küng ist Gleichbehandlung ein zentraler Bestandteil professioneller Beziehungsarbeit:

«Es darf nicht sein, dass man im Treff Lieblingskinder hat. Alle Jugendlichen haben dieselben Rechte, dieselben Möglichkeiten und kennen dieselben Regeln.»

Ihre Erfahrung zeigt, wie sensibel Jugendliche auf Fairness reagieren. Gleichzeitig entstehen dort wichtige Lernmomente: Wer sich engagiert, Verantwortung übernimmt oder sich aktiv für das Jugendzentrum einsetzt, erlebt unmittelbar, dass eigenes Handeln etwas bewirken kann.

Das Jugendzentrum Neubad liegt in einem Quartier mit einer anderen sozialen Struktur als beispielsweise das Jugendzentrum Eglisee. Viele Jugendliche wachsen in gut situierten Familien auf, gleichzeitig treffen auch hier unterschiedlichste Lebensrealitäten, Kulturen und Herausforderungen aufeinander.

Die Themen unterscheiden sich deshalb kaum von anderen Quartieren: Freundschaft, Konflikte, Social Media, Vaping, Ernährung, Gewalt oder der erste Umgang mit dem Smartphone beschäftigen Jugendliche unabhängig vom Wohnort.

Das Team des Jugendzentrums Neubad greift diese Themen im Alltag niederschwellig auf – in Gesprächen, Projekten, Workshops oder spontanen Aktivitäten. Die Grundlage bleibt dabei immer dieselbe: eine tragfähige Beziehung zu den Jugendlichen.

Redaktioneller Hinweis:
Dieser Blogbeitrag entstand auf Basis des im JuAr Basel Newsletter veröffentlichten Artikels von Christian Platz sowie des darin enthaltenen Gesprächs mit Jennifer Küng. Für die Webseite wurde der Inhalt redaktionell überarbeitet und gekürzt.

Lesen Sie das ganze Gespräch hier.

Aktuell

Neuer Newsletter von JuAr Basel erschienen

Bild: Cover des Juni-Newsletters 2026 von JuAr Basel

Der neue Newsletter von JuAr Basel ist online. Auch in dieser Ausgabe gibt es wichtige Einblicke, eingefangen von Präsident Christian Platz, in Themen, die die tägliche Arbeit von JuAr Basel prägen und zeigen, wie vielfältig Offene Kinder- und Jugendarbeit in Basel ist.

Ein Schwerpunkt widmet sich der Beziehungsarbeit: Einer der zentralen Grundpfeiler der Offenen Jugendarbeit. Am Beispiel des Jugendzentrums Neubad und im Gespräch mit Jugendarbeiterin Jennifer Küng wird deutlich, weshalb Vertrauen, professionelle Nähe und klare Grenzen entscheidend sind, um junge Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Ferienfieber und individuelle Lösungen
Passend zum Sommer startet auch der Basler Ferienpass 2026 unter dem Motto «Ferienfieber». Der Newsletter blickt auf die Entwicklung des traditionsreichen Angebots zurück und zeigt, wie der Ferienpass heute mit 20 Grundangeboten sowie über 140 Kreativangeboten Kindern und Jugendlichen abwechslungsreiche Ferienerlebnisse ermöglicht.

Im aktuellen JuAr Basel-Talk spricht Cornelius Wagner, Leiter der Tagesstruktur Dreirosen, über seinen Einstieg in die neue Aufgabe. Im Mittelpunkt stehen die Vielfalt des Quartiers, die Bedeutung eines sicheren Ortes für Kinder sowie die Überzeugung, dass gute Betreuung individuelle Lösungen braucht und sich nicht allein an starren Betreuungsschlüsseln orientieren lässt.

Den vollständigen Newsletter finden Sie hier.

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Der Jahresbericht 2025 ist da!

Bild: Cover des Jahresberichts 2025 von JuAr Basel

Nach einem herausfordernden Vorjahr stand 2025 für JuAr Basel ganz im Zeichen der Stabilisierung, Weiterentwicklung und des Aufbruchs. Mit der neuen dreiköpfigen Geschäftsleitung (3GL) aus Louise Jordi, Marc Moresi und Endrit Sadiku konnten wichtige Strukturen neu aufgebaut, Prozesse verbessert und die Organisation wieder auf ein solides Fundament gestellt werden.

Die positive Jahresrechnung bestätigt den eingeschlagenen Kurs der organisatorischen Erneuerung. Trotz hoher Investitionen in Strukturen, Prozesse und Infrastruktur schloss JuAr Basel das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis ab.

Über 112’000 Kontakte mit jungen Menschen
Die Angebote von JuAr Basel wurden 2025 intensiv genutzt. Insgesamt verzeichnete die Organisation über 112’000 Besuche in ihren Angeboten und Projekten. Darin enthalten sind neben den Besuchen in den Jugend- und Mädchentreffs auch 1’229 Beratungsgespräche, 4’301 Besuche im Bereich Jugendkultur, 45’511 Begegnungen in der Freizeithalle Dreirosen sowie 418 von jungen Menschen selbst organisierte Kulturveranstaltungen.

Diese Zahlen zeigen eindrücklich: Offene Jugendarbeit sowie Angebote für Kinder und Familien bleiben ein wichtiger Begegnungs-, Bildungs- und Unterstützungsort für junge Menschen in Basel und der Region.

Jugendberatung am Limit
Ein besonderes Jubiläum feierte die Jugendberatung von JuAr Basel: Seit 50 Jahren begleitet sie junge Menschen bei psychosozialen Herausforderungen. Die Nachfrage ist jedoch so hoch wie nie zuvor. Im Jahr 2025 wurden mit lediglich 150 Stellenprozenten 477 Beratungsfälle bearbeitet. Gleichzeitig führte die hohe Auslastung zu Wartelisten von bis zu sechs Wochen. Dadurch konnten 82 junge Menschen keine Beratung in Anspruch nehmen.

Die zunehmende Komplexität der Themen, von psychischen Belastungen über Schulden bis hin zu Wohnungsnot, macht deutlich, wie wichtig eine nachhaltige Stärkung dieses Angebots ist.

Ein grosses Jubiläum: 3×50
Nicht nur die Jugendberatung feierte ihr 50-jähriges Bestehen, sondern gleichzeitig auch die Angebote Basler Ferienpass und das Jugend- und Kulturhaus Badhüsli. Die gemeinsame Feier der drei Angebote stellte für JuAr Basel deshalb den Höhepunkt des letzten Geschäftsjahrs dar. Das Jubiläums-Fest brachte Mitarbeitende, Jugendliche, Ehemalige, Partnerorganisationen und die Öffentlichkeit zusammen und machte sichtbar, wie nachhaltig diese Angebote das Leben junger Menschen in Basel seit Jahrzehnten prägen. Das Fest war nicht nur ein Blick zurück auf 3×50 Jahre Engagement für Jugendliche, sondern auch ein starkes Zeichen für die Zukunft der Offenen Jugendarbeit in Basel.

Digitale Jugendarbeit mit klarer Haltung
Jugendliche bewegen sich heute selbstverständlich zwischen analoger und digitaler Welt. Deshalb entwickelt JuAr Basel ihre Digitale Jugendarbeit konsequent weiter. 2025 beteiligte sich die Organisation an einer FHNW-Studie zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Das Fazit: KI kann unterstützend wirken, ersetzt aber keine echten Beziehungen. JuAr Basel setzt deshalb weiterhin auf persönliche Begegnungen und professionelle Begleitung statt auf Chatbots.

Die JuAr Basel bedankt sich bei allen Mitarbeitenden, Partnerorganisationen, Gönner:innen, Mitgliedern sowie den Kindern und Jugendlichen selbst für ihr Vertrauen und Besuche in unseren Angeboten im letzten Jahr. JuAr Basel wird auch im kommenden Jahr Räume zur Verfügung stellen, in denen junge Menschen ihre Potenziale entfalten, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können.

Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr wirkungsvolle Offene Kinder- und Jugendarbeit und treten in unser 85. Organisationsjahr ein. 

Lesen Sie hier den Jahresbericht.

Aktuell

Generalversammlung 2026: JuAr Basel blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

Bild: Präsident Christian Platz eröffnet die Generalversammlung vom 09. Juni 2026

Am 9. Juni 2026 fand die ordentliche Generalversammlung der JuAr Basel im Jugendzentrum Chillout in Kleinhüningen statt. Präsident Christian Platz führte die Mitglieder durch den Abend und richtete den Blick sowohl auf das vergangene Geschäftsjahr als auch auf die zukünftige Entwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Basel. Die Generalversammlung genehmigte den Jahresbericht 2025 sowie die Jahresrechnung 2025. Zudem wurde der Vorstand entlastet.

Die Jahresrechnung 2025 zeigt eine stabile finanzielle Situation der JuAr Basel. Der Betriebsertrag belief sich auf rund 6,76 Millionen Franken bei einem Betriebsaufwand von rund 6,76 Millionen Franken. Nach Fonds- und Reservenbewegungen resultierte ein positives Jahresergebnis von 9’226 Franken.

Diese solide Grundlage ermöglicht es der JuAr Basel, ihre vielfältigen Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Basel und Birsfelden weiterhin verlässlich und bedarfsgerecht anzubieten.

Vorstand bestätigt und erweitert
Die bisherigen Vorstandsmitglieder Christian Platz (Präsident), Waldraud Waibel (Vize-Präsidentin), Nikolai Iwangoff, Peter Stade und Kandid Ganter wurden für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Neu stellte sich Peter Hartmann als neues Vorstandsmitglied für die Amtsperiode 2026/27 zur Wahl – und wurde gewählt. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert und als Revisionsstelle wurde erneut die PricewaterhouseCoopers AG Basel bestätigt.

Bild: Neues Vorstandsmitglied Peter Hartmann stellt sich an der GV vor

Zu Gast im Jugendzentrum Kleinhüningen
Im zweiten Teil der Versammlung stellte das Team des Jugendzentrums Chillout seine Arbeit vor. Das Angebot richtet sich an Jugendliche zwischen 12 bis 20 Jahren und umfasst Offene Treffarbeit, Projekte, Digitale Jugendarbeit, Unterstützung in herausfordernden Lebenssituationen sowie die Begleitung eigener Ideen und Initiativen von Jugendlichen.

Besonders sichtbar wurde dabei, wie sich die Offene Jugendarbeit kontinuierlich weiterentwickelt und auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert. Danach waren die Mitglieder zu einem Apéro eingeladen, wo die Gespräche über neuste Trends bei jungen Menschen weiter vertieft werden konnten.

Die JuAr Basel bedankt sich bei allen Mitarbeitenden, Partnerorganisationen, Gönner:innen, Mitgliedern sowie den Kindern und Jugendlichen selbst für ihr Vertrauen und Besuche in unseren Angeboten. JuAr Basel wird auch im kommenden Jahr Räume zur Verfügung stellen, in denen junge Menschen ihre Potenziale entfalten, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können.

Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr wirkungsvolle Offene Kinder- und Jugendarbeit und treten in unser 85. Organisationsjahr ein. 

Bild: Verköstigung der Mitglieder & Mitarbeitenden beim anschliessenden Apéro

Aktuell

Einblick Basel: Rund 250 Besuche an der zweiten Ausgabe verzeichnet

Bild: Mitarbeitende von JuAr Basel im Gespräch mit Besucher:innen im KHaus am 05. Juni 2026

Am Freitag, 5. Juni 2026, öffnete JuAr Basel im Rahmen von «Einblick Basel» ihre Türen für die Öffentlichkeit. An zwei Standorten konnten Interessierte die vielfältigen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendförderung kennenlernen. Insgesamt verzeichnete JuAr Basel rund 250 Besuche.

Am Hauptstandort im KHaus präsentierten Mitarbeitende die Angebote des Jugendzentrums Bachgraben, der Praxisausbildung, der Jugendberatung sowie des Basler Ferienpasses. Zahlreiche Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, mit Fachpersonen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und einen Einblick in die tägliche Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erhalten.

JuAr Basel mit 2 Standorten präsent
Auch am Aussenstandort Freizeitzentrum Dreirosen stiessen die Angebote auf grosses Interesse. Vorgestellt wurden das Jugendzentrum Dreirosen, das RiiBistro mit seinem Beschäftigungsprogramm für arbeitslose Jugendliche sowie die Freizeithalle, die Familien und Kindern vielfältige Bewegungs- und Freizeitmöglichkeiten bietet.

Einblick Basel mit über 7’000 Besuchen
«Einblick Basel» fand 2026 zum zweiten Mal statt und ermöglichte der Bevölkerung einen direkten Zugang zu sozialen Institutionen und deren Angeboten. Insgesamt beteiligten sich 66 Institutionen an der Veranstaltung und verzeichneten gemeinsam rund 7’200 Eintritte – knapp 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Die zahlreichen Begegnungen und Gespräche zeigten einmal mehr das grosse Interesse der Bevölkerung an sozialen Themen und am vielfältigen Engagement der Basler Institutionen.

JuAr Basel bedankt sich bei allen Besucher:innen für ihr Interesse und die spannenden Begegnungen sowie bei den Mitarbeitenden, die mit ihrem Engagement diesen erfolgreichen Anlass ermöglicht haben.

Mehr Informationen hier

Bild: Eine Führung für die Besucher:innen am Zweitstandort in der Freizeithalle Dreirosen

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Integration Day of Art 2026 – Begegnung, Bewegung und Kreativität

Bild: Der Integration Day of Art am 10. Mai 2026 mit Beteiligung der JuAr Basel

Am Sonntag, 10. Mai 2026 fand von 14:00 bis 18:00 Uhr der Integration Day of Art statt. Ein gemeinsames Kooperationsprojekt von JuAr Basel, dem Tanzhaus Basel und dem Verein Wegtanzen.

Rund 180 Jugendliche nahmen an diesem abwechslungsreichen Nachmittag teil und nutzten die Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen, ihre Kreativität auszuleben und verschiedene Bewegungs- und Kunstformen auszuprobieren.

Vielfältige Programmpunkte
Das vielfältige Programm bot den Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten, sich auszuprobieren und neue Erfahrungen zu sammeln. Sportlich Interessierte konnten am Gym- und Kampfsport-Workshop sowie am Parkour- und Turn-Workshop teilnehmen und ihre Bewegungsfähigkeiten unter Beweis stellen. Tanzbegeisterte hatten die Möglichkeit, im Breakdance-Workshop oder im speziell für Mädchen und junge Frauen angebotenen Breakdance Female Workshop neue Moves zu lernen und ihre Kreativität auszudrücken.

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben als Botschaft des Integration Day of Art
Im Pfadi Art Workshop entstanden kreative Kunstwerke und Gemälde, während der Free Shop mit Kleidung und Spielzeug zum Stöbern, Tauschen und Mitnehmen einlud. Die unterschiedlichen Angebote schufen vielfältige Begegnungsmöglichkeiten und trugen zu einer offenen, lebendigen und integrativen Atmosphäre bei.

In den verschiedenen Workshops standen Begegnung, gegenseitiger Respekt und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt. Die Jugendlichen konnten neue Fähigkeiten entdecken, sich kreativ ausdrücken und sich über kulturelle und soziale Grenzen hinweg austauschen.
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Auftritt der Teilnehmenden, bei dem die Ergebnisse der Workshops präsentiert wurden.


Wir bedanken uns bei allen Jugendlichen, den beteiligten Organisationen sowie den engagierten Workshop-Leitenden und freiwilligen Helfer:innen für ihren wichtigen Beitrag zum Gelingen des Integration Day of Art. Gemeinsam konnte ein starkes Zeichen für Vielfalt, Teilhabe und Zusammenhalt gesetzt werden.

Mehr Informationen hier

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JuAr Basel feiert 25 Jahre Mädchentreff Mädona

Bild v.l.n.r.: Angi Orlando (Co-Leiterin Mädona), Mustafa Atici (Regierungsrat Kanton BS), Carmen Büche (Co-Leiterin Mädona), Louise Jordi (Co-Geschäftsleiterin JuAr Basel)

Am Freitag, 29. Mai 2026, feierte der Mädchentreff Mädona sein 25-jähriges Bestehen. Rund 50 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Fachwelt und dem direkten Umfeld des Mädona kamen zusammen, um dieses besondere Jubiläum zu würdigen.

Seit einem Vierteljahrhundert bietet das Mädona Mädchen und jungen Frauen in Basel einen geschützten Raum für Begegnung, Mitbestimmung, Kreativität und persönliche Entwicklung. Als einziger Mädchentreffpunkt der Nordwestschweiz hat sich das Mädona in den vergangenen 25 Jahren als wichtige Fachstelle für Mädchenarbeit etabliert und unzählige junge Menschen auf ihrem Weg begleitet.

Bild: Kommissionspräsidentin und Grossrätin Michela Seggiani spricht über die Wichtigkeit von Empowerment bei jungen Frauen

Zu Gast: Regierungsrat Mustafa Atici mit Kommissionspräsidentin Michela Seggiani
Die Jubiläumsfeier wurde mit verschiedenen Ansprachen eröffnet. Michela Seggiani, Kommissionspräsidentin der Bildungs- und Kulturkommission (BKK) und Grossrätin, würdigte die wichtige gesellschaftliche Bedeutung des Mädona. Für JuAr Basel sprach Louise Jordi, Co-Geschäftsleiterin, über die Rolle des Mädona innerhalb der offenen Jugendarbeit und die Bedeutung geschlechtsspezifischer Angebote.
Auch die beiden Co-Leiterinnen des Mädona, Angi Orlando und Carmen Büche, blickten auf die Entwicklung des Treffs zurück und gaben Einblicke in die tägliche Arbeit mit den Mädchen und jungen Frauen.
Besonders berührend war der Beitrag einer Jugendlichen, die aus ihrer persönlichen Sicht schilderte, was das Mädona für sie bedeutet. Ihre Worte machten deutlich, wie wichtig Orte sind, an denen junge Menschen ernst genommen werden, Unterstützung erhalten und ihre eigenen Stärken entdecken können.
Ein weiterer Höhepunkt war die feierliche Eröffnung des Wünsche-Baums durch Regierungsrat Mustafa Atici. Im Namen des Regierungsrats überreichte er dem Mädona Wünsche als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die geleistete Arbeit und die Zukunft des Treffs.

Bild: Louise Jordi Co-Geschäftsleiterin JuAr Basel, eröffnet die Feierlichkeiten offiziell
Bild: Regierungsrat Mustafa Atici eröffnet den Wunschbaum

Vielfältige Programmpunkte
Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde der Apéro eröffnet. Viele Mädchen waren anwesend und gestalteten das Jubiläum aktiv mit. An verschiedenen Bastelstationen entstanden kreative Werke, während Gespräche, Begegnungen und gemeinsames Feiern den Nachmittag prägten.
Ein eigens produzierter Mädona-Film zeigte eindrückliche Einblicke in den Treffalltag und liess die Vielfalt der Angebote sowie die Stimmen der Mädchen sichtbar werden. Der Film machte deutlich, wie lebendig und bedeutsam das Mädona für Generationen von Besucherinnen geworden ist.

Bild: Regierungsrat Mustafa Atici überbringt im Namen des Regierungsrats seine Glückwünsche für das Mädona

Fehlende Finanzierung ab 2028
Das Jubiläum war nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch ein Moment, um in die Zukunft zu blicken.
Das Mädona ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Basler Kinder- und Jugendförderung. Es schafft Räume für Teilhabe, Chancengerechtigkeit, Selbstbestimmung und Empowerment von Mädchen und jungen Frauen. Die Nachfrage nach den Angeboten ist hoch und die gesellschaftliche Bedeutung solcher geschützter Räume nimmt weiterhin zu.
Gleichzeitig wurde am Jubiläum deutlich, dass die Finanzierung des Mädona in seiner heutigen Form derzeit nur bis Ende 2027 gesichert ist.
Damit die Erfolgsgeschichte des Mädona weitergeschrieben werden kann, braucht es eine langfristige finanzielle Perspektive. Die vergangenen 25 Jahre haben eindrücklich gezeigt, welchen Wert das Angebot für die Stadt Basel und für zahlreiche Mädchen und junge Frauen hat. Um diese wichtige Arbeit auch in Zukunft sicherzustellen, ist eine Weiterführung der Finanzierung über das Jahr 2027 hinaus von grosser Bedeutung.
Denn Mädchenarbeit ist keine zeitlich begrenzte Aufgabe. Sie bleibt auch in Zukunft ein wichtiger Beitrag für Chancengerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und die Förderung junger Menschen.

Das Mädona braucht nicht nur Anerkennung für die vergangenen 25 Jahre. Es braucht auch eine Perspektive für die nächsten 25 Jahre.

Bild: Die Co-Leiterinnen Angi Orlando & Carmen Büche begrüssen die geladenen Gäste
Bild: Die Co-Leiterinnen Carmen Büche und Angi Orlando schneiden gemeinsam den Geburtstagskuchen an

Aktuell

JuAr Basel feiert 40 Jahre Purple Park

Bild: Präsident Christian Platz gratuliert dem Jugendzentrum Purple Park – stellvertretend der Co-Leitung um Sabrina Fleury und Gregor Wallnöfer für das Engagement vieler Mitarbeitenden und Mitwirkenden für 40 Jahre Offene Jugendarbeit im Gundeli

Vergangene Woche am 21. Mai 2026 feierte die JuAr Basel gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wegbegleiter:innen und dem aktuellen Team das 40-jährige Bestehen des Jugendzentrums Purple Park im Gundeli-Quartier.

Seit vier Jahrzehnten ist der Purple Park ein wichtiger Ort für junge Menschen in Basel und insbesondere für die lokale Skate-Community. Über all die Jahre hinweg wurde hier nicht nur geskatet, sondern auch Beziehungen aufgebaut, Projekte entwickelt und Gemeinschaft gelebt.

Im Rahmen des Jubiläums blickte Christian Platz, Präsident der JuAr Basel, auf die Entstehungsgeschichte und die Entwicklung des Purple Park zurück. Regierungsrätin Esther Keller, Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartements, sprach in ihrer Ansprache über die Bedeutung von Jugendräumen in einer sich wandelnden Stadt.

Bild: Die geladenen Gäste bestaunen den realisierten Film

Enge Zusammenarbeit mit dem Bau- und Verkehrsdepartement
Der Austausch mit dem Bau- und Verkehrsdepartement hat für den Purple Park seit Jahren eine besondere Bedeutung. Rund um das Jugendzentrum prägen verschiedene Baustellen und Entwicklungen den Alltag vor Ort. Umso wertvoller ist die konstruktive und offene Zusammenarbeit, die in den vergangenen Jahren gepflegt werden konnte. So konnte während eines Rundgangs mit Regierungsrätin Esther Keller über die aktuelle Situation berichtet und die Zusammenarbeit weiter vertieft werden.

Zum Programm gehörte auch die Vorstellung des aktuellen Teams durch Co-Geschäftsleiter Endrit Sadiku. Besonders eindrücklich war ein Filmprojekt des Teams um Co-Leiterin Sabrina Fleury und Gregor Wallnöfer, welches gemeinsam mit jungen Menschen realisiert wurde. In persönlichen Interviews und Momentaufnahmen wurde sichtbar, welche Bedeutung der Purple Park für viele junge Menschen hat.

Die Jubiläumsfeier bot viele Begegnungen, Gespräche und Eindrücke. Für die JuAr Basel war der Anlass nicht nur ein Rückblick auf 40 Jahre Purple Park, sondern auch ein motivierender Moment, um die Geschichte dieses besonderen Ortes gemeinsam weiterzuschreiben.

Bild: Co-Geschäftsleiter Endrit Sadiku stellt das aktuelle Team vor

Aktuell

JuAr Basel beteiligt sich an Einblick Basel

Bild: Einblick Basel am 05. Juni 2026

Im Rahmen von Einblick Basel öffnet neben weiteren 65 sozialen Institutionen auch JuAr Basel am 05. Juni 2026 von 14 bis 20 Uhr seine Türen und bietet der Bevölkerung einen vertieften Einblick in die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Basel. Interessierte Besucher:innen erhalten die Möglichkeit, die vielfältigen Aufgaben, Angebote und Arbeitsweisen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit kennenzulernen sowie mit Fachpersonen aus der Praxis ins Gespräch zu kommen.

Die Offene Jugendarbeit begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrem Alltag und schafft Räume für Begegnung, Mitgestaltung, Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe. Dabei stehen Themen wie Partizipation, soziale Integration, Chancengleichheit, Freizeitgestaltung, Prävention sowie die Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung im Zentrum der Arbeit.

JuAr Basel ist an 2 Standorten vertreten
JuAr Basel ist an zwei Standorten vertreten und ermöglicht unterschiedliche Einblicke in ihre Arbeitsfelder:

Wer die Offene Kinder- und Jugendarbeit direkt erleben möchte, findet im Freizeitzentrum Dreirosen Zugang zu Angeboten der Offenen Jugendarbeit sowie zur Freizeithalle. Vor Ort wird aufgezeigt, wie niederschwellige Freizeit- und Begegnungsräume für Kinder und Jugendliche gestaltet werden und welche Bedeutung diese Angebote für das Zusammenleben im Quartier haben.

Im KHaus stehen hingegen die Angebote der Praxisausbildung, der Jugendberatung sowie des Basler Ferienpasses im Fokus. Besucher:innen erhalten Einblicke in die fachliche Begleitung von angehenden Sozialpädagog:innen und Jugendarbeitenden, erfahren mehr über Beratungs- und Unterstützungsangebote für Jugendliche und lernen die vielseitigen Freizeit- und Ferienangebote des Basler Ferienpasses kennen.

Die Teilnahme an Einblick Basel bietet die Gelegenheit, die gesellschaftliche Relevanz der Offenen Jugendarbeit sichtbar zu machen und den Dialog zwischen Bevölkerung, Fachpersonen und Institutionen zu fördern.

Weitere Informationen zum Anlass finden Sie unter www.einblickbasel.ch

Aktuell

Fachinput: Umgang mit psychischen Belastungen

Bild: Die Referent:innen Corinna Buderer und Urim Deva an der JuAr Basel Fachsitzung vom 06. Mai 2026

Gestern fand bei JuAr Basel eine interne Fachsitzung zum Thema „Psychische Belastungen bei jungen Menschen erkennen“ statt. Geleitet wurde die Veranstaltung von Corinna Buderer und Urim Deva von der UPKKJ (Universitäre Psychiatrische Kliniken für Kinder und Jugendliche) der Abteilung Multisystemische Therapien (MST).

Im Zentrum der Fachsitzung stand die Frage, wie psychische Belastungssituationen bei jungen Menschen frühzeitig erkannt und professionell eingeordnet werden können.

Die Inputs aus der Präsentation zeigten, dass Belastungen Teil der normalen Entwicklung sein können, etwa im Zusammenhang mit Themen wie Identitätsfindung, Beziehungen oder schulischen Herausforderungen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Belastungen dann kritisch werden, wenn eigene Bewältigungsstrategien nicht mehr ausreichen.

Als niederschwellige Anlaufstellen begegnen die Mitarbeitenden von JuAr Basel jungen Menschen offen, wertfrei und auf Augenhöhe. Sie sprechen Veränderungen an, helfen bei der Einordnung von Situationen und schaffen Vertrauensräume, in denen sich junge Menschen sicher fühlen können. Gerade diese Nähe und Verlässlichkeit führen dazu, dass belastende Situationen, Krisen oder psychische Herausforderungen sichtbar werden.

Der Schwerpunkt: Selbstschutz von Mitarbeitenden
Psychische Belastungen zeigen sich dabei häufig schleichend und auf unterschiedliche Weise. Hinweise können körperliche Beschwerden ohne klare Ursache, Veränderungen in Verhalten, Emotionen oder Denken, sozialer Rückzug oder Isolation sowie Überforderung im Alltag – beispielsweise in Schule oder Ausbildung – sein. Auch auffällige Stimmungsschwankungen oder Antriebslosigkeit können Anzeichen psychischer Belastung sein.

Ein weiterer Schwerpunkt der Fachsitzung war deshalb der professionelle Umgang mit belastenden Situationen und die Frage, wie Mitarbeitende im Arbeitsalltag geschützt und unterstützt werden können. Themen wie Selbstschutz, professionelle Abgrenzung und interne Unterstützungsstrukturen standen dabei im Fokus.

JuAr Basel möchte bestehende Unterstützungsangebote gezielt weiterentwickeln, damit sich Mitarbeitende bei schwierigen Fällen nicht alleine fühlen. Der anschliessende Austausch mit den Referent bot dazu wertvolle fachliche Impulse und wichtige Anregungen für den weiteren Ausbau interner Unterstützungsstrukturen innerhalb der Organisation.

JuAr Basel bedankt sich bei den Referent:innen Corinna Buderer und Urim Deva für ihren Besuch bei uns.

Aktuell

Jugendzentrum Kleinhüningen: Verabschiedung und Wechsel in der Teamleitung

Bild: Verabschiedung von Claudia Gunzenhauser (links) und Start von Anna Kaufmann per 01. Mai 2026

Gestern durften wir im Jugendzentrum Kleinhüningen rund 50 geladene Gäste begrüssen, um die langjährige Mitarbeiterin Claudia Gunzenhauser von JuAr Basel zu verabschieden.


Claudia war seit dem 1. April 2015 Teil von JuAr Basel. Während 11 Jahren setzte sie sich mit viel Leidenschaft für die Anliegen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein. In dieser Zeit hat sie unzählige Gespräche geführt, Beziehungen aufgebaut und junge Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet.

Ihre Laufbahn bei JuAr Basel führte sie an mehreren Standorten: Als Leiterin im Lava Birsfelden (2015-2019), später als Co-Leiterin im Jugendzentrum Dreirosen (2019-2024) und zuletzt als Leiterin im Jugendzentrum Kleinhüningen (2020-2026), wo sie das Jugendzentrum von von Grund auf neu aufbaute und die Jugendarbeit im Quartier etablierte.

Neue Teamleiterin Anna Kaufmann
Wir danken Claudia von Herzen für ihren langjährigen, unermüdlichen Einsatz zugunsten der jungen Menschen in Basel. Für ihren weiteren Weg, beruflich wie privat, wünscht JuAr Basel ihr alles Gute und viel Freude in ihrem neuen Lebensabschnitt.

Im Zuge dieser Veränderung übernimmt per 1. Mai 2026 Anna Kaufmann (im Bild rechts) die Teamleitung im Jugendzentrum Kleinhüningen. Wir freuen uns, mit ihr eine engagierte und kompetente Nachfolgerin für diese wichtige Funktion gewonnen zu haben und wünschen ihr einen erfolgreichen Start bei uns.

Aktuell

Herzlich Willkommen bei JuAr Basel – You Are Welcome!

Bild: Begrüssungsanlass für neue Mitarbeitende am 22. April im Jugendzentrum Kleinhüningen

Am Mittwoch, 22. April durfte JuAr Basel insgesamt 17 neue Mitarbeitende herzlich willkommen heissen. Im Rahmen des Neubegrüssungsanlasses „JuAr Welcome – You are Welcome“ hat JuAr Basel einen ersten Einblick in die vielfältige Organisation und gemeinsame Arbeit gegeben.


Die neuen Kolleg:innen starten in unterschiedlichen Geschäftsbereichen:
Offene Jugendarbeit, Tagesstrukturen, Basler Ferienpass, Jugendberatung sowie Freizeithalle. Diese Vielfalt spiegelt die breite Palette unserer Angebote wider, mit denen wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Basel begleiten, fördern und unterstützen.

Der Anlass bot Raum für Begegnung, Austausch und erste interne Vernetzungen. Neben Informationen zur Organisation, dem Angebot des Jugendzentrums Kleinhüningen vor Ort sowie eine Vorstellung des Mädchentreffs Mädona, stand vor allem das gegenseitige Kennenlernen im Zentrum. Denn unsere Arbeit lebt von Beziehungen, im Team genauso wie in der Arbeit mit jungen Menschen.

Zweimal jährlich Ankommen
Der JuAr-Welcome-Anlass findet zweimal jährlich stattjeweils im Frühling und im Herbst. Damit stellt JuAr Basel sicher, dass alle neuen Mitarbeitenden, die im Laufe eines Jahres starten, gemeinsam begrüsst und in die Organisation eingeführt werden.

Als Organisation der Sozialen Arbeit setzen wir auf eine offene, respektvolle und inklusive Haltung. Vielfalt verstehen wir als Stärke und als Chance für gemeinsames Lernen und Weiterentwicklung. Genau diese Haltung prägt auch unseren Einstieg mit neuen Mitarbeitenden: Alle sollen sich willkommen fühlen und ihre Perspektiven einbringen können.

JuAr Basel steht seit vielen Jahren für eine wirkungsvolle, lebensweltorientierte Kinder- und Jugendarbeit in der Region. Mit unseren Angeboten erreichen wir jährlich zahlreiche junge Menschen und schaffen Räume für Entwicklung, Beteiligung und Gemeinschaft.

Wir freuen uns sehr über die neuen Kolleg:innen und wünschen ihnen einen guten Start, spannende Begegnungen und viel Freude in ihrer Arbeit bei JuAr Basel.

JuAr Welcome – schön seid ihr da!

Aktuell

JuAr Basel an der Praxisstellenbörse in Freiburg

Bild: Beauftragter für die Praxisausbildung Mesut Bulut an der Praxisstellenbörse an der EH Freiburg

Am 22. April 2026 fand an der EH Freiburg die Praxisstellenbörse für Studierende der Sozialen Arbeit statt. Zahlreiche Organisationen nutzten die Gelegenheit, ihre Praxisfelder vorzustellen und mit angehenden Fachpersonen ins Gespräch zu kommen. Auch die JuAr Basel war vor Ort vertreten und brachte ihre Perspektiven aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit ein.


Am 22. April 2026 war die JuAr Basel an der Praxisstellenbörse der EH Freiburg vertreten. Mesut Bulut, Beauftragter für die Praxisausbildung bei JuAr Basel, nutzte die Gelegenheit, um mit Studierenden ins Gespräch zu kommen und Einblicke in die offene Kinder- und Jugendarbeit in Basel zu geben.

Grenzüberschreitender Austausch als Chance
Im Zentrum stand der fachliche Austausch: Die Praxisstellenbörse bietet angehenden Fachpersonen die Möglichkeit, verschiedene Praxisfelder kennenzulernen, Fragen zu stellen und Perspektiven für ihren weiteren Weg zu entwickeln. Gleichzeitig entsteht Raum für Organisationen, ihre Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.

Gerade im trinationalen Raum rund um Basel und Freiburg zeigt sich, wie wertvoll solche Begegnungen sind. Unterschiedliche Arbeitskontexte erweitern den Blick und tragen dazu bei, die Qualität in der Ausbildung Sozialer Arbeit gemeinsam weiterzuentwickeln. Für JuAr Basel ist klar: Gute Praxisausbildung lebt vom Dialog und grenzüberschreitender Zusammenarbeit.

Aktuell

Videobeitrag des Jugendzentrum Bachgraben gegen Rassismus

Im Rahmen der kantonalen Aktionswoche gegen Rassismus im 2025 ist im Jugendzentrum Bachgraben ein besonderes Projekt entstanden. Gemeinsam mit der Teamleiterin Steffi Schöchle haben Jugendliche und das Team einen Videobeitrag entwickelt, der ein starkes Zeichen setzt: ein Dankeschön an engagierte Menschen im Quartier.


Im Mittelpunkt des Projekts steht die Wertschätzung für all jene Personen, die sich im Alltag für ein respektvolles und solidarisches Zusammenleben einsetzen. Die Jugendlichen haben sich aktiv mit dem Thema Rassismus auseinandergesetzt und ihre Perspektiven eingebracht. Daraus entstand ein Video, das nicht nur sensibilisiert, sondern auch verbindet.

Ein Beitrag gegen Rassismus
Die Offene Jugendarbeit schafft Räume, in denen solche Themen aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet werden können. Jugendliche erhalten die Möglichkeit, ihre Stimme zu nutzen, gesellschaftliche Fragen zu reflektieren und eigene Botschaften zu gestalten. Genau solche Prozesse stärken Selbstbewusstsein, Mitbestimmung und soziale Verantwortung.

Das Projekt zeigt eindrücklich, wie wichtig Beteiligung und Anerkennung im Quartier sind. Indem Jugendliche Danke sagen, machen sie sichtbar, was oft selbstverständlich erscheint: Engagement für Vielfalt, Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander.

Zum Videobeitrag auf Youtube

Aktuell

Der Frühlings-Newsletter von JuAr Basel ist da!

Bild: Canva.com

Der Frühlings-Newsletter von JuAr Basel ist erschienen. Christian Platz, Präsident von JuAr Basel nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Basel und gibt wertvolle Einblicke in das Alltagsgeschehen unserer Organisation.

Die neusten Frühlings-Ausgabe behandelt folgende Themen:

Prolog:
Sogar der blaue Himmel kann das Unbehagen nicht verdrängen
 – Wer will sich denn heute noch mit Komplexitäten auseinandersetzen? «Wir» wissen doch eh schon alles. Und falls wir’s nicht wissen, weiss es die KI. Bestimmt.

JuAr Basel – Insights
Psychosoziale Beratung stark gefordert – doch seit Jahren chronisch unterfinanziert 
– JuAr Basel muss endlich mehr Mittel für die Jugendberatung erhalten, um das Beratungsangebot wieder niederschwellig und bedarfsgerecht zu betreiben.

JuAr Basel – Insights
Endlich eine neue Heimat – gleichzeitig steht ein Abschied ins Haus
 – An der Uferstrasse 70, geborgen im Bauch des riesigen Gondrand-Gebäudes, aber mit spektakulärem, grosszügigen Fensterblick auf den Rhein, hat unser Jugendzentrum Chillout Kleinhüningen nach langer Suche eine feste Bleibe gefunden.

JuAr Basel-Talk – MOMENT_AUFNAHME
Das Gewicht des Realen spürbar machen
 – Gespräch mit Stephanie «Steffi» Schöchle, Leiterin Jugendzentrum Bachgraben: schlau, professionell, durchsetzungsfähig, Sozialarbeiterin mit Herzblut, die vor keiner schwierigen Situation zurückschreckt.

Wir wünschen viel Spass mit der Lektüre.

Aktuell

Neues Grundlagenpapier zu geschlechtersensiblen Kinder- und Jugendarbeit

Bild: Das Cover des neuen Grundlagenpapiers für geschlechtersensible Jugendarbeit

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit befindet sich in einem stetigen Wandel und mit ihr die Themen, die junge Menschen bewegen. Fragen zu Geschlecht, Identität und gesellschaftlichen Rollenbildern sind heute zentraler Bestandteil der Lebensrealität von Jugendlichen. Um diesen Entwicklungen professionell und reflektiert zu begegnen, arbeiten wir bei JuAr Basel mit dem neuen Grundlagenpapier zur geschlechtersensiblen Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Das Grundlagenpapier bietet Orientierung, definiert gemeinsame Begriffe und lädt dazu ein, die eigene Haltung und Praxis kritisch zu reflektieren. Es zeigt deutlich: Geschlechtersensibles Arbeiten ist kein Zusatz, sondern ein grundlegender Bestandteil professioneller Kinder- und Jugendarbeit.

Es geht darum, junge Menschen in einer wichtigen Entwicklungsphase zu begleiten, einer Phase, in der Fragen rund um Geschlecht, Identität und Zugehörigkeit besonders prägend sind. Fachpersonen sind gefordert, Räume zu schaffen, in denen Jugendliche sich sicher fühlen, sich ausprobieren können und ernst genommen werden.

Mit Engagement von JuAr Basel in der nationalen Fachgruppe
Besonders freut uns, dass unsere Mitarbeiterin Claudia Gunzenhauser aktiv an der Erarbeitung dieses Grundlagenpapiers in der nationalen Fachgruppe des Dachverbands Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) mitgewirkt hat.

Ihr Engagement steht exemplarisch für unseren Anspruch, fachlich fundiert, vernetzt und zukunftsorientiert zu arbeiten. Durch die Mitarbeit auf nationaler Ebene bringen wir unsere Erfahrungen aus Basel ein und profitieren gleichzeitig vom Austausch mit Fachpersonen aus der ganzen Schweiz.

Ein besonderer Dank gilt dem Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) sowie der nationalen Fachgruppe für geschlechtersensible OKJA für die fundierte, praxisnahe und zukunftsweisende Arbeit an diesem Grundlagenpapier.

Mit diesem Dokument leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Schweiz und schaffen eine wertvolle Grundlage für Fachpersonen im ganzen Land.

Das Papier finden Sie hier.

Aktuell

Finanzkompetenz bei jungen Menschen stärken – JuAr Basel an der Swiss Money Week

Bild: Im Gespräch v.l.n.r.: Zeki Bulgurcu (Social Media Inluencer), Sibel Arslan (Nationalrätin), Daniel Hanimann (Nationalbank), Jürg Gschwend (Plusminus), Dr. Jacqueline Henn (Uni Basel)

Am Dienstag, 17. März, durfte JuAr Basel im Rahmen der Swiss Money Week an der Podiums-Veranstaltung «Wer gewinnt, wer verliert?» der Universität Basel teilnehmen. Als JuAr Basel waren wir mit der Jugendberatung an der Tischmesse vertreten und konnten unsere Perspektiven aus dem Beratungsalltag einbringen. Vor Ort waren Christoph Walter, Teamleiter Jugendberatung, sowie Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter der JuAr Basel.

Der Anlass bot eine wertvolle Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Praxis und Politik. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag von Regierungsrat Kaspar Sutter, der die kantonalen Bemühungen im Bereich finanzielle Bildung und Prävention eindrücklich aufzeigte und insbesondere den Fokus auf die hohe Verschuldungsrate, laut Bundesamt für Statistik bei jungen Menschen, verwies. Eine Lebensrealität die die Jugendberatung seit vielen Jahren bestätigen kann.

Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Social Media Influencer
Inhaltlich wurden an der Podiumsdiskussion zentrale Themen wie Verschuldung, Prävention sowie der Einfluss von Social Media und Influencer:innen auf das Konsumverhalten junger Menschen diskutiert. Diese Perspektiven sind auch für unsere tägliche Arbeit von Bedeutung. Beim anschliessenden Apéro wurde dies mit dem Social Media Star und Influencer Zeki Bulgurcu besonders greifbar. Im Gespräch mit unserem Teamleiter Christoph Walter sagte er: «Ich hätte gerne jemanden wie dich gehabt mit 18». Dieses Zitat macht klar, wie wichtig niederschwellige Beratung und Begleitung in Übergangsphasen des Erwachsenwerdens sind.

Finanzkompetenz als Verbundsaufgabe
Gleichzeitig zeigte sich aus unserer Praxissicht, dass alltagsnahe Themen, die junge Menschen unmittelbar betreffen, teilweise weniger im Fokus dieser Diskussion standen. So sind das Einzahlen in eine Säule 3a oder das Investieren in Aktien kaum Thema in unserer Beratung. Fragen wie das Ausfüllen einer Steuererklärung, das Verständnis der Krankenkassenpflicht oder der Umgang mit ersten eigenen finanziellen Verpflichtungen gehören zu den häufigsten Anliegen der Ratsuchenden. Hier sehen wir ein grosses Potenzial, zukünftige Formate noch stärker an der konkreten Lebenswelt junger Menschen auszurichten.

Die Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Vernetzung zwischen verschiedenen Akteur:innen ist. JuAr Basel bringt dabei die Perspektive der Offenen Jugendarbeit ein, die sich konsequent an den Lebensrealitäten junger Menschen orientiert und sie in ihrer Entwicklung begleitet. Im Jahr 2025 hat die Jugendberatung 500 Fälle mit einem Stellenumfang von 150% bearbeitet – für die gesamte Zielgruppe der 12- bis 25-Jährigen im Kanton Basel-Stadt. Diese Zahlen verdeutlichen den hohen Bedarf an niederschwelligen Unterstützungsangeboten.

Wir danken der Universität Basel sowie Pro Familia Regio Basel herzlich für die Einladung und die gelungene Durchführung dieses wichtigen Anlasses. Ebenso bedanken wir uns bei allen Podiumsgäst:innen für die spannenden Einblicke und die anschliessenden Diskussionen an der Tischmesse vor Ort.

JuAr Basel freut sich, im Austausch zu bleiben und gemeinsam daran zu arbeiten, finanzielle Bildung für junge Menschen zugänglich, verständlich und lebensnah weiterzuentwickeln.

Bild: Teamleiter der Jugendberatung Christoph Walter mit Social Media Star Zeki Bulgurcu
Bild: Regierungsrat Kaspar Sutter eröffnet die Veranstaltung

Aktuell

JuAr Basel beteiligt sich an der Aktionswoche gegen Rassismus 2026

Bild: Offizielles Logo der Aktionswoche gegen Rassismus, Kanton Basel-Stadt

Die Aktionswoche gegen Rassismus des Kantons Basel-Stadt bringt jedes Jahr zahlreiche Organisationen, Initiativen und Institutionen zusammen, um ein klares Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen und den Dialog über Vielfalt und Zusammenleben zu stärken. Auch die JuAr Basel beteiligt sich aktiv an dieser wichtigen Woche und organisiert gemeinsam mit Jugendlichen mehrere Veranstaltungen in ihren Einrichtungen. Die Aktionswoche findet vom Montag, 22. März bis Sonntag 22. März 2026 statt.

Mit verschiedenen Formaten, von Filmabenden über kreative Workshops bis hin zu Begegnungsanlässen schaffen die Jugendzentren Räume für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen.

Programmpunkte der Einrichtungen von JuAr Basel auf einem Blick:
Während der Aktionswoche beteiligen sich mehrere Angebote der JuAr Basel mit unterschiedlichen Programmen:

  • Jugendzentrum Dreirosen: Gemeinsames Iftar mit Austausch zu antimuslimischem Rassismus
  • Jugendzentrum Chillout: Filmabend zum Leben von Nelson Mandela mit anschliessender Diskussion
  • Jugendzentrum Chillout: Siebdruck-Workshop gegen Rassismus
  • Jugendarbeit in den GGG Stadtbibliotheken: Filmabend gegen Rassismus
  • Freizeithalle Dreirosen: „Talk & Braids“ – Gesprächsraum zu Erfahrungen, Identität und Kultur
  • Jugi Chillout: Babo oder Bluff? Talk mit Rapper Nativ.ci zum Thema Männlichkeit & gesellschaftliche Rollenbilder

Diese Veranstaltungen verbinden Information, Kreativität und Begegnung. Jugendliche setzen sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander, teilen Erfahrungen und entwickeln gemeinsam Perspektiven für ein respektvolles Zusammenleben.

Weshalb sich JuAr Basel engagiert
Als Organisation der Offenen Jugendarbeit arbeitet JuAr Basel lebensweltorientiert und schafft Räume, in denen junge Menschen ihre Perspektiven einbringen können. Ziel ist es, Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken und ihnen Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Gesellschaft zu eröffnen.

Gerade Themen wie Diskriminierung, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Teilhabe sind für viele Jugendliche Teil ihres Alltags. Offene Jugendarbeit bietet einen geschützten Rahmen, um darüber zu sprechen, Erfahrungen zu teilen und solidarische Haltungen zu entwickeln. Die Teilnahme an der Aktionswoche gegen Rassismus ist deshalb ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit.

Die Aktionswoche zeigt, wie wichtig es ist, sich aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen. Für JuAr Basel bedeutet dies, Jugendlichen Möglichkeiten zu bieten, sich einzubringen, ihre Stimmen hörbar zu machen und Verantwortung für ein solidarisches Zusammenleben zu übernehmen.

Denn eine offene, vielfältige Gesellschaft entsteht dort, wo Menschen einander begegnen, zuhören und gemeinsam handeln.

Aktuell

Wir wünschen: «Dreey scheenschti Dääg»

Bild: Symbolbild Basler Fasnacht

Vom 23. bis 26. Februar ist Fasnacht in Basel. Das Sekretariat von JuAr Basel bleibt während dieser Zeit geschlossen. Gerne sind wir ab Freitag 27. Februar 2026 wieder für Sie da.

Bei Notfällen erreichen Sie uns unter der Adresse info@juarbasel.ch


Weitere Angebote von JuAr Basel
Verschiedene Jugendzentren und Mitarbeitende von JuAr Basel sind während der Fasnacht als aufsuchende Jugendarbeiter:innen unterwegs. Die Öffnungszeiten in unseren Jugendzentren werden reduziert angeboten. Die Jugendberatung bleibt für junge Ratsuchende ebenfalls mit einem Grundangebot erreichbar.

JuAr Basel wünscht allen eine schöne Fasnacht.

Aktuell

«Fast täglich gingen Menschen aufeinander los» – Co-Geschäftsleiter Marc Moresi über die Krise beim Freizeitzentrum Dreirosen

Bild: Co-Geschäftsleiter Marc Moresi auf der Dreirosenanlage (Foto: Nicole Pont, BaZ)

In der Basler Zeitung vom 9. Februar 2026 spricht Marc Moresi, Co-Geschäftsleiter von JuAr Basel und Leiter der Freizeithalle Dreirosen, über die wohl schwierigste Phase in der Geschichte des Freizeitzentrums. Das Gespräch führte Dina Sambar.

Ab 2016 spitzte sich die Situation rund um die Dreirosenanlage massiv zu. Gewalt, offener Drogenkonsum und Bedrohungen prägten zeitweise den Alltag. «Fast täglich gingen vor unserem Haus Leute aufeinander los», schildert er im Interview. Die Belastung für das Team sei enorm gewesen, einzelne Mitarbeitende hätten Angst gehabt zur Arbeit zu kommen. Ein Tötungsdelikt 2017 auf der Anlage habe den Ernst der Lage drastisch vor Augen geführt.

Aus Sorge um die Sicherheit der Besuchenden und Mitarbeitenden entschied sich das Freizeitzentrum, an die Öffentlichkeit zu gehen. Dieser Schritt sei zunächst kritisch aufgenommen worden, habe jedoch eine engere Zusammenarbeit mit Behörden und Polizei ermöglicht.

Durch stärkere Zusammenarbeit im Quartier zu mehr Sicherheit
Moresi berichtet von konkreten Massnahmen: einer klar definierten Pufferzone rund ums Haus, konsequent durchgesetzten Hausverboten, baulichen Anpassungen sowie verstärkter Polizeipräsenz. Besonders die Zusammenarbeit im Sinne des Community Policing habe zur Beruhigung der Situation beigetragen. Die grosse Sorge sei gewesen, dass die Besuchszahlen einbrechen. Doch heute seien sie höher denn je – die Nachfrage übersteige die Kapazitäten deutlich.

Für Marc Moresi ist klar: Die Lage hat sich verbessert, auch wenn gesellschaftliche Herausforderungen wie Armut, Migration und Sucht bestehen bleiben. Entscheidend sei gewesen, Probleme offen anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Den vollständigen Artikel der Basler Zeitung finden Sie hier.

JuAr Basel dankt der Basler Zeitung herzlich für das Interesse an unserer Arbeit. Mit Vorfreude blicken wir auf das 20-jährige Jubiläum unserer Angebote im Basler Brückenkopf der Dreirosenanlage. Mit dem Jugendzentrum, dem Riibistro und der Freizeithalle sind dort gleich drei Angebote von JuAr Basel untergebracht. Sie fordern uns immer wieder aufs Neue, uns mit der Situation vor Ort auseinanderzusetzen und gemeinsam mit der Quartierbevölkerung, den kantonalen Stellen und unseren Zielgruppen tragfähige und bestmögliche Lösungen zu finden.

Aktuell

Bericht in der Basler-Zeitung: «Heute ist es für viele Mädchen normal, sich alleine mit Unbekannten zu treffen»

Bild: Die Co-Leiterinnen Angi Orlando und Carmen Büche zusammen mit Mädchen des Mädchentreffs Mädona von JuAr Basel (Foto: Nicole Pont, BaZ)

Die Basler Zeitung hat am 4. Februar 2026 ausführlich über das Mädchentreff Mädona berichtet. Ein Angebot von JuAr Basel, das seit einem Vierteljahrhundert Mädchen und junge Frauen stärkt, schützt und begleitet. Im Interview kommen unsere beiden Co-Leiterinnen Carmen Büche und Angi Orlando zu Wort. Das Interview führte Dina Sambar, BaZ.

Im Bericht wird beschrieben, dass viele Mädchen in Basel weiterhin mit gesellschaftlichen Erwartungen, familiären Einschränkungen, schulischem Druck, digitalem Stress und neuen Risiken im Online-Dating konfrontiert sind. Die Jugendarbeiterinnen des Mädona schaffen einen sicheren Raum, in dem junge Besucherinnen über Themen sprechen können, die sie sonst nirgends ansprechen können. Sie erhalten Unterstützung, Orientierung und die Möglichkeit, Selbstvertrauen aufzubauen und eigene Grenzen zu erkennen.

Die digitale Welt setzt Mädchen unter Druck
Ein zentrales Thema des Artikels ist die Zunahme digitaler Belastungen: Dating über Social Media, Schönheitsdruck und die schiere Menge an Nachrichten fordern viele Mädchen stark heraus. Das Mädona reagiert darauf mit Gesprächsangeboten sowie kreativen Tools wie dem «Mental Health Bag», der den Jugendlichen hilft, Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln.

Nach 25 Jahren zeigt sich klar: Das Mädona ist für viele Mädchen ein zweites Zuhause und ein unverzichtbarer Beitrag zur Chancengerechtigkeit in Basel. JuAr Basel ist stolz und dankbar, dass es diesen Ort gibt und dass so viele engagierte Fachpersonen sich täglich für die Anliegen junger Frauen einsetzen.

Den vollständigen Artikel der Basler Zeitung finden Sie hier.

JuAr Basel freut sich über das anstehende 25-jährige Jubiläum des Mädona und setzt sich weiterhin dafür ein, dass Räume wie dieser bestehen bleiben und weiter wachsen können.

Aktuell

JuAr Basel an der Praxis-Tagung der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Bild: v.l.n.r. Davud Mehic, Sarina Fischer und Mesut Bulut vertreten JuAr Basel am 21. Januar in Muttenz an der Praxisfachtagung der FHNW

Auch JuAr Basel war an der diesjährigen Praxistagung letzten Mittwoch am 21. Januar an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW in Muttenz präsent. An unserem Stand gaben Sarina Fischer, Studentin der Sozialen Arbeit im Praxissemester im Jugendzentrum Kleinhüningen und Davud Mehic, angehender Sozialarbeiter und Praktikant im Jugendzentrum Purple Park, einen Einblick in die vielfältige Praxis der Offenen Jugendarbeit in Basel.

Begleitet wurden sie von Mesut Bulut, Verantwortlicher für die Praxisausbildung bei JuAr Basel. Gemeinsam informierten sie interessierte Studierende über Lernfelder, Chancen und Herausforderungen des Berufsfelds und erzählten aus ihrem Arbeitsalltag in den Jugendzentren.

Angespannte Fachkräftesituation in der Sozialen Arbeit
Die Praxistagung bot einen inspirierenden Rahmen für Austausch, Weiterbildung und Vernetzung. Unter dem Titel Praxisausbildung Zukunftsperspektiven im Kontext der angespannten Fachkräftesituation wurden aktuelle Themen der Sozialen Arbeit gemeinsam diskutiert. In Workshops, im Plenum und im Rahmen des Formats «Klartext» konnten Studierende, Praxisorganisationen und Dozierende miteinander ins Gespräch kommen.

Wir freuen uns, dass JuAr Basel Teil dieses wichtigen Austauschs war und angehenden Fachpersonen der Sozialen Arbeit Einblick in die Offene Jugendarbeit geben konnte. Die persönliche Begegnung und der direkte Dialog sind für uns zentral, um die Praxisausbildung lebendig, zugänglich und motivierend zu gestalten.

Wir danken allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz und freuen uns auf die nächste Praxistagung.

Aktuell

Trinationaler Fachaustausch 2026: Für mehr Partizipation im öffentlichen Raum 🇨🇭🇩🇪🇫🇷

Bild: Trinationaler Fachaustausch am Dienstag 20. Januar 2026 im Freizeithaus Allschwil mit 88 Teilnehmenden

Am trinationalen Fachaustausch zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit drehte sich alles um das Thema „Partizipation im öffentlichen Raum“. Rund 80 Fachpersonen aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich trafen sich am Dienstag 20. Januar 2026 im Freizeithaus Allschwil, um gemeinsam neue Wege der Teilhabe junger Menschen zu erkunden.

JuAr Basel war mit dem Team Freizeithalle Dreirosen direkt in der Planung des Anlasses involviert. Zudem bot das Team des Jugendzentrums Bachgraben Führungen an. Dabei erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die vielfältige Praxis der Offenen Jugendarbeit JuAr Basel-West und konnten erleben, wie Partizipation konkret im Alltag umgesetzt wird.

Eine grenzenübergreifende Zusammenarbeit
Neben inspirierenden Fachinputs aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich und von UNICEF stand vor allem der persönliche Austausch im Zentrum. Beim „Walk & Talk“ – begleitet von der Mobilen Jugendarbeit Basel – entstanden wertvolle Begegnungen und Gespräche zwischen Fachpersonen aus drei Ländern.

JuAr Basel dankt seinen Partnerorganisationen herzlich für die inspirierende Zusammenarbeit, dem Team des Freizeithauses Allschwil für die Gastfreundschaft und allen Teilnehmenden für den angeregten Austausch.




Aktuell

Studenten der Hochschule für Technik und Umwelt FHNW analysieren das Bewerbungsmanagement von JuAr Basel

Bild: Die Studenten Sokol Maliqi und Murat Kayhan präsentierten ihre Ergebnisse am 08.01.2026 in Brugg AG

Wie kann JuAr Basel eingehende Bewerbungen potenzieller Mitarbeitender schneller, effizienter und professioneller bearbeiten? Mit dieser Fragestellung befassten sich die Zentralen Dienste von JuAr Basel im vergangenen Jahr.

Die beiden Studenten Murat Kayhan und Sokol Maliqi des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der FHNW untersuchten während fünf Monaten die Anforderungen an ein optimiertes Bewerbungsmanagement und erarbeiteten konkrete Verbesserungsvorschläge. Ihre Resultate präsentierten sie am vergangenen Donnerstag in Brugg AG.

Wichtiger Mehrwert für Non-Profit-Organisationen
JuAr Basel bedankt sich herzlich bei den Studierenden für ihre engagierte Arbeit und gratuliert zur erfolgreich bestandenen Projektabnahme. Ein besonderer Dank gilt auch dem Coach und Dozenten Lutz Gommel für die fachliche Begleitung sowie der Hochschule für die Möglichkeit, praxisorientierte Fragestellungen einzubringen.

Als Non-Profit-Organisation profitiert JuAr Basel von der regelmässigen Zusammenarbeit mit Hochschulen, die es ermöglicht, komplexe Themenstellungen gezielt und wissenschaftlich fundiert zu bearbeiten. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in den kommenden Monaten ausgewertet und in die Praxis überführt.




Aktuell

Nationaler Trauertag: Heute in Gedenken an die Betroffenen von Crans-Montana

Bild: am 09.01.2026 gedenkt die Schweiz den Opfern von Crans-Montana

Auch nach 8 Tagen lässt sich nicht richtig einordnen und fassen, was sich am 01.01.2026 in Crans Montana zugetragen hat. Als Jugendorganisation hat die schreckliche Nachricht, dass so viele junge Menschen ihr Leben verloren haben, grosse Betroffenheit bei uns ausgelöst.

Unsere Gedanken sind seither bei den Betroffenen, ihren Familien, Freund:innen und allen Menschen, die durch dieses Geschehen erschüttert wurden. In solchen Momenten fehlen die richtigen Worte. JuAr Basel gedenkt den Betroffenen am heutigen nationalen Trauertag um 14.00 Uhr in ihren Einrichtungen mit einer Schweigeminute.


In diesen dunklen Stunden und Tagen wünschen wir allen Betroffenen viel Kraft und den Verletzten Genesung. Gleichzeitig gilt ein grosser Dank und unser Respekt den Rettungskräften für ihren Einsatz.

Im Namen von JuAr Basel
Die Geschäftsleitung




Aktuell

Mitteilung: JuAr Basel verfolgt den Einsatz von KI-Chatbots in der Offenen Jugendarbeit nicht weiter

Bild: Aufzeichnung der Podcast-Folge von Radarstation vom 15.12.2025

Im Dezember 2025 war unser Co-Geschäftsleiter Endrit Sadiku zu Gast im Podcast «Tour de Soziokultur» von Radarstation. Gemeinsam mit Prof. Dr. Olivier Steiner von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sprach er über die Ergebnisse der gemeinsamen Machbarkeitsstudie zu KI-Chatbots in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und der anschliessenden internen Diskussion vom Herbst 2025. Das Interview führte Eike Rösch.

In dieser Studie haben die JuAr Basel, die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW und die Hochschule für Technik und Umwelt FHNW gemeinsam untersucht, wie ein KI-Chatbot technisch und organisatorisch umgesetzt werden könnte und welche pädagogischen, ethischen und strukturellen Fragen damit verbunden sind. Ziel war es, herauszufinden, ob ein solches digitales Angebot im Kontext der Offenen Jugendarbeit in Basel sinnvoll und verantwortbar wäre.

KI-gestützte Chatbots können dazu beitragen, dass Jugendliche schneller und niederschwelliger Antworten auf einfache Fragen erhalten. Ziel der Überlegungen war nie, bestehende Angebote zu ersetzen oder Prozesse zu automatisieren, sondern den Zugang zu Informationen zu erleichtern. Aus ethischen Gründen war jedoch von Beginn an klar, dass Beratungen oder persönliche Gespräche nicht über eine KI stattfinden werden. Der Kern der Offenen Jugendarbeit bleibt die direkte, menschliche Begegnung, geprägt von Vertrauen und persönlichen Beziehungen.

Bild: Jugendliche testen den KI-Chatbot von JuAr Basel während der Machbarkeitsstudie

Von der Machbarkeit zur Haltung
Die abschliessende Beurteilung erfolgte im Herbst 2025 in der Fachgruppe Digitale Jugendarbeit von JuAr Basel, wo vor allem Fragezeichen hinsichtlich des Betriebs eines Open-Source-Modells bestanden. Zwar stellt eine Open Source KI eine wesentlich besseren Datenschutz sicher aufgrund lokal gespeicherten Daten, aber eine solche Lösung müsste laufend mit Daten und einer grossen Datenmenge selber gefüttert werden, um funktional und aktuell zu bleiben. Dies würde einen erheblichen personellen und zeitlichen Aufwand für unsere Mitarbeitenden bedeuten, der weder absehbar noch mit unseren Ressourcen vereinbar wäre.

Angesichts dieser ethischen, organisatorischen und ressourcenbezogenen Fragen hat JuAr Basel entschieden, den Einsatz von KI-Chatbots nicht weiterzuverfolgen.
Stattdessen konzentrieren wir uns auf die Stärkung der Digitalen Jugendarbeit, wie sie in unserem Haltungspapier von 2025 beschrieben ist: Wir begleiten Jugendliche in ihrer digitalen Lebenswelt, fördern Medienkompetenzen und setzen digitale Werkzeuge gezielt dort ein, wo sie Beziehungen, Teilhabe und Bildung unterstützen und nicht ersetzen.

Zur Machbarkeitsstudie vom Juli 2025: –Hier klicken–

Zum Podcast vom Dezember 2025: —Hier klicken–

Zum Haltungspapier Digitale Jugendarbeit: –Hier klicken–

Für Rückfragen: Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter, 078 600 95 69


Aktuell

Statistische Erhebung September 2025 – Ergebnisse im Überblick

Im September 2025 führte JuAr Basel erneut ihre halbjährliche statistische Erhebung in den zehn Jugendzentren des Geschäftsbereichs Offene Jugendarbeit durch. Während einer Woche wurden in jedem Jugendzentrum alle Eintritte während der regulären Öffnungszeiten erfasst und die Jugendlichen mittels leitfadengestützter Kurzinterviews befragt. Mehrfachbesuche wurden mitgezählt, um ein realistisches Bild der tatsächlichen Nutzung zu erhalten.

Insgesamt wurden über 1100 Besuche registriert, was einem Durchschnitt von 26 Jugendlichen pro Tag und Standort entspricht. Die stärksten Nutzungstage waren – wie bereits in früheren Jahren – Mittwoch und Freitag. Zwischen den Standorten zeigen sich deutliche Unterschiede: Während das Jugendzentrum Bachgraben im Schnitt 51.2 Jugendliche pro Tag erreichte, lag der tiefste Wert mit 7.4 im Jugendzentrum Kleinhüningen. Nicht Teil der Befragung sind der Basler Ferienpass, die Freizeithalle Dreirosen, die Tagesstrukturen, die Jugendberatung sowie das Angebot der Jugendarbeit an den vier Standorten der GGG Stadtbibliothek Basel.


Der Mädchenanteil bleibt weiterhin tief

Die Erhebung bestätigt, dass die Angebote besonders von jüngeren Besucher:innen genutzt werden. In mehreren Treffpunkten, insbesondere in den Mädchentreffs, liegt der Anteil im Primarschulalter bei über 80 %. Der Mädchenanteil in den gemischten Jugendhäusern betrug 27.5 %, steigt jedoch auf 33.1 %, wenn die Mädchentreffs einbezogen werden. Daraus lässt sich schliessen, dass weitere Massnahmen benötigt werden, um die Attraktivität des Angebots auch für Mädchen zu erhöhen.

Diese Kennzahlen ermöglichen eine differenzierte Einschätzung der aktuellen Nutzung sowie der sozialen Zusammensetzung der Besucher:innen. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die zukünftige Weiterentwicklung der offenen Jugendarbeit und unterstützen JuAr Basel dabei, standortspezifische Schwerpunkte und Bedarfe frühzeitig zu erkennen.

Zur statistischen Erhebung hier klicken.


Aktuell

Frohe Festtage 🎄✨

Die Jugendarbeit Basel wünscht Frohe Festtage! 🎄✨

Wir danken allen jungen Menschen, die mit ihren Ideen, ihrem Mut und ihrer Kreativität unsere Häuser lebendig machen sowie unseren Partner:innen für die Unterstützung im letzten Jahr!

Ob ihr feiert, chillt oder einfach Pause macht, wir wünschen euch viel Wärme und schöne Momente. 💚💙


Unser Sekretariat hat über die Feiertage geschlossen und ist ab Montag 05. Januar 2026 wieder für Sie erreichbar.


Aktuell

Erfolgreiche Durchführung des JuAr Weihnachtscup 2025

Bild: Der JuAr Weihnachtscup 2025 hat auch dieses Jahr zahlreiche Jugendliche in die Turnhalle Sternenfeld in Birsfelden angezogen

Am 20. Dezember 2025 fand in der Sternenfeld-Turnhalle in Birsfelden der traditionelle JuAr Weihnachtscup statt, ein mitreissendes Hallenfussballturnier für Jugendliche aus der gesamten Region Basel. Organisiert wurde der Anlass von den zwei JuAr-Jugendzentren Dreirosen und Birsfelden.

Über 100 Jugendliche aus 14 Teams traten in den Kategorien Mädchen (12–15 / 16–20 Jahre) und Jungs (12–15 / 16–20 Jahre) gegeneinander an. Mit dabei waren Teams aus allen Jugendzentren von JuAr Basel, aus Binningen und Birsfelden, eine Gruppe aus dem Bundesasylzentrum Basel (BAZ) sowie ein Team der kantonalen Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Asylsuchende.

Begleitet wurde der Anlass von 17 Mitarbeitenden von JuAr Basel, die in zwei Schichten für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Ein besonderer Dank gilt den Schiedsrichtern des Fussballverbands Nordwestschweiz, die mit grossem Einsatz und Professionalität für faire Spiele sorgten.

Bild: Speaker Manuel Raemy von JuAr Basel und sein Team hatte alle Hände voll zu tun


Ein Anlass, der über Kulturen hinweg Brücken baut
Neben sportlicher Leistung stand beim Weihnachtscup vor allem die Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Das Turnier ist Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements von JuAr Basel – für Jugendliche wie auch für Mitarbeitende. Durch Sport und Spiel werden körperliche Aktivität, Ausdauer und Teamfähigkeit gefördert, während gleichzeitig ein gesunder Umgang mit Wettbewerb und Emotionen erlebt wird. So war mit dem Team «Forever Young» auch ein Team bestehend aus Mitarbeitenden von JuAr Basel anwesend, welches direkt am Spielgeschehen teilnahm und mit den Jugendlichen mitkickte.

Der Anlass bietet Jugendlichen eine Plattform, um Teamgeist, Fairplay und gegenseitigen Respekt zu erfahren. Auf dem Spielfeld lernen sie, gemeinsam Ziele zu erreichen, Verantwortung zu übernehmen und Konflikte fair zu lösen – Werte, die weit über den Sport hinausreichen und im Alltag der Offenen Jugendarbeit zentral sind.

Auch dieses Jahr zeigte sich eindrücklich, wie Sport Brücken baut: Jugendliche aus unterschiedlichen Quartieren, Kulturen und Lebensrealitäten spielten Seite an Seite, verbunden durch die Freude am Spiel.

JuAr Basel dankt allen Spieler:innen, Helfer:innen und Partnerorganisationen für diesen gelungenen Tag voller Bewegung, Begegnung und Begeisterung.

Bild: Das Team «Forever Young» von JuAr Basel

Aktuell

Der Winter-Newsletter von JuAr Basel ist jetzt da!

Bild: Weihnachtsmarkt am Barfüsserplatz (Symbolbild)

Der Winter-Newsletter von JuAr Basel ist da. Der Newsletter von JuAr Basel erscheint in der Regel 3-4x im Jahr und gibt Einblicke in die Offene Jugendarbeit und behandelt die wichtigsten Themen. Verfasst wird der Newsletter von Christian Platz, Präsident von JuAr Basel. Folgende Themen werden in der aktuellen Ausgabe behandelt:

Drei Jubiläen:
25 Jahre Mädona, 40 Jahre PurplePark, 20 Jahre Dreirosen, drei Angebote von JuAr Basel haben 2026 Grund zu feiern. Ein Blick zurück auf mehrere Jahrzehnte Basler Jugend-, Kultur- und Sozialgeschichte.

25 Jahre Mädona:
Ein zweites Zuhause für Mädchen und junge Frauen. Warum Mädchenarbeit heute dringender ist denn je und weshalb das Mädona trotz Erfolg seit 25 Jahren um Anerkennung und Finanzierung kämpfen muss.



40 Jahre PurplePark:
Vom Jugi Gundeli zum urbanen Kulturort. Wie HipHop, Skateboarding und Popkultur eine Jugendinstitution geprägt haben und warum «Purple» mehr eine Haltung als eine Farbe ist.

20 Jahre Dreirosen:
Jugendzentrum, Freizeithalle und RiiBistro im Brückenkopf feiern Geburtstag. Eine bewegte Geschichte zwischen Erfolg, Krisen und städtischer Realität und ein Angebot, das Basel bis heute prägt.

Der Junge mit der Gitarre:
Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte. Von Lockdown-Interviews über erste Bandauftritte bis zur Schule für Gestaltung, eine leise, ermutigende Geschichte darüber, wie Jugendarbeit wirkt.


JuAr Basel wünscht Ihnen viel Spass mit der Weihnachtslektüre und Frohe Festtage!

–Hier gehts zum Newsletter–

Aktuell

Veranstaltung zur Stärkung von psychischer Gesundheit in der Berufsbildung

Bild: Das Team Freizeithalle Dreirosen von JuAr Basel empfängt die iPunkt Veranstaltung zum Thema psychische Gesundheit in der Berufsbildung

Wie können junge Menschen gestärkt werden, nicht nur fachlich, sondern auch seelisch? Diese Frage stand im Zentrum der diesjährigen iPunkt-Denkpause unter dem Titel «Fit in der Seele, stark im Betrieb – psychische Gesundheit in der Berufsbildung stärken». Die Veranstaltung fand letzten Mittwoch in den Räumlichkeiten der Freizeithalle Dreirosen von JuAr Basel statt.

Digitale Reize, globale Entwicklungen und steigende Leistungsansprüche prägen den Alltag vieler Jugendlicher. Wenn junge Menschen aus der Balance geraten, kann der Ausbildungsbetrieb ein Ort sein, der Halt gibt. Genau dort setzt die iPunkt-Denkpause an: Sie bringt Fachpersonen aus Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Sozialem zusammen, um gemeinsam Wege zu finden, wie psychische Gesundheit in der Berufsbildung gestärkt werden kann.

Ein Abend mit Bezug zur Theorie und Praxis

Nach einem aufschlussreichen Input von Prof. Dr. med. Alain Di Gallo (Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche, UPK Basel) zum Thema seelisches Wohlbefinden von Jugendlichen, diskutierten auf dem Podium Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen:
Rachel Affolter (WorkMed AG), Tanja Edel (IV-Stelle Basel-Landschaft), Nira Leon (Pflegeheim Wendelin), Raphael Gass (Jenzer Fleisch und Feinkost AG) und unser Co-Geschäftsleiter Marc Moresi.

Die Perspektive der Jugendarbeit

Marc Moresi betonte, wie wichtig es ist, dass Jugendliche in der Ausbildung Räume finden, in denen sie sich sicher fühlen dürfen: «Psychische Gesundheit beginnt dort, wo junge Menschen ernst genommen werden. Wenn Betriebe zuhören, Vertrauen schaffen und Begegnung ermöglichen, entsteht Resilienz – und das ist die beste Prävention.»

Damit sprach er eine zentrale Haltung von JuAr Basel an: Junge Menschen brauchen Beziehungsangebote, nicht nur Leistungsanforderungen. Im Riibistro und in der Freizeithalle Dreirosen fördert JuAr Basel im Beschäftigungsprogramm für arbeitslose Jugendliche seit 20 Jahren genau diese Balance zwischen Herausforderung und Unterstützung. Arbeitslose Jugendliche erhalten während ihrer agogischen Tätigkeit von JuAr Basel Coaches zur Seite gestellt, welche sie im Prozess der Arbeitsintegration unterstützen.

Starke Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Playern

Beim anschliessenden Apéro blieb Zeit, Gedanken zu vertiefen und Kontakte zu knüpfen. Deutlich wurde: Das Thema betrifft alle und es braucht die Zusammenarbeit von Fachpersonen aus verschiedenen Feldern, um Jugendliche langfristig zu stärken.

Die iPunkt-Denkpause konnte dank der Unterstützung der SVA Basel-Landschaft, der IV-Stelle Basel-Stadt, des Arbeitgeberverbands Region Basel, des Gewerbeverbands Basel-Stadt, der Handelskammer beider Basel, der Wirtschaftskammer Baselland und der JuAr Basel realisiert werden. JuAr Basel dankt insbesondere der Sozialhilfe Basel-Stadt für die langjährige Zusammenarbeit in diesem Bereich.

Bild: Co-Geschäftsleiter von JuAr Basel und Gastgeber in der Freizeithalle Dreirosen, Marc Moresi, gibt Einblicke in die Arbeit des Beschäftigungsprogramms für junge Arbeitslose

Aktuell

Ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Bild: Das Mädona-Team trägt mit gezielten Gesprächen dazu bei, dass das Thema Gewalt an Frauen sichtbar bleibt

Im Rahmen der internationalen Aktionstage gegen Gewalt an Frauen hat das Mädona-Team von JuAr Basel auch dieses Jahr eine sichtbare und niedrigschwellige Aktion im öffentlichen Raum durchgeführt. Vor dem Mädona-Treff am Claraplatz kam das Team mit Passantinnen und Passanten ins Gespräch, verteilte selbstgemachte Guetzlis, bot Popcorn an und gab orange Bändeli weiter. Solche kleinen Gesten schaffen Begegnungen und regen zu kurzen, aber wichtigen Gesprächen an. Sie machen ein Thema sichtbar, das oft im Verborgenen bleibt.

Gewalt an Frauen ist kein entferntes gesellschaftliches Problem, sondern betrifft Menschen direkt in unserer Umgebung. In der Schweiz wurden im Jahr 2024 über 21’000 Fälle häuslicher Gewalt polizeilich registriert, wobei rund 70 Prozent der Betroffenen Frauen waren. In der ersten Hälfte des Jahres 2025 wurden zudem 18 Frauen und Mädchen Opfer eines Femizids. Diese Zahlen zeigen, dass das Thema weiterhin hohe Relevanz hat und regelmässige Sensibilisierung nötig ist.

Stigmas abbauen durch gezielte Gespräche

Die Aktion des Mädona-Teams verfolgt einen klaren pädagogischen Ansatz. Durch die Gespräche im öffentlichen Raum entsteht die Möglichkeit, über Gewalt und über respektvolle Beziehungen ins Gespräch zu kommen. Gerade in der Offenen Jugendarbeit ist es wichtig, solche Themen aufzugreifen, junge Menschen zu stärken und ihnen einen sicheren Rahmen zu bieten, in dem Fragen gestellt und Unsicherheiten angesprochen werden können. Das offene Gespräch hilft, Tabus abzubauen und Betroffenen wie auch ihrem Umfeld aufzuzeigen, dass Unterstützung vorhanden ist.

Auch wenn solche Aktionen klein wirken, setzen sie erste wichtige Impulse. Sie schaffen Bewusstsein, stärken Solidarität und erinnern daran, dass Gewalt an Frauen ein realer Bestandteil unserer Gesellschaft ist. Für JuAr Basel ist es zentral, sich einzusetzen und den Dialog offen zu halten. Die kontinuierlichen Aktivitäten unserer Teams tragen dazu bei, eine Kultur des Hinschauens zu fördern und jungen Menschen vorzuleben, wie ein respektvoller Umgang aussehen kann.

Aktuell

Medienmitteilung:
Das Festival Pärkli Jam kehrt 2026 zurück

Bild. Das Pärkli Jam Festival im St. Johanns Park kehrt 2026 in neuer Trägerschaft zurück

Medienmitteilung des Vereins Pärkli Jam Festival

Nach seiner 20-Jahre-Jubiläums-Ausgabe im Sommer 2024 sah sich das Pärkli Jam Festival mit finanziellen und strukturellen Herausforderungen konfrontiert. 2025 blieb es deshalb still im St. Johanns-Park. Doch nun nimmt dieses traditionsreiche Basler Jugendkulturfestival Kurs auf die Zukunft: vom 19. bis 21. Juni 2026 kehrt das Pärkli Jam zurück!


Neuer Trägerverein, bewährte Jugendpartizipation

Der neu gegründete Verein Pärkli Jam übernimmt ab sofort die Trägerschaft des Festivals und löst sich damit strukturell von der JuAr Basel (Jugendarbeit Basel). Der Verein Pärkli Jam setzt darauf, Synergien zu nutzen und jungen Menschen unter 25 Jahren, in Zusammenarbeit mit dem Badhuesli – Jugend & Kultur, Möglichkeiten zu eröffnen, das Festival aktiv mitzugestalten. Damit ist der ursprüngliche Geist des Festivals erhalten – und das Pärkli Jam bleibt bei seinen Wurzeln: ein Festival von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für ein Publikum jeden Alters.


Mehr als ein Event

Das Pärkli Jam ist nicht nur ein Festival – es ist eine Idee. Eine Idee, die die Partizipation junger Menschen ins Zentrum stellt – unabhängig von Herkunft, sozialem Hintergrund oder Bildungsweg. In einer Stadt wie Basel, die sich gern als Kulturstadt versteht, schafft das Pärkli Jam Räume, in denen Kultur erlebt statt erklärt, gestaltet statt bewertet wird. Nicht Messen, Jurys oder Institutionslogik stehen im Vordergrund, sondern das gemeinsame Tun: Musik, Tanz, Begegnung, Verantwortung übernehmen, etwas selbst auf die Beine stellen.

Gesamtkoordination & Ressortbesetzung

In der aktuellen Struktur übernimmt eine drei- bis fünfköpfige Gesamtkoordination (GeKo), bestehend aus Personen im Alter zwischen 21 und 24 Jahren, die Verantwortung für die operative Umsetzung des Festivals. Die GeKo ist zuständig für die Besetzung und Begleitung der verschiedenen Ressorts, organisiert die übergeordnete Zusammenarbeit und trifft Entscheidungen im laufenden Betrieb.


Open Call: Musik- und Tanzacts:

Alle, die Teil des Festivals sein möchten, können sich ab sofort bis Ende Dezember 25 über die Webseite bewerben. Egal ob Musik, Tanz oder Performance – das Pärkli Jam bietet eine Plattform für junge Talente. Der Illustrationswettbewerb für das Hauptmotiv des Festivals richtet sich an junge Kreative und läuft bis Ende Januar 26.


Zukunft sichern – mit neuen Strukturen und Visionen

Der Aufbau des neuen Trägervereins ist Teil eines längerfristigen Prozesses, um das Festival auch künftig finanziell und organisatorisch tragfähig zu machen. Gespräche mit Förderpartner:innen sind im Gange, erste positive Signale gibt es bereits. Das Ziel ist klar: ein nachhaltiges, nicht-kommerzielles und niederschwellig zugängliches Festival, das Jugendkultur stärkt, Vielfalt lebt und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Diesbezüglich ist das Festival auch weiterhin darauf angewiesen, dass der Kanton und Stiftungen den gesellschaftlichen Mehrwert eines jugendkulturellen Festivals nicht nur symbolisch anerkennen, sondern auch die finanziell notwendigen Mittel für die Organisation und Durchführung bereitstellen.

Kontakt für Rückfragen:

Inhaltliche Fragen zum Festival: Diego Turina Tel.: 076 234 84 10 (Mitglied Gesamtkoordination Pärkli Jam)

Fragen zum neuen Verein & Trägerschaft Tel.: 076 304 62 24 Tobias Metzger (Präsident Verein Pärkli Jam)

Mehr Informationen auf: www.paerklijam.ch

Aktuell


Neue IT-Dienstleisterin für JuAr Basel: Primetrack AG

Bild v.l.n.r.: Marc Moresi, Endrit Sadiku & Louise Jordi mit zwei Vertretern von Primetrack AG Taner Atli & Timo Seltmann stellen die neue Zusammenarbeit an einer Mitarbeitendenzusammenkunft vor

Seit dem 1. September vertraut JuAr Basel auf die IT-Dienstleistungen der Primetrack AG aus Basel. Das Unternehmen zeichnet sich durch hohe Professionalität, fundierte technische Expertise und ein starkes Verständnis für die Bedürfnisse von Organisationen im Sozialbereich aus.

Die Soziale Arbeit ist – wie viele andere Branchen auch – auf einen zuverlässigen, datenschutzkonformen und schnell reagierenden IT-Support angewiesen. Die JuAr Basel arbeitet und verarbeitet regelmässig sensible Daten von Mitarbeitenden aber auch von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ein hoher Datenschutz und bewusster Umgang damit sind unerlässlich. Ein IT-Partner, der den Schweizer Datenschutz hochhält und bei Störungen im Arbeitsalltag unterstützt, ist für die Mitarbeitenden von JuAr Basel zentral. Mit Primetrack AG wurde ein Dienstleister gefunden, der diese Anforderungen erfüllt und in der täglichen Arbeit die Mitarbeitenden von JuAr Basel stärkt.

Alter Gerätepark wurde ebenfalls ausgetauscht

Im Zuge des Onboardings wurden zudem 47 Geräte ersetzt, die in die Jahre gekommen waren. JuAr Basel legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit: Ausgemusterte Geräte werden zurückgesetzt und entweder zu einem vergünstigten Preis an Mitarbeitende abgegeben oder für Jugendliche eingesetzt. Übrig bleibende Geräte werden gespendet. Nicht mehr einsatzfähige Geräte werden über einen Drittanbieter fachgerecht recycelt.

JuAr Basel freut sich auf die neue Zusammenarbeit mit der Primetrack AG. Gleichzeitig ist es für JuAr Basel wertvoll, künftig einen Partner an seiner Seite zu wissen, der für neue digitale Themen, wie etwa Künstliche Intelligenz, geeignete Antworten bereithält.

Für Rückfragen:

Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter JuAr Basel, +41 78 600 95 69

Bild: Primetrack AG. Vorbereitung zum Roll-out der neuen Geräte.
Bild: Primetrack AG. Neuer Gerätepark für die JuAr Basel

Aktuell

JuAr Basel an der 25. Tagung des Fachverbands Ferienpass-Städte in Hamburg

Bild: Teilnehmende der 25. Fachtagung des Fachverbands Ferienpass-Städte am 12. November 2025 in Hamburg

Vom 12. bis 14. November fand in Hamburg die 25. Tagung des Fachverbands deutschsprachiger Ferienpass-Städte statt. Das Jubiläumstreffen brachte Vertreter:innen aus zahlreichen Städten zusammen. Auch der Basler Ferienpass, organisiert von JuAr Basel, war an der Tagung vertreten. Gemeinsam mit den Co-Leiterinnen Dina Brenner und Claudine Berli nahm das Team aktiv am fachlichen Austausch teil und brachte eigene Erfahrungen, Fragestellungen und Praxisbeispiele aus Basel in die Diskussionen ein.

Ziel der Tagung war es, aktuelle Entwicklungen im Bereich der Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche zu diskutieren, voneinander zu lernen und gemeinsam zukunftsweisende Impulse zu setzen.
Die Präsenz vor Ort unterstreicht das Engagement von JuAr Basel, den Ferienpass kontinuierlich weiterzuentwickeln und sich aktiv an der Mitgestaltung von Qualitätsstandards und Innovationen im Bereich der Ferienangebote zu beteiligen.

Austausch als Qualitätssicherung

Im Zentrum standen Themen wie neue Trends und innovative Ideen in der Feriengestaltung, der praxisnahe Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Organisationen sowie der professionelle Umgang mit Social Media als zunehmend wichtigem Kommunikationskanal. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Qualitätssicherung von Veranstaltungen.

Für JuAr Basel und den Basler Ferienpass bot die Tagung eine wertvolle Gelegenheit, sich mit Fachpersonen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu vernetzen, bewährte Konzepte kennenzulernen und neue Inspirationen für die eigene Arbeit zu gewinnen. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen direkt in die Weiterentwicklung unserer Angebote ein.

Der Besuch der Tagung stärkt somit nicht nur unsere fachliche Kompetenz, sondern trägt auch dazu bei, die Qualität und Attraktivität des Basler Ferienpasses langfristig zu sichern und weiter auszubauen, zum Nutzen der Kinder, Jugendlichen und Familien in Basel.

Aktuell

Fehdi Benbella erzählt im SRF seine schwierige Geschichte und wie das Jugendzentrum Dreirosen ihm Halt gab

Bild: Fehdi Benbella, ehemaliger Jugendlicher, besucht in der Sendung SRF «Happy Day» das Jugendzentrum Dreirosen

In der SRF-Sendung «Happy Day» vom 08. November 2025 öffnet sich Fehdi Benbella und spricht offen über seine herausfordernde Lebensgeschichte. Es ist ein sehr persönlicher Einblick in schwierige Momente, in Orientierungslosigkeit und in das Gefühl, allein zu sein. Entscheidend verändert hat sich Fehdis Weg, als er das Jugendzentrum Dreirosen von JuAr Basel kennenlernte.

Im Jugendzentrum Dreirosen fand Fehdi einen Ort, an dem er einfach sein durfte, ohne Erwartungen, ohne Druck. Mitarbeitende hörten zu, nahmen ihn ernst und begleiteten ihn Schritt für Schritt. Aus vorsichtigen Kontakten wurden echte Beziehungen. Fehdi erlebte, dass Vertrauen wachsen kann, wenn junge Menschen Raum erhalten, sich auszuprobieren, Fehler zu machen und Unterstützung anzunehmen.

Grosse Bedeutung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Heute blickt Fehdi mit Zuversicht nach vorne. Seine Geschichte zeigt eindrücklich, wie bedeutend offene Kinder- und Jugendarbeit sein kann. Ein Jugendzentrum ist weit mehr als ein Ort zum «Abhängen». Es ist ein sicherer Raum, in dem junge Menschen Bestätigung, Stabilität und Perspektiven finden.

Wir danken Fehdi für seinen Mut und sein Vertrauen. JuAr Basel ist stolz auf seine Teams, die täglich da sind, hinhören und junge Menschen auf ihrem Weg begleiten.

👉 SRF-Beitrag ansehen: Hier klicken

Aktuell

Rückblick auf die erste KALEIO-Mädchenkonferenz in Basel

Vom 1. bis 2. November 2025 fand in Basel die erste KALEIO-Mädchenkonferenz statt. 52 Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren kamen zusammen, um über Themen zu sprechen, die ihren Alltag prägen: Mobbing und Diskriminierung, Schulstress, Social Media und Freundschaft. JuAr Basel war mit dem Team Mädona vertreten – einem Team aus Jugendarbeiterinnen, das sich auf mädchenspezifische Angebote und Empowerment-Arbeit spezialisiert hat.

Die Jugendarbeiterinnen begleiteten die Konferenz mit Workshops zu Freundschaft, Streitkultur und konstruktiver Kommunikation. Die Mädchen tauschten Erfahrungen aus, lernten Methoden zur Konfliktlösung kennen und entwickelten gemeinsame Forderungen an Erwachsene im schulischen und privaten Umfeld.

Die zentrale Botschaft der Teilnehmerinnen lautet: „Hört uns zu. Versucht, uns zu verstehen. Nehmt uns ernst.“ Viele Mädchen berichteten, dass sie sich insbesondere in der Schule nicht wahrgenommen fühlen und ihre Anliegen oft nicht genügend Beachtung finden. In Bezug auf Mobbing und Diskriminierung äusserten sie den Wunsch nach klaren Regeln, konsequentem Handeln und sichtbaren, vertrauensvollen Anlaufstellen. Genannt wurden unter anderem anonyme Möglichkeiten zur Meldung von Vorfällen sowie besser geschulte Fachpersonen in Schule und Schulsozialarbeit.

Auch zum Thema Schulstress formulierten die Mädchen konkrete Erwartungen. Sie berichteten von hohem Leistungsdruck, Angst vor dem Versagen und dem starken Fokus auf Noten. Sie wünschen sich weniger Vergleich, mehr individuelle Unterstützung, Lernziele statt reiner Leistungsbewertung und ein respektvolles Miteinander, in dem Fehler als Lernanlass genutzt werden.

Digitale Welt als Herausforderung für das eigene Selbstbild

Beim Thema Social Media betonten die Teilnehmerinnen, wie herausfordernd die digitale Welt für ihr Selbstbild ist. Sie fordern, dass in der Schule stärker über Social Media, digitale Risiken und Selbstschutz gesprochen wird, statt ausschliesslich über technische Anwendungen. Gleichzeitig wünschen sie sich, dass auch Eltern verbindlich und kompetent über Social Media aufgeklärt werden.

Freundschaften nehmen für die Mädchen einen hohen Stellenwert ein. Streit und Konflikte in Freundschaften erleben sie jedoch häufig ohne Unterstützung. Sie wünschen sich Erwachsene, die zuhören, ernst nehmen und begleiten, ohne vorschnell zu urteilen oder Konflikte zu verharmlosen. Besonders betont wurde der Wunsch nach mehr weiblichen Bezugspersonen in der Schulsozialarbeit, da vielen Mädchen der Zugang zu ihnen leichter fällt.

In den Workshops des Team Mädona arbeiteten die Mädchen mit Wahrnehmungs- und Kommunikationsübungen, analysierten Konfliktsituationen mit dem Eisbergmodell und entwickelten praktische Strategien, um Streit konstruktiv zu lösen. Dabei zeigte sich deutlich: Mädchen wissen sehr gut, was sie brauchen. Sie benötigen Räume, in denen sie sich ausdrücken können und Erwachsene, die ihnen zuhören.

Die Ergebnisse der KALEIO-Mädchenkonferenz bestärken uns in unserem Auftrag. JuAr Basel setzt sich gemeinsam mit dem Team Mädona dafür ein, dass junge Mädchen mit ihren Themen und Anliegen ernst genommen werden und dass ihre Perspektive in Schule, Freizeit und Gesellschaft stärker berücksichtigt wird. Die Forderungen der Teilnehmerinnen versteht JuAr Basel als klaren Arbeitsauftrag: zuhören, unterstützen und gemeinsam handeln.

Die Abschlusserklärung der Mädchenkonferenz kann hier im Wortlauf nachgelesen werden: 👇🏽

Abschlusserklärung Mädchenkonferenz 2025

Aktuell

JuAr Welcome – You Are Welcome
Ein herzliches Willkommen bei JuAr Basel!

Bild: JuAr Basel begrüsst neue Mitarbeitende

Letzten Mittwoch fand der halbjährliche JuAr Welcome – You Are Welcome Anlass in der Freizeithalle Dreirosen statt. 15 neue Mitarbeitende nahmen teil und wurden offiziell bei JuAr Basel begrüsst.

Der Anlass wird zweimal jährlich durchgeführt und bietet neuen Mitarbeitenden die Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Standorten kennenzulernen und einen Einblick in die Vielfalt der Organisation zu erhalten. Durch die dezentralen Strukturen von JuAr Basel ist dieser persönliche Austausch besonders wertvoll, da er das gegenseitige Verständnis fördert, Verbindungen schafft und die intraprofessionelle Zusammenarbeit stärkt.

Ein Anlass, der intern Brücken schlägt

In der Freizeithalle Dreirosen erhielten die Teilnehmenden zudem eine interaktive Führung und lernten die dortige Arbeit näher kennen. JuAr Welcome steht damit für einen offenen, vernetzten und wertschätzenden Start in die Arbeit mit und für junge Menschen in Basel.

JuAr Basel wünscht allen neuen Mitarbeitenden einen guten Start und viel Freude bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Aktuell

📢 Statement von JuAr Basel zum Regierungsrats-beschluss vom 14.10.2025 📢

JuAr Basel begrüsst den Beschluss des Regierungsrats vom 14. Oktober 2025 ausdrücklich. Die vorgesehenen Anpassungen im Staatsbeitragsgesetz tragen zu mehr Fairness und Planungssicherheit für Organisationen bei, die im Auftrag des Kantons wichtige gesellschaftliche Aufgaben übernehmen.

Insbesondere die Aufhebung des bisherigen Schwellenwerts von 70% Personalkosten bei den Betriebskosten für die Anrechnung eines Teuerungsausgleichs ist ein bedeutender und längst überfälliger Schritt. Diese Änderung anerkennt, dass in der Sozialen Arbeit der grösste Teil der Leistung durch Menschen erbracht wird.

Die Beibehaltung der bisherigen Berechnungsmethode der Teuerung schafft zudem Kontinuität und Transparenz. Damit stärkt der Regierungsrat die Grundlage für verlässliche Partnerschaften zwischen dem Kanton und den subventionierten Institutionen.

JuAr Basel dankt dem Regierungsrat sowie den Motionärinnen und Motionären herzlich für ihr Engagement und die sorgfältige Überarbeitung der Regelungen. Die geplanten Änderungen wirken direkt zugunsten der Kinder- und Jugendarbeit in Basel und letztlich der jungen Menschen, die von stabilen und qualitativ hochwertigen Angeboten profitieren.

Mehr Informationen: 👇🏼
–Hier klicken–

Aktuell

JuAr Basel unterstützt Petition für bessere Infrastruktur am internationalen Busbahnhof Basel

Bild: Aktuelle Situation – Internationale Reisebusse halten direkt vor dem Jugendzentrum Purple Park (rechts im Bild)

Der geplante internationale Busbahnhof an der Meret Oppenheim-Strasse bewegt das Gundeliquartier – und auch uns. JuAr Basel unterstützt eine Petition, die sich für eine angemessene Infrastruktur am neuen Standort einsetzt.

Bereits während des Umbaus der SBB zeigte sich, dass der provisorische Busbahnhof erhebliche Belastungen für das Quartier mit sich brachte: fehlende sanitäre Einrichtungen, herumliegender Abfall und ein hoher Publikumsverkehr führten zu schwierigen Zuständen – auch direkt beim Jugendtreff PurplePark, der Teil von JuAr Basel ist.

Trotz grosser Passagierzahlen von täglich rund 250 bis 500 Personen sieht der aktuelle Projektentwurf erneut keine ausreichende Toilettenanlage vor. Ein einzelnes WC unter der Passerelle soll genügen – erreichbar nur über Treppen. Für eine «Visitenkarte für Basel» ist das zu wenig.

Ein breit abgestütztes Komitee unterstützt unser Anliegen

Gemeinsam mit Vertretungen aus dem Gundeliquartier und weiteren Organisationen setzt sich JuAr Basel daher für eine Verbesserung des Projekts ein. Ziel ist es, dass der neue Busbahnhof die Bedürfnisse von Reisenden und Anwohnenden ernst nimmt und das Quartier nachhaltig entlastet.

👉 Hier kann die Petition online unterzeichnet werden:
openpetition.eu/ch/petition/online/internationaler-busbahnhof-visitenkarte-fuer-basel

Die Petition lässt sich auch auf Papier unterzeichnen und kann auf der Webseite heruntergeladen werden. Unterschriften können bis 14. November 2025 eingereicht werden.

JuAr Basel bedankt sich für die Unterstützung und hofft auf eine baldige Verbesserung der Situation vor dem Jugendzentrum Purple Park.

Aktuell

Integration Day of Art 2025 – Kunst verbindet Menschen

Foto: Flavio Cavaleri – Tanzende am Integration Day of Art

Am 5. Oktober 2025 fand im Tanzhaus Basel der Integration Day of Art statt, ein inspirierendes Fest der Begegnung, Kreativität und Vielfalt. Der Anlass wurde in Kooperation zwischen JuAr Basel, WegTanzen und dem Tanzhaus Basel durchgeführt und brachte über 200 Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Lebensgeschichten über die Kunst zusammen.

Ziel des Integration Day of Art war es, einen Raum zu schaffen, in dem Kunst als gemeinsame Sprache wirkt, unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Workshops, Performances und offene Ateliers luden dazu ein, sich auszutauschen, Neues auszuprobieren und gemeinsam kreative Ausdrucksformen zu entdecken.

Eine erfolgreiche Kooperation

JuAr Basel unterstützte den Anlass mit vielfältigen Hilfseinsätzen und war mit mehreren Mitarbeitenden vor Ort vertreten. Ihr Engagement trug massgeblich zum Gelingen des Tages bei, von der Organisation und Betreuung bis hin zur aktiven Teilnahme an den Workshops.

Der Tag endete mit einer gemeinsamen Tanz-Performance, bei der alle Teilnehmenden, Profis, Amateure und Kinder gemeinsam auf der Bühne standen. Ein eindrückliches Zeichen dafür, dass Kunst Brücken baut und Integration lebendig macht.

JuAr Basel bedankt sich herzlich bei WegTanzen & dem Tanzhaus Basel für die wertvolle Zusammenarbeit und freut sich auf zukünftige gemeinsame Projekte.

Foto: Flavio Cavaleri
Foto: Flavio Cavaleri
Foto: Flavio Cavaleri

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Fachsitzung «Vapes & Tabak»: Neue Impulse für die Präventionsarbeit

Bild: Lara Achermann von der Lungenliga beider Basel stellt den neuen Tabak Präventionskoffer vor.

Im Rahmen unserer Fachsitzungsreihe fand letzte Woche eine Veranstaltung zum Thema «Vapes & Tabak» statt. Im Mittelpunkt stand der neue Präventionskoffer der Lungenliga beider Basel, der von Lara Achermann vorgestellt wurde.

Während eines 90-minütigen Workshops erhielten die Fachkräfte von JuAr Basel praxisnahe Einblicke in die Inhalte und Einsatzmöglichkeiten des Koffers. Dieser bietet Fachpersonen und Jugendarbeitenden wertvolle Materialien, um mit Jugendlichen über Tabak- und Nikotinkonsum ins Gespräch zu kommen, Risiken aufzuzeigen und Präventionsarbeit interaktiv zu gestalten.

Ein vielfältig einsatzbares Tool für die Jugendarbeit

Der Austausch zeigte deutlich, wie wichtig aktuelle und ansprechende Präventionsangebote in der Offenen Jugendarbeit sind. Die Teilnehmenden konnten Fragen stellen, Materialien testen und diskutieren, wie sich der Koffer in unterschiedlichen Arbeitssettings einsetzen lässt.

JuAr Basel bedankt sich bei der Lungenliga beider Basel und Lara Achermann herzlich für die Vorstellung dieses wichtigen Angebots. Die Veranstaltung bot spannende Impulse und neue Werkzeuge, um Jugendliche bei einem gesundheitsbewussten Lebensstil zu unterstützen.

Aktuell

JuArMag 2025 – Unser neues Magazin ist da!

Bild: Das Cover des neuen JuAr Basel Magazins. Design: Christopher Cueni

Mit grosser Freude präsentiert JuAr Basel die neue Ausgabe des Magazins JuArMag 2025 – ab sofort für die gesamte Öffentlichkeit online zugänglich.

Das diesjährige Magazin widmet sich dem 3×50 Jahre Jubiläum: Gleich drei unserer Angebote – Jugendberatung, Basler Ferienpass und das Badhuesli – feiern ihr 50-jähriges Bestehen. Ein halbes Jahrhundert Engagement, Wandel und Begleitung junger Menschen in Basel – Grund genug, einen vertieften Blick zurück und nach vorn zu werfen

Verfasst wurden die Texte von Christian Platz, Präsident von JuAr Basel. Seine Beiträge führen kenntnisreich durch die bewegte Geschichte der Jugendarbeit in unserer Stadt und zeigen auf, wie sehr sich die Themen und Lebenswelten junger Menschen im Laufe der Zeit verändert haben – und zugleich, wie aktuell die Aufgaben geblieben sind.
Für die visuelle Umsetzung sorgte Christopher Cueni von GrafikDesign Cueni. Mit einem klaren, modernen Layout verleiht er den Geschichten den passenden Rahmen und macht das Magazin zu einem ebenso informativen wie ästhetischen Leseerlebnis.

Verschiedene Themen im Fokus

Die Leser:innen erwartet ein breites Spektrum an Artikeln, Reportagen und Interviews – unter anderem zu:

👉🏼Aktuelle Entwicklungen, Projekte und Stimmen aus der offenen Jugendarbeit in Basel.

👉🏼50 Jahre Jugendberatung – von den Anfängen im „Kaffi Schlappe“ bis zu heutigen komplexen Beratungsaufgaben.

👉🏼50 Jahre Basler Ferienpass – ein Kaleidoskop an Freizeitvergnügen und ein Stück Basler Sozialgeschichte.

👉🏼50 Jahre Badhuesli – ein Jugend- und Kulturzentrum, das immer wieder neue Generationen begleitet.

Das Magazin ist mehr als ein Rückblick: Es ist auch ein Ausblick auf die Zukunft unserer Arbeit. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich Zeit zu nehmen, einzutauchen und die Vielfalt unserer Angebote und Geschichten zu entdecken.

Hier geht’s zum Magazin: JuAr Mag 2025

Aktuell

Rückblick: 3×50 Jahre JuAr Basel – Wir feiern Jugendberatung, Badhüsli & Basler Ferienpass

Bild: Präsident Christian Platz (2.v.l.) führt durch den Abend

Am Wochenende vom 12. und 13. September 2025 feierte JuAr Basel ein ganz besonderes Jubiläum: Gleich drei unserer Angebote wurden 50 Jahre alt: Die Jugendberatung, das Jugend- und Kulturzentrum Badhüsli und der Basler Ferienpass. Gemeinsam blickten wir mit Mitarbeitenden, Jugendlichen, Partner:innen und Gästen auf ein halbes Jahrhundert Engagement für die junge Generation in Basel zurück.

Feierlicher Auftakt mit Grussworten

Den offiziellen Teil eröffnete Regierungsrat Mustafa Atici, der in seinen Grussworten die Bedeutung von offener Jugendarbeit für die Gesellschaft hervorhob. Seine Worte unterstrichen, wie wichtig diese Angebote auch nach 50 Jahren für die Chancengerechtigkeit, die kulturelle Vielfalt und die Unterstützung junger Menschen sind.

Buntes Programm im Badhüsli

Das Jubiläumswochenende stand ganz im Zeichen von Jugend und Kultur. Das Badhüsli wurde für zwei Tage zur Bühne für Tanz, Musik und Begegnung. Am Abend sorgten Konzerte mit Vor dem Fall, kunterbunterhund, Bändestra, Parasolíc und Nomuel für ausgelassene Stimmung, bevor eine DJ-Afterparty den Abschluss bildete.

Freitagabend (12.9.) startete das Fest mit Tanzperformances: von Flamenco (Triana) über Das Flavour Collective bis hin zu einem Tanztheater mit geflüchteten Jugendlichen. Eine Cypher Session rundete den Abend ab.

Samstag (13.9.) folgten Tanzworkshops (Krump, Afro-Spanish, Waacking) und ein All Style Battle. Parallel dazu fanden im Badhüsli Workshops zu Beatmaking und Musikproduktion statt.

Ein Fest der Begegnung und Erinnerung

Das Jubiläum bot Raum für Begegnungen zwischen Generationen, für Austausch und für viele Erinnerungen. Ehemalige und heutige Nutzer:innen der Angebote kamen zusammen, um gemeinsam zu feiern und die Geschichte von JuAr Basel lebendig werden zu lassen.

Wir danken allen Mitwirkenden, Besucher:innen und Partner:innen, die dieses grosse Jubiläum möglich gemacht haben. Besonders den Teams des Badhüsli, Jugendberatung und des Ferienpasses, die seit 50 Jahren mit Herzblut für die Jugendlichen in Basel da sind.

Fotos: Christopher Cueni

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Verabschiedung in den Ruhestand: Danke Mary!

Bild: Die Geschäftsstelle verabschiedet die langjährige Mitarbeiterin Mary Born in den Ruhestand

Nach über 25 Jahren Tätigkeit verabschiedet JuAr Basel die geschätzte Mitarbeiterin Mary Born in den Ruhestand.

Ihre Reise mit dem Basler Ferienpass begann 1992 als Anbieterin. Im Jahr 2000 wechselte sie zu JuAr Basel und übernahm die Leitung des Ferienpasses – eine Aufgabe, die sie über viele Jahre hinweg mit grossem Engagement, Innovationskraft und Herzblut erfüllte.

Der Basler Ferienpass besteht seit 50 Jahren und war der erste Ferienpass der Schweiz. Die Hälfte dieser Zeit wurde das Angebot durch Mary Born massgeblich geprägt und weiterentwickelt. Heute umfasst es über 200 Angebote pro Jahr und wird in den Sommer- und Herbstferien von mehr als 3000 Kindern und Jugendlichen besucht.


Ein Einsatz mit Herzblut

Mit ihrem Einsatz hat Mary Born dafür gesorgt, dass unzählige Ferienerlebnisse möglich wurden, die Kinder und Jugendliche ein Leben lang in Erinnerung behalten.

JuAr Basel dankt Mary Born herzlich für die langjährige Treue, das Vertrauen und den besonderen Beitrag – Werte, die heute nicht mehr selbstverständlich sind.

Für den neuen Lebensabschnitt wünscht JuAr Basel alles Gute und viel Freude.

Aktuell

Besuch von Prof. Dr. Ulrich Deinet und Prof. Dr. Thomas Meyer in Basel

Bild: v.l.n.r: Marc Moresi, Prof. Dr Thomas Meyer, Simon Zimmermann, Louise Jordi, Prof. Dr. Ulrich Deinet & Endrit Sadiku

Ein besonderes Highlight bei JuAr Basel: Diese Woche durfte JuAr Basel Prof. Dr. Ulrich Deinet (Hochschule Düsseldorf HSD) und Prof. Dr. Thomas Meyer (DHBW Stuttgart) bei sich begrüssen. Im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts interessierten sich die beiden Wissenschaftler für die Jugendarbeit in den GGG Stadtbibliotheken – ein Kooperationsprojekt, das JuAr Basel seit 2016 gemeinsam mit den GGG Stadtbibliotheken umsetzt und das im gesamten deutschsprachigen Raum einzigartig ist.

Seit fast einem Jahrzehnt gestalten wir gemeinsam mit den GGG Stadtbibliotheken Basel innovative Angebote der offenen Jugendarbeit. Jugendliche nutzen die Bibliotheken nicht nur als Lern- und Kulturorte, sondern auch als Räume für Begegnung, Freizeit und Partizipation. Dieses Zusammenspiel von Bibliothek und Jugendarbeit ist ein Modellprojekt, das überregional Aufmerksamkeit findet.


Einblicke in die Praxis

Teamleiter Simon Zimmermann führte die beiden Professoren durch zwei der Filialen und gab spannende Einblicke in die Praxis der offenen Jugendarbeit in den Bibliotheken. Zusätzlich führten die Forschenden Interviews mit ihm sowie mit Co-Geschäftsleiter Endrit Sadiku. Diese Gespräche werden in die wissenschaftliche Arbeit einfliessen und wichtige Grundlagen für das neue Forschungsprojekt bilden.

Der Besuch von Prof. Dr. Ulrich Deinet und Prof. Dr. Thomas Meyer – beide bekannt für ihre Forschungen zur Sozialraumorientierung in der Jugendarbeit – verdeutlicht, wie stark wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxiserfahrungen voneinander profitieren. Der direkte Austausch zeigt, dass unser Ansatz nicht nur lokal wirkt, sondern auch Impulse für die Weiterentwicklung der Jugendarbeit im deutschsprachigen Raum gibt.

Für JuAr Basel war die Begegnung mit den beiden Wissenschaftlern eine grosse Inspiration. Sie bestärkt uns darin, neue Wege in der Jugendarbeit zu gehen, Kooperationen auszubauen und den Sozialraum gemeinsam mit Jugendlichen aktiv zu gestalten.

Aktuell

Teamgeist statt Gärtlidenken in der Schuldenberatung

Budget- und Schuldenfragen sind so individuell wie die Menschen, die sie betreffen. JuAr Basel freut sich, im Interview mit Plusminus, Familea und der Familien-, Paar- und Erziehungsberatung Basel die eigenen Erfahrungen aus der Jugendberatung einzubringen. Zusammen arbeiten wir für eine zielgruppengerechte und wirksame Beratung für alle Menschen im Kanton Basel-Stadt.


Das ganze Interview kann jetzt hier nachgelesen werden: 👇🏼

–Zum Interview–

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Sucht hat viele Gesichter: Neues Helpsheet verfügbar

Das Mädona-Team von JuAr Basel hat ein neues, stark visuelles Helpsheet zum Thema Sucht und Vapes entwickelt. Direkt, ehrlich und auf Augenhöhe für Jugendliche.

Was genau ist Sucht? Warum greifen viele zu Vapes, obwohl sie wissen, dass es schaden kann? Und wie erkennt man, ob der eigene Konsum schon problematisch ist? Diese und weitere Fragen greift das Helpsheet verständlich auf, mit Fakten, Selbsttests, Links und Unterstützungsmöglichkeiten.


Sucht hat viele Gesichter, ob Substanzen wie Nikotin, Alkohol oder Cannabis oder Verhaltensweisen wie exzessives Gamen oder der ständige Griff zum Handy. Gerade deshalb ist es wichtig, das Thema niederschwellig, offen und ohne Vorurteile ansprechen zu können.

Aufklären statt belehren

Das Helpsheet basiert auf einem pädagogischen Ansatz der Stärkung von Selbstreflexion und Eigenverantwortung. Ziel ist es, Jugendliche frühzeitig zu sensibilisieren, sie in ihrer Lebensrealität abzuholen und ihnen zu ermöglichen, eigene Verhaltensmuster zu hinterfragen. Das Gespräch soll ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit klaren Informationen und ermutigenden Impulsen stattfinden.

Es bietet auch für Fachpersonen einen niederschwelligen Einstieg, um das Thema Sucht sensibel, präventiv und alltagsnah zu vermitteln, sei es im Einzelgespräch oder im Gruppensetting.

Jetzt im Mädona erhältlich oder direkt hier zum Download: 👇🏼

Download Helpsheet Sucht

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Jugendliche finden mit dem Projekt Catching Fire das passende Hobby

Der Sender Radio Basilisk berichtet über unser Projekt «Catching Fire», welches aus einem Pilotprojekt des Gesundheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt hervor ging und Anfang 2023 von der Jugendberatung von JuAr Basel übernommen wurde. Seither ist es ein fester Bestandteil des Beratungsangebots der Anlaufstelle für Jugendliche.

Das Angebot richtet sich an junge Menschen im Alter von 12 bis 20 Jahren – insbesondere an jene, die bislang kaum Anschluss im sozialen Umfeld gefunden haben. Der Leiter der Jugendberatung Christoph Walter meint dazu: «Häufig gehören auch Jugendliche mit Migrations- oder Fluchterfahrung dazu, welche bisher noch wenig Anschluss in Basel gefunden haben». In persönlichen Beratungsgesprächen unterstützt JuAr Basel sie dabei, ein passendes Hobby oder eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu finden.


Vertrauen schaffen durch Begleitung

Ein besonderer Fokus liegt darauf, die Jugendlichen mit den bestehenden Freizeitmöglichkeiten in der Region vertraut zu machen und sie über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren. Dabei geht es oft um eine erste Begleitung – etwa bei der Vereinbarung eines Probetrainings in einem Sportverein oder beim Kennenlernen eines kulturellen Angebots.

Der ganze Radio-Beitrag kann hier nachgehört werden:

Radio Basilik

Für Rückfragen: Leiter Jugendberatung, Christoph Walter | Tel: +41 61 683 08 82

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Kinder und Jugendliche aus 63 Nationen besuchen unsere Angebote

Im Februar 2025 wurden in den 10 Jugendhäusern von JuAr Basel eine Statistik-Erhebungswoche durchgeführt. Insgesamt konnten dabei 1271 Besuche erfasst werden. Die Datenerhebung fand während einer Woche (Montag-Sonntag) im Zeitraum vom 1. bis 28. Februar statt.

Dabei wurden alle Besucher:innen jeweils einzeln befragt und die Angaben zur Person dokumentiert. Die Personendaten wurden anonymisiert erhoben und lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Personen zu. Mehrfachbesuche derselben Person wurden entsprechend mehrfach gezählt. Ziel dieser Erhebung ist es, die Zusammensetzung der Nutzer:innengruppen besser zu verstehen und strukturelle Entwicklungen über die Zeit hinweg beobachten zu können. Die Mehrheit der Besucher:innen ist unter 16 Jahre alt.

Grosse Vielfalt in den Jugendzentren

Die aktuellen Auswertungen zeigen deutlich: Die Jugendhäuser von JuAr Basel sind Räume, in denen sich Diversität selbstverständlich entfaltet. Kinder und Jugendliche aus 63 Nationen haben im Februar die offenen Treffpunkte besucht. 56.7 % der Besucher:innen besitzen die Schweizer Staatsbürgerschaft, der Rest bringt internationale Wurzeln mit – von der Türkei über Eritrea bis nach Brasilien.

Insgesamt zählten die Mitarbeitenden von JuAr Basel im Februar 1271 einzelne Besuche. Besonders frequentiert waren über alle Jugendzentren hinweg die Freitage (394 Personen) und Mittwoche (302 Personen) – klassische Begegnungstage für viele Jugendliche. In den Häusern zeigt sich zudem eine klare Altersstruktur: Über 70 % der Jugendlichen sind unter 16 Jahre alt. Das verdeutlicht, wie wichtig niederschwellige Angebote gerade für die jüngere Zielgruppen sind.

Sozialräumlich zeigt sich dass zwei Drittel der Jugendlichen im Umkreis von 15 Minuten zum jeweiligen Treffpunkt wohnen. Die Jugendhäuser von JuAr Basel sind also echte Quartierorte – verwurzelt, zugänglich und relevant. Die Ergebnisse werden für die laufende Standort- und Angebotsentwicklung berücksichtigt.

👉🏼 Zur Gesamt-Statistik Februar 2025

Aktuell

Unterstützen Sie den Basler Ferienpass

Seit 1975 begeistert der Basler Ferienpass Generationen von Kindern und Jugendlichen mit Abenteuern, Kreativität und Gemeinschaft in den Schulferien. Für JuAr Basel ist klar: Hier wird nicht nur Freizeit gestaltet, sondern Chancengleichheit gelebt.

Der Basler Ferienpass eröffnet Kindern ausserschulische Entwicklungsräume – draussen in der Natur, beim kreativen Gestalten oder beim Erkunden von Technik und Handwerk. Dabei fördert er nicht nur Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen, sondern entlastet auch Familien in einer Zeit, in der gewohnte Strukturen pausieren.


Umso mehr freuen wir uns, dass die Mobiliar dieses bewährte Angebot im Jubiläumsjahr 2025 mit 3’000 CHF unterstützt.
Ein herzliches Dankeschön an Noemi Fringeli und das Team der Mobiliar – euer Engagement ist ein toller Beitrag zu vielen weiteren Basler Sommergeschichten. ☀️⛱️🕶️

Sie möchten auch gerne den Basler Ferienpass unterstützen oder mit uns eine Partnerschaft eingehen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter:

info@basler-ferienpass.ch

Auf die nächsten 50 Jahre Ferienpass!

Aktuell

Machbarkeitsstudie bestätigt: Erste schweizweite KI- Anwendung für Jugendliche in der Offenen Jugendarbeit möglich

Gemeinsame Medienmitteilung, 03. Juli 2025, Basel & Muttenz

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, die Hochschule für Technik FHNW und die Jugendarbeit Basel (JuAr Basel) haben gemeinsam eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz eines KI-gestützten Chatbots in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit durchgeführt. Unterstützt wurde das Projekt durch die Christoph Merian Stiftung (CMS). Die Ergebnisse zeigen klar: Ein datenschutzkonformer, ethisch verantwortbarer und praxistauglicher Einsatz eines KI-Chatbots ist möglich – vorausgesetzt, es wird auf Open-Source-Technologien gesetzt.

„Die Studie zeigt, dass ein KI-Chatbot einfache Fragen von Jugendlichen zuverlässig beantworten kann – etwa zu Öffnungszeiten oder Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) – und dabei an Fachstellen verweist, wenn es um persönliche Anliegen geht“, sagt Prof. Dr. Olivier Steiner, Projektleiter und Dozent an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. „Für die Soziale Arbeit ist das eine grosse Chance – aber nur, wenn wir den Chatbot selbst gestalten und kontrollieren können.“

Eine Innovation für die Offene Jugendarbeit

Der entwickelte Prototyp wurde in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik FHNW umgesetzt, die ihre umfassende Expertise im Bereich künstlicher Intelligenz und Softwareentwicklung eingebracht hat. „Ohne die technische Kompetenz der Kolleg:innen aus der Hochschule für Technik wäre der Aufbau des Systems in dieser Tiefe nicht möglich gewesen“, betont Steiner. „Gerade in puncto Retrieval-Augmented Generation, Datenschutz und Schnittstellenkompetenz war ihre Unterstützung zentral.“


Der Prototyp wurde in einem Workshop mit Jugendlichen der JuAr Basel getestet. Die Rückmeldungen waren grösstenteils positiv. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, unabhängig von Öffnungszeiten rasch an Informationen zu kommen. Gleichzeitig betonten die Jugendlichen die Bedeutung von Verständlichkeit, Alltagsnähe und niederschwelligem Zugang – etwa über soziale Medien.

„Die digitale Lebenswelt der Jugendlichen entwickelt sich rasant. Wir als Offene Jugendarbeit müssen mitdenken, mitgestalten und mitentwickeln“, so Endrit Sadiku, Co- Geschäftsleiter der JuAr Basel und Praxisverantwortlicher des Projekts. „Ein KI-Chatbot kann kein persönliches Gespräch ersetzen, aber er kann eine erste Anlaufstelle sein – besonders ausserhalb unserer Öffnungszeiten, wenn keine Fachperson erreichbar ist.»

Mehrheit der Jugend nutzt heute schon unbegleitet KI

Aufgrund der positiven Ergebnisse steht nun eine vertiefte Auseinandersetzung mit möglichen nächsten Schritten an. Innerhalb der Fachgruppe Digitale Jugendarbeit von JuAr Basel wird aktuell geprüft, unter welchen fachlichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen ein Folgeprojekt sinnvoll und verantwortungsvoll realisiert werden kann. Dabei stehen insbesondere Fragen zur technischen Weiterentwicklung, zum praktischen Einsatz in der Offenen Jugendarbeit sowie zur Einbindung der Zielgruppe im Zentrum.

Parallel dazu wird nach potenziellen Partner:innen und Unterstützer:innen gesucht – insbesondere aus öffentlicher Hand, Stiftungen und dem gemeinwohlorientierten Technologiesektor.

„Wenn wir als Gesellschaft wollen, dass junge Menschen KI nicht nur konsumieren, sondern souverän und kritisch damit umgehen, müssen wir in solche Projekte investieren“, betont Endrit Sadiku.

Hier gehts zu den Ergebnissen der Studie:

–Hier klicken–

Kontakt für Rückfragen:

Prof. Dr. Olivier Steiner, Projektleiter und Dozent

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW +41 61 228 59 46

Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter JuAr Basel +41 78 600 95 69

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Gemeinde Birsfelden feiert 150 Jahre Jubiläum – JuAr Basel gratuliert

An diesem Wochenende feiert die Gemeinde Birsfelden ihr 150-jähriges Jubiläum – mit einem grossen Fest beim Birsköpfli und täglich rund 10’000 erwarteten Besucher:innen. JuAr Basel gratuliert herzlich.

Auch für JuAr Basel ist es ein Anlass zum Feiern:
Seit dem 1. April 2015 hat JuAr Basel das Jugendhaus Lavater in Birsfelden übernommen und bietet hochqualitative Offene und Mobile Jugendarbeit für die Gemeinde an – und ist damit seit 10 Jahren Teil dieser beeindruckenden 150-jährigen Geschichte von Birsfelden.


Mit dem vor Jahren aufgebauten Jugendparlament leistet das Jugendhaus Lavater zusammen mit der Gemeinde Pionierarbeit, welche schweizweit Beachtung findet.

JuAr Basel bedankt sich beim Team Lava für die tagtägliche und engagierte Jugendarbeit, gerade auch an diesen Festtagen vor Ort. Ein besonderer Dank geht an die Gemeinde Birsfelden für das Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit über ein ganzes Jahrzehnt.

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Szene isch Basel – eine Podiumsdiskussion zur Jugendgewalt in Basel

Gestern lud das Social Fight Club des Theater Basel zu einer Podiumsdiskussion im Schauspielhaus ein. Mittendrin unser Vorstandsmitglied Waltraud Waibel.

Gestern führte Historiker Dr. Dominique Rudin im Schauspielhaus des Theater Basel durch vier Jahrzehnte Jugendkultur, Medienbilder und urbane Gewalt in Basel. Von den Aufnahmen zum zweiten AJZ (1981) über das Spektakel Steinenvorstadt und ihr schlechter Ruf (1989), die Doku Faustrecht (1993) bis zum Kunstfilm Park (2024) wurde klar: Die Themen rund um Jugend, Raum und Gewalt sind erstaunlich konstant geblieben.

Auf dem Podium diskutierten: eine Medienwissenschaftlerin, ein Künstler – und unsere heutige Vizepräsidentin Waldi Weibel. Als Jugendarbeiterin der 80er und 90er brachte sie wertvolle Einblicke aus der Praxis mit.


Was hat sich verändert?
Nicht die Herausforderungen – sondern ihre Bühne. Die Medialisierung hat das Thema Gewalt nicht neu erfunden, aber sichtbar(er) gemacht. Was früher im Jugendhaus oder auf der Strasse diskutiert wurde, spielt sich heute in Stories, Reels und Kommentarspalten ab.

📢 Die Diskussion zeigte: Die Auseinandersetzung bleibt dringend. Für die Jugend & für die Stadt Basel.

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Fachlicher Austausch zu Angeboten für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA)

JuAr Basel lud zum ersten koordienierten Fachaustausch mit wichtigen Partner-Institutionen zum Thema UMA’s ein.

Am 11. Juni 2025 fand ein Austausch zwischen JuAr Basel und verschiedenen Fachstellen, wie dem SEM (Staatssekretariat für Migration), dem WUMA (Wohnheim für unbegleitete minderjährige Asylsuchende) des Kantons Basel-Stadt, dem Roten Kreuz Basel, der Mobilen Jugendarbeit Basel (MJAB) und dem Tanzhaus Basel statt. Ziel war es, sich über bestehende Strukturen und Angebote für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) zu informieren und Ansatzpunkte für Verbesserungen zu identifizieren.

Geleitet wurde die Sitzung von Islam Seddiki vom Jugendzentrum Badhüsli, welcher intern als Koordinator für Migrationsfragen bei JuAr Basel fungiert. Diskutiert wurden u. a.:

👉🏼 Herausforderungen beim Zugang zu Angeboten innerhalb von Unterkünften

👉🏼 Bestehende Freizeitangebote (z. B. in Jugendzentren oder durch Tanzprojekte)

👉🏼 Beteiligungsmöglichkeiten bei JuAr-Veranstaltungen wie der Rosennacht oder dem Weihnachtscup


Ein wichtiges Anliegen war es, die unterschiedlichen Organisationslogiken der beteiligten Stellen besser zu verstehen und dadurch die Zusammenarbeit zu stärken. Als konkrete Massnahme wurde ein neuer Kommunikationskanal zwischen den Fachpersonen beschlossen, um Informationen gezielter zu teilen und die Angebotsentwicklung besser auf den Bedarf abzustimmen.

Der Austausch war ein erster Schritt hin zu einer koordinierteren Arbeit mit UMA – mit dem Ziel, bestehende Ressourcen besser zu nutzen und Lücken in der Angebotslandschaft zu erkennen. Das Gremium wird deshalb in Zukunft regelmässig in Kontakt stehen.

JuAr Basel bedankt sich bei den beteiligten Partner:innen für den angeregten Fach-Austausch.

Aktuell

83. Generalversammlung von JuAr Basel durchgeführt

Am Dienstagabend, 03. Juni 2025, fand die 83. Generalversammlung von JuAr Basel im Jugendzentrum Lava in Birsfelden statt. Rund 30 Personen – darunter Vorstand, Mitglieder, Mitarbeitende, Gemeindevertretungen und Gäste – nahmen an der Versammlung teil.

Präsident Christian Platz führte souverän durch den Abend und blickte gemeinsam mit den Anwesenden auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Jahresrechnung 2024 wurde vorgestellt und schliesst mit einem kleinen Plus von rund 30’000 CHF ab. Dieses erfreuliche Ergebnis unterstreicht die Stabilität und verantwortungsvolle Finanzführung von JuAr Basel.

Ein weiterer Höhepunkt war die Wiederwahl von Peter Stade in den Vorstand. Mit seiner Wiederbestätigung für weitere zwei Jahre bleibt ein wichtiges und engagiertes Mitglied dem Gremium erhalten – dafür danken wir herzlich.

Weiter bedankt sich JuAr Basel auch herzlich bei Nicole Amacher und Julia Gerodetti, zwei langjährige Vorstandsmitglieder, die aus beruflichen Gründen im letzten Jahr aus dem Gremium zurückgetreten sind.


Ihr Engagement, ihre Fachkompetenz und ihr Blick für die strategische Weiterentwicklung unserer Organisation haben JuAr Basel über viele Jahre hinweg entscheidend mitgeprägt.

Die Teilnahme von Vertreter:innen der Gemeinde Birsfelden war besonders erfreulich, was die gute Zusammenarbeit zwischen JuAr Basel und der Standortgemeinde erneut sichtbar machte.

Der Abend fand seinen Ausklang bei einem feinen Apéro, der Raum für persönlichen Austausch, Vernetzung und Gespräche über die Zukunft der offenen Jugendarbeit bot.

Ein grosses Dankeschön geht an das Team des Jugendzentrums Lava für das herzliche Hosting und die tolle Atmosphäre vor Ort.

Der aktuelle Jahresbericht 2024 von JuAr Basel mit weiteren Einblicken ist ab sofort online einsehbar:

–Hier klicken–

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Medienbericht: Der Basler Ferienpass wird 50

Der Basler Ferienpass wird 50! Unser Team bestehend aus Mary Born und Dina Brenner blicken zusammen in der Kleinbasler Zeitung auf das Jubiläumsjahr und verraten, welche Specials geplant sind.

In der neusten Ausgabe berichtet die Kleinbasler Zeitung über unseren Basler Ferienpass. Heute Mittwoch um Mitternacht beginnt wieder die nächste Anmeldephase für die Sommerferien-Programme – die Begeisterung für das Angebot ist auch nach 50 Jahren nicht abgeflacht.

Im Interview mit Redaktor Lukas Müller geben unser Team Basler Ferienpass Mary Born und Dina Brenner Auskunft, was im Jubiläumsjahr alles geplant ist.


Lesen Sie den ganzen Artikel hier:

–Hier klicken–

JuAr Basel gratuliert dem Basler Ferienpass und bedankt sich bei der Kleinbasler Zeitung für den Bericht.

Aktuell

Mädchen-Café im Gundeli feierlich eröffnet

Gestern um 16 Uhr war es so weit: JuAr Basel hat zusammen mit seinem Team Mädona das Pilotprojekt Mädchencafé feierlich eröffnet – vorerst in temporären Räumlichkeiten, aber mit umso mehr Herzblut, Mut und Gemeinschaft.

Das Mädchencafé versteht sich als geschützter Ort, an dem Mädchen sich treffen, austauschen und einfach so sein können, wie sie sind – unabhängig von Stimmung oder Situation. Angeboten werden kleine Verpflegungen, Rückzugsmöglichkeiten, Gespräche und kreative Aktivitäten.

Ein besonderer Dank gilt den Spender:innen, deren Unterstützung die Umsetzung dieses Projekts ermöglicht hat – von der Einrichtung bis zur Durchführung des Apéros an der Eröffnung.


Ebenfalls zentral für den Betrieb sind unsere beiden Co-Leiterinnen Angi Orlando und Carmen Büche. Mit ihrem Engagement tragen sie wesentlich dazu bei, dass das Café zu einem verlässlichen Ort für die Mädchen im Quartier wird.

Aktuell ist das Projekt noch nicht langfristig finanziert, da die Mädchenarbeit im Gundeli nicht durch den Kanton getragen wird. Für den Fortbestand ist JuAr Basel daher auf weitere Spenden angewiesen.

Zudem werden dringend neue Räumlichkeiten im Gundeldingerquartier gesucht, da die momentane Nutzung zeitlich befristet ist. Hinweise auf geeignete Ladenlokale oder Räume nehmen wir gerne entgegen unter:

maedona@juarbasel.ch

Das Mädchencafé ist ein Projekt im Aufbau – mit dem Ziel, ein dauerhafter Bestandteil der offenen Mädchenarbeit im Quartier zu werden.

Aktuell

«Gaming against Extremism» – Prävention gegen Radikalisierung

Radikalisieurngen im Internet nehmen zu. Deshalb hat die JuAr Basel letzte Woche eine Fachsitzung zum Thema durchgeführt.

An der JuAr-Fachsitzung von vergangener Woche wurde von der Stiftung «Dezentrum – Think & Do Tank» das Game Radical Choices – ein Präventionstool gegen Radikalisierung – unseren Fachpersonen vorgestellt.

Das Ziel ist klar: unsere Mitarbeitenden stärken, sensibilisieren und mit konkreten Tools ausstatten, um Radikalisierungsprozesse bei Jugendlichen frühzeitig zu erkennen und wirksam entgegenzuwirken.

Drei zentrale Themen standen im Fokus des Treffens:

1️⃣ Lehrmodul für die Ausbildung:
Wie kann Extremismusprävention einen festen Platz in der Aus- und Weiterbildung von Jugendarbeitenden erhalten?

2️⃣ Netzwerk & Verankerung:
Was braucht es, damit Radical Choices breit genutzt und in den Alltag der offenen Kinder- und Jugendarbeit integriert werden kann?

3️⃣ «Junior Game Designers»:
Wie lassen sich Jugendliche selbst in die Weiterentwicklung des Spiels einbinden? Erste Ideen und Ansätze sind entstanden.

Mit dem vorgestellten Spiel und dem Begleitmaterial hat JuAr Basel einen ersten konkreten Schritt gemacht. Im Verlauf dieses Jahres soll das Tool direkt in den Jugendzentren im Kontakt mit Jugendlichen getestet und ausgewertet werden.

Wie die Umsetzung in der Praxis erfolgt, behandelt folgender Beitrag von SRF «10vor10»:

JuAr Basel betrechtet die vorliegende Herausforderung als Verbundaufgabe: nur in Zusammenarbeit mit den Schulen, der Schulsozialarbeit – und das wachsame Auge der Eltern –, können extremistische Tendenzen im digitalen Raum frühzeitig erkannt und verhindert werden.

JuAr Basel bedankt sich beim Projektpartner Dezentrum für die wichtige Zusammenarbeit.

Aktuell

Einblick Basel am 13. Juni – JuAr Basel ist auch dabei

Entdecken Sie 75 soziale Institutionen, verteilt in ganz Basel. Am Freitag, 13. Juni 2025 öffnen sie von 14:00–20:00 Uhr exklusiv ihre Türen. Es werden spannende Führungen, Mitmach-Workshops und Begegnungen angeboten. So erhalten Sie vielfältige Einblicke in verschiedene soziale Bereiche und können die Institutionen auf einzigartige Weise kennenlernen.

Auch JuAr Basel wird Teil von Einblick Basel sein und 11 seiner Angebote der Bevölkerung vorstellen. Informieren Sie sich schon heute über unsere Angebote am 11. Juni hier:

👉🏼 Basler Ferienpass

👉🏼 Freizeithalle Dreirosen

👉🏼 Jugendberatung Basel (JuBe)

👉🏼 Jugendzentrum Bachgraben

👉🏼 Jugendzentrum Chillout (Kleinhüningen)

👉🏼 Jugendzentrum Dreirosen

👉🏼 Jugendzentrum Eglisee

👉🏼 Jugendzentrum Neubad

👉🏼 Jugendzentrum Purple Park

👉🏼 Mädchentreff Mädona

👉🏼 Youth Platform – Jugendarbeit in der GGG Stadtbibliothek

JuAr Basel freut sich auf den Anlass und lädt die Basler Bevölkerung herzlich ein – ins Wohnzimmer der Jugendlichen. Ein Ort zum Kennenlernen, Verstehen und Austauschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mehr Informationen: www.einblickbasel.ch

Aktuell

Projekt Reisebusstation: Welcome in Basel – jetzt noch schöner! 🌿🚌

Im Zuge des geplanten Fahrplanwechsels im Winter 2025/2026 bauen die SBB ihr Angebot aus – und bereits jetzt zeigt sich die Wirkung bei uns vor Ort: Die internationale Reisebusstation wurde provisorisch direkt vor das Jugendzentrum PurplePark verlegt. Damit Basel seine Gäste künftig mit einem freundlicheren ersten Eindruck empfängt, haben Jugendliche gemeinsam mit unserem Team die Umgebung aktiv und kreativ aufgewertet.

Dank dem grossartigen Einsatz unseres Jugendzentrums Purple Park und einem engagierten Projektteam aus jungen Menschen konnte das partizipative Gestaltungsprojekt rund um die Busstation erfolgreich realisiert werden – pünktlich zur Eröffnung des Eurovision Song Contests letzte Woche!

Während zwei intensiven Wochen im April haben Jugendliche mit viel Kreativität und Herzblut einladende Wandgestaltungen, Begrünungselemente und Holzkonstruktionen realisiert. Die Ankunft von Reisenden mit Flixbus direkt vor unserem Jugendzentrum ist jetzt ein ganz anderes Erlebnis – freundlicher, schöner und viel einladender!

JuAr Basel bedankt sich beim Kanton Basel-Stadt, der Stiftung Kantensprung sowie bei den IWB für die Unterstützung des Projekts. Weitere Eindrücke gibt es untenstehend:

Aktuell

JuAr Basel lanciert ersten Jugend-Eurovision Song Contest «JESC»

Medienmitteilung, Basel, 09. Mai 2025

Im Rahmen des Eurovision Song Contests 2025 in Basel präsentiert die Jugendarbeit Basel (JuAr Basel) eine besondere Premiere: den ersten Jugend-Eurovision Song Contest (JESC) für Jugendliche aus der Region. Dieses einmalige Projekt bietet jungen Talenten die Möglichkeit, ihre musikalischen Fähigkeiten in einem geschützten Raum zu präsentieren und gleichzeitig Teil des kulturellen Grossereignisses in Basel zu sein.

Der JESC wird vom 13. bis 16. Mai 2025 während 4 Tagen stattfinden und richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren. Teilnehmende Jugendliche können an verschiedenen Karaoke-Abenden ihre musikalischen Talente einem geschützten Publikum vortragen. Die besten Acts gewinnen attraktive Preise und können mehrmals in den Jugendzentren von JuAr Basel auftreten, welches ein wichtiges Rahmenprogramm für Jugendliche während der offiziellen ESC-Woche darstellt. Eine vorgängige Anmeldung ist nicht nötig, was die Niederschwelligkeit des Projekts unterstreicht.

JESC in allen Basler Quartieren präsent

Mit dem Jugend-Eurovision Song Contest (JESC) möchte die Jugendarbeit Basel jungen Menschen eine Plattform bieten, ihre Kreativität und Leidenschaft für Musik auszuleben. Insgesamt beteiligen sich acht Jugendzentren von JuAr Basel und der JESC wird somit in allen Basler Quartieren präsent sein. «Es ist uns ein Anliegen, die Jugend aktiv in das kulturelle Leben unserer Stadt einzubinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, Teil eines internationalen Events zu sein» , sagt Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter von JuAr Basel. Über 20 Mitarbeitende von JuAr Basel sind im Projekt involviert um ein einzigartiges Erlebnis für die Jugendlichen zu bieten.

Der JESC ist Teil des umfangreichen Begleitprogramms, das die Stadt Basel als Gastgeberstadt des ESC 2025 organisiert. Neben den Hauptveranstaltungen in der St. Jakobshalle bietet die Stadt zahlreiche Events und Aktivitäten, die den ESC für alle erlebbar machen.

Kontakt für Rückfragen:

Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter JuAr Basel | +41 78 600 95 69

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FMS Muttenz zu Besuch bei JuAr Basel

Was ist Offene Jugendarbeit? Wie sieht der Alltag einer Jugendarbeiter:in bei uns aus? Über diese und weitere Themen erhielt eine FMS Berufsfeldklasse, mit Schwerpunkt Soziales, einen Einblick bei JuAr Basel.

Letzten Freitag durfte JuAr Basel die Berufsfeldklasse Soziales der FMS Muttenz willkommen heissen. Während ihres 75-minütigen Besuchs im Jugendzentrum Eglisee erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Offene Jugendarbeit und deren wichtige Rolle innerhalb der Sozialen Arbeit.

Standortleiter Bastian Bugnon empfing die 17-jährigen Schülerinnen und Schüler mit einer interaktiven Hausführung und gab ihnen dabei praxisnahe Einblicke in unsere tägliche Arbeit. Dabei ging es um die Themen Beziehungsgestaltung, Projektarbeit und Werte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Die Schülerinnen und Schüler stehen kurz vor ihrem Fachmaturitätsjahr und planen, anschliessend an der Hochschule für Soziale Arbeit zu studieren. JuAr Basel freut sich besonders, über das grosse Interesse der angehenden Studierenden und dass die vielseitige Tätigkeit von Jugendarbeitenden gezeigt werden konnte.

JuAr Basel wünscht den Schülerinnen und Schülern weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg und freut sich darauf, einige von ihnen später vielleicht als Kolleg:innen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wiederzusehen!

Aktuell

100 Tage im Amt – So ist unsere Co-Geschäftsleitung gestartet

Wie läuft’s eigentlich unserer neuen Co-Geschäftsleitung? Das wollte Christian Platz, Präsident von JuAr Basel, nach 100 Tagen genauer wissen – und hat mit der «3GL», wie sie intern genannt werden, gesprochen. Im Frühlings-Newsletter erzählen sie, wie ihre Zusammenarbeit funktioniert, was gut läuft und welche Herausforderungen ihnen begegnen.

Lesen Sie den ganzen Beitrag hier: 👇🏼
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Aktuell

Wie Kinder, Jugendliche & Familien Sicherheit im Kleinbasel erleben

Wie sicher fühlen sich die Menschen in Basel und insbesondere Kinder, Jugendliche & Familien im unteren Kleinbasel? Diese Frage stand im Zentrum der gestrigen Podiumsdiskussion der Basler Zeitung. Eine Expertise von JuAr Basel – vertreten durch Marc Moresi, Co-Geschäftsleiter von JuAr Basel.

In Basel finden dieses Jahr mindestens zwei Grossveranstaltungen statt mit dem bevorstehenden Eurovision Songcontest (ESC) und der UEFA Women’s 2025. Wie sicher fühlen sich die Menschen in Basel und insbesondere Kinder & Jugendliche im unteren Kleinbasel? Diese Frage stand im Zentrum der gestrigen Podiumsdiskussion der Basler Zeitung, bei der Regierungsrätin Stephanie Eymann, der Basler Polizist und Teamleiter David Brunner und unser Co-Geschäftsleiter, Marc Moresi, gemeinsam diskutierten. Die Veranstaltung im Helvetia Auditorium bot Raum für unterschiedliche Perspektiven – von der staatlichen Sicherheit über polizeiliche Erfahrungen bis hin zur Sichtweise der Besuchenden der JuAr-Freizeithalle Dreirosen.

Marc Moresi betonte, wie wichtig es sei, die verschiedenen Lebensrealitäten der Nutzer:innen ernst zu nehmen:
«Ob Kinder, Jugendliche oder deren Eltern, die unsere Freizeithalle regelmässig besuchen: Sie alle erleben Sicherheit nicht nur durch Polizeipräsenz, sondern vor allem durch stabile Beziehungen, Freiräume und verlässliche Ansprechpersonen», sagte er. Gerade im dicht besiedelten Raum wie dem Kleinbasel spiele soziale Sicherheit eine zentrale Rolle.

JuAr Basel ist mit mehreren Angeboten im Quartier präsent und in direktem Austausch mit jungen Menschen sowie mit verschiedenen Netzwerk-Partner:innen. Moresi unterstrich: «Wir erleben, dass die Familien differenziert über ihre Umgebung sprechen – sie spüren Spannungen, aber auch den Zusammenhalt. Sicherheit ist für sie ein soziales Thema».

Die Diskussion zeigte: Sicherheit im Kleinbasel ist vielschichtig – und abhängig von verschiedenen Bedürfnissen und einer sehr heterogenen Bevölkerungsstruktur. JuAr Basel wird für die Mega-Events vorbereitet sein und blickt mit Vorfreude auf die Veranstaltungen entgegen.

Wir danken der Basler Zeitung & Helvetia Versicherung herzlich für die Einladung und die Organisation des Podiums. Solche Formate sind wichtig, um unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen – insbesondere jene der Kinder und Jugendlichen. Denn ein steter Dialog auf Augenhöhe stärkt das Verständnis und fördert gemeinsame Lösungen.

Aktuell

3x 50 Jahre Jubiläum im Hause JuAr ‼️🥳🥳

Drei Angebote von JuAr Basel feiern dieses Jahr ein grosses Jubiläum. Ein volles halbes Jahrhundert gibt es für: 

👉🏼den Basler Ferienpass 

👉🏼die Jugendberatung (JuBe) 

👉🏼das Jugend- & Kulturzentrum Badhüsli

Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Basler Jugendarbeit. Mehr ℹ️ darüber erhalten Sie im neusten Newsletter von JuAr Basel 👇🏼

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Aktuell

Frühlings-Newsletter von JuAr Basel veröffentlicht

Unser Frühlings-Newsletter ist da 📮💥

JuAr Basel Präsident Christian Platz hat den nächsten Newsletter verfasst. Sie finden folgende Beiträge:

👉🏼3GL: Die neue dreiköpfige Geschäftsleitung unserer Organisation ist nun seit einem Vierteljahr im Amt. Wie geht es Louise Jordi, Marc Moresi und Endrit Sadiku? Wie geht es JuAr Basel?

👉🏼Drei Jubiläen: Der Basler Ferienpass, die Jugendberatung und das Badhuesli Jugend und Kultur feiern dieses Jahr ihre fünfzigsten Jubiläen. 1975 war bei unserer Organisation, die damals Basler Freizeitaktion (BFA) hiess, ein grosses Gründungsjahr.

👉🏼Neues Grundsatzpapier veröffentlicht:
Zwölf Fachpersonen aus der Schweiz und Deutschland, darunter unser Leiter der JuAr Jugendberatung, Christoph Walter, haben ein wegweisendes Papier zur Unterstützung junger Menschen veröffentlicht. Es enthält sechs zentrale Forderungen.

👉🏼Wir gratulieren Mary Born vom Basler Ferienpass zu 25 Jahren JuAr Basel🎉🎉🎉

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Aktuell

Fachsitzung zum Thema unbegleitete minderjährige Asylsuchende

Gestern fand unsere Fachsitzung zum Thema unbegleitete minderjährige Asylsuchende statt – mit einem interessanten Fachinput von Eva Malikova vom Kompetenzzentrum für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (KUMA). Herzlichen Dank für die spannenden Einblicke und den praxisnahen Austausch!

Die Fachsitzungen von JuAr Basel finden vier- bis fünfmal jährlich statt und behandeln aktuelle fachliche Herausforderungen in der Offenen Jugendarbeit.

So ist im Jugendzentrum Dreirosen im letzten Jahr die Anzahl jugendlicher UMAs stark angestiegen. Weil die aktuellen Ausgangszeiten im Bundesasylzentrum die UMA’s faktisch von unseren regulären Angeboten ausschliessen, hat das Team Jugendzentrum Dreirosen mit zusätzlichen Öffnungszeiten reagiert – denn die Angebote von JuAr Basel sollen allen Jugendlichen in Basel offenstehen. Spielplatz-Verbote explizit für UMA’s, wie sie per Verfügung im Dezember 2024 im Neubad-Quartier umgesetzt wurden, betrachtet JuAr Basel kritisch und verfolgt einen inklusiven Ansatz.

JuAr Basel richtet deshalb per sofort eine interne Taskforce ein und steht mit dem Kanton Basel-Stadt sowie dem Staatssekretariat für Migration (SEM) in Kontakt, um eine Verbesserung der Situation für die Zielgruppe zu erzielen.

Aktuell

Austausch mit Datenschutz­beauftragte des Kantons Basel-Stadt

Die Fachgruppe Digitale Jugendarbeit traff sich im Rahmen eines informellen Austauschs mit der Datenschutzbeauftragten des Kantons Basel-Stadt, Danielle Kaufmann, am 02. April 2025.

Die digitale Welt wandelt sich in rasantem Tempo. Gerade durch die Nutzung sozialer Medien werden personenbezogene Daten häufig schnell, oft sogar unbewusst verarbeitet. Dies kann Unsicherheiten auslösen – sowohl bei Mitarbeitenden als auch bei Jugendlichen, die die Angebote von JuAr Basel nutzen.

Um hier mehr Klarheit und Orientierung zu schaffen, hat JuAr Basel einen wertvollen Austausch mit der Datenschutzbeauftragten des Kantons Basel-Stadt, Danielle Kaufmann, organisiert. Dabei wurden zentrale Fragestellungen zum geltenden Datenschutz behandelt und praxisnahe Szenarien beleuchtet, die unsere Mitarbeitenden im Vorfeld identifiziert hatten. Beispiele hierfür sind etwa die Datenerfassung beim Eintritt neuer Mitarbeitender, die Erstellung statistischer Auswertungen oder die Dokumentation von Veranstaltungen mittels Fotos und Videos.

Der Austausch hat für JuAr Basel wichtige Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen geliefert, die genutzt werden, um die internen Richtlinien weiter zu verbessern. Gleichzeitig sensibilisieren wir laufend die Jugendlichen für den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit ihren personenbezogenen Daten und werden die neuen Erkenntnise einfliessen lassen.

JuAr Basel bedankt sich bei Danielle Kaufmann, Datenschutzbeauftragte des Kantons Basel-Stadt, für den wertvollen Austausch!

Aktuell

Jugendzentrum Chillout zieht um – in einen Zirkuswagen!

Aktualisierter Beitrag am 01. April 2025 um 21:00 Uhr – April April! Das Jugendzentrum Kleinhüningen zügelt doch nicht in einen Zirkuswagen. Weitere Informationen im Medienbeitrag von Radio Energy Basel: 👇🏼

Medienmitteilung, Basel, 1. April 2025

Nach 4,5 Jahren im Provisorium hat das Jugendzentrum Kleinhünigen (auch «Chillout» genannt) endlich eine dauerhafte Lösung gefunden – und was für eine! Ab heute – dem 1. April 2025 – wird das Zentrum in einem liebevoll restaurierten Zirkuswagen beheimatet sein. Damit gewinnt Kleinhüningen nicht nur einen einzigartigen Treffpunkt für Jugendliche, sondern auch ein echtes Schmuckstück für das Quartier.

Die Wahl des Zirkuswagens als neuer Standort ist das Ergebnis intensiver Abklärungen und kreativer Lösungsfindung. «Wir haben lange nach geeigneten Räumlichkeiten gesucht, doch die Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt haben uns gezwungen, unkonventionell zu denken», sagt die Standortleiterin Claudia Gunzenhauser. Der charmante Wagen bietet alles, was es für Offene Jugendarbeit braucht: Platz für Begegnung, kreative Entfaltung und eine Prise Abenteuer.

Zwischen Realität und Fiktion

Was wie eine ungewöhnliche, aber spannende Lösung klingt, ist leider nur ein Aprilscherz. Doch die Botschaft dahinter ist ernst: Das Jugendzentrum «Chillout» ist weiterhin dringend auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten in Kleinhüningen. «Seit fast fünf Jahren sind wir auf Provisorien angewiesen. Dabei zeigt sich immer wieder, wie wichtig ein fester Ort für die Jugendlichen im Quartier ist», so Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter der Jugendarbeit Basel (JuAr).

Die Jugendarbeit Basel appelliert an alle, die helfen können: «Falls Sie eine Lösung oder eine passende Immobilie kennen – melden Sie sich bei uns!» Denn eines ist sicher: Ein Jugendzentrum im Quartier ist kein Scherz, sondern eine Notwendigkeit.

Auskunft für Rückfragen erteilen:

Endrit Sadiku, Co-Geschäftsleiter JuAr Basel

+41 78 600 95 69

Claudia Gunzenhauser, Standortleiterin Kleinhüningen

+41 78 304 08 83

Aktuell

Jugendliche Lebenswelten verstehen – und ihr Potenzial für Bibliotheken entdecken

Unterwegs in Freiburg (D) mit unserem Leiter Jugendarbeit in der GGG Stadtbibliothek Basel, Simon Zimmermann und Mitarbeiterin Yasmine El-Aghar.

Am 10. März hatten unser Leiter der Jugendarbeit in der GGG Stadtbibliothek, Simon Zimmermann und Mitarbeiterin Yasmine El-Aghar das Vergnügen, für die Fachstelle öffentliches Bibliothekswesen Baden-Württemberg – Regierungspräsidium Freiburg unser Seminar «Jugendliche Lebenswelten verstehen und ihr Potenzial für Bibliotheken entdecken» durchzuführen.

Gemeinsam mit motivierten Fachpersonen tauchten sie interaktiv in die spannende Welt der offenen Jugendarbeit ein. Die Teilnehmenden entdeckten praxisnahe Ideen und Ansätze, um Jugendliche als Kund:innen besser zu verstehen und Bibliotheksangebote noch zielgruppengerechter zu gestalten.

Im Fokus standen dabei insbesondere:


-Entwicklung von positiven Kommunikationsstrategien mit Jugendlichen


-Gestaltung von Bibliotheksangeboten, die junge Menschen ansprechen und begeistern


-Gemeinsamer Austausch über inspirierende Fallbeispiele und erfolgreiche Praxisansätze

JuAr Basel verfügt über 10 Jahre Erfahrung in der Jugendarbeit in Stadtbibliotheken und gestaltet an vier Standorten der GGG Stadtbibliothek Basel offene Angebote für Jugendliche. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Ingrid Hellriegel für diese wertvolle Gelegenheit sowie bei allen Teilnehmenden für den bereichernden Austausch!

Jugendarbeit in Bibliotheken eröffnet jungen Menschen neue Räume, Perspektiven und Möglichkeiten – ein innovatives und erfolgreiches Modell, das sich in Basel bereits etabliert hat und wegweisend für die Zukunft ist.

Aktuell

Heute ist der Internationale Tag gegen Rassismus 🤝

Jugendliche setzen im Stadtkino Basel ein starkes Zeichen mit eigenen Kurzfilmen 🎬

Im Rahmen der kantonalen Aktionswoche gegen Rassismus der Fachstelle Gleichstellung und Diversität haben Jugendliche letzten Dienstag im Stadtkino Basel ihre selbst produzierten Video- und Kurzfilmprojekte präsentiert.

Begleitet wurden sie von unserem Team Jugendzentrum Kleinhüningen, welche die Jugendlichen bei der Produktion der Filme unterstützt haben. An je zwei Halbtagen waren sie in zwei Schulklassen vor Ort, haben gemeinsam mit den Jugendlichen Ideen entwickelt, diskutiert, gefilmt und geschnitten.

Der heutige Internationale Tag gegen Rassismus erinnert an das Massaker von Sharpeville (Südafrika) im Jahr 1960, bei dem 69 Menschen während einer friedlichen Demonstration gegen das Apartheid-Regime getötet wurden. Er mahnt die Welt, hinzuschauen, Haltung zu zeigen und gemeinsam für eine gerechte und diskriminierungsfreie Gesellschaft einzustehen – so wie es die Jugendlichen mit ihren Kurzvideos tun.

JuAr Basel dankt allen Projektpartner:innen, insbesondere dem Team Jugendzentrum Kleinhüningen, der Insel Schule und gratuliert den Jugendlichen zum gelungenen Projekt!

Aktuell

Neues Positionspapier veröffentlicht

Ein gelingender Übergang ins Erwachsenenalter ist entscheidend für die gesellschaftliche Integration!

Manche junge Menschen benötigen dazu professionelle Hilfsangebote – vor allem dann, wenn sie mit mehrfach belastenden Situationen oder strukturellen Benachteiligungen wie Armut konfrontiert sind. Die Interessengruppe NiPro, bestehend aus Fachpersonen der Sozialen Arbeit aus der ganzen Schweiz, formuliert deshalb sechs zentrale Forderungen für niederschwellige und bedarfsorientierte Unterstützungsangebote.

Unser Leiter der JuAr Jugendberatung, Christoph Walter, hat massgeblich an diesem wichtigen Positionspapier mitgewirkt.

Für JuAr Basel ist dieses Engagement von besonderer Bedeutung. Wir freuen uns, mit Christoph Walter und unserem Angebot Teil dieses wichtigen fachlichen Diskurses zu sein und gemeinsam daran mitzuwirken, die Unterstützung junger Menschen nachhaltig zu verbessern.

Das vollständige Positionspapier ist hier abrufbar: 👇🏼

–Hier klicken–

Für Rückfragen:

Christoph Walter, Leiter Jugendberatung von JuAr Basel

+41 61 683 08 82

Aktuell

Aktionswoche gegen Rassismus

JuAr Basel beteiligt sich an der kantonalen Aktionswoche gegen Rassismus mit vier eigenen Angeboten.

JuAr Basel beteiligt sich an der kantonalen Aktionswoche gegen Rassismus mit 4 eigenen Angeboten. So nehmen das Jugendzentrum Bachgraben, das Jugendzentrum Eglisee, das Jugendzentrum Kleinhüningen (Chillout) sowie unser Team Jugendarbeit in den GGG Stadtbibliotheken an der Aktionswoche teil.

Anlässlich des internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März engagiert sich der Kanton Basel-Stadt gemeinsam mit rund 30 Partnerorganisationen gegen jegliche Form von rassistischer Diskriminierung. In der Aktionswoche stehen eine solidarische Gesellschaft und Vielfalt im Vordergrund.

Als Partnerorganisation beteiligt sich auch JuAr Basel mit vier verschiedenen Angeboten an der Aktionswoche. Das Programm sieht wie folgt aus:

Jugendzentrum Bachgraben: Dienstag – Freitag | 15:00 bis 18:00 Uhr. Menschen, welche tagtäglich für unsere Gesellschaft im Hintergrund im Einsatz stehen, werden von Jugendlichen mit Give-aways beschenkt und einfach mal «Danke» gesagt.

Jugendzentrum Eglisee: Dienstag bis Freitag | 16:00 bis 19:00 Uhr. Multikultige Fahnengestaltung zusammen mit Jugendlichen als Zeichen des Zusammenhalts.

Jugendzentrum Kleinhüningen: Dienstag | 18:00 bis 19:00 Uhr. Oscar-Night. Ort: Stadtkino Basel. Öffentliche Veranstaltung. Kostenlos.

Youth Platform – Jugendarbeit in der GGG Stadtbibliothek: Donnerstag | 16:30 bis 18:30 Uhr. Filmvorführung über eine besondere Freundschaft. Ort: GGG Stadtbibliothek Schmiedenhof

JuAr Basel bedankt sich bei allen Partner:innen und setzt sich für eine solidarische und inklusive Gesellschaft ein – seit 1942.

Weitere Informationen zum Programm: –Hier klicken–

Aktuell

FHNW & JuAr Basel testen einen neuartigen KI Chatbot mit Jugendlichen

Letzte Woche fand ein Workshop zum Thema KI-Chatbots mit engagierten Jugendlichen in unserem Jugendzentrum Kleinhüningen statt.

Die Hochschule für Soziale Arbeit (FHNW), die Hochschule für Technik (FHNW), die Christoph Merian Stiftung sowie JuAr Basel sind daran interessiert zu erfahren, wie Jugendliche KI heute nutzen und welche Bedürfnisse sie haben.

In einer Machbarkeitsstudie mit Jugendlichen soll herausgefunden werden, ob ein KI Chatbot für die Offene Jugendarbeit einen Bedarf darstellt und welche Themen in Zukunft damit abgedeckt werden könnten.

Im ersten Workshop wurde gemeinsam das neuartige System getestet, Schwachstellen identifiziert und wertvolle Erkenntnisse gesammelt. Besonders wichtig: Die Meinungen und Erfahrungen der Jugendlichen helfen, das Projekt weiterzuentwickeln. 🛠️✨

Erste belastbare Ergebnisse der Studie werden im Sommer 2025 erwartet. Wir bleiben dran und bedanken uns bei unseren Partner:innen für dieses innovative Projekt!

Aktuell

Scheeni Fasnacht!

Morgestraich: Vorwärts, marsch! JuAr Basel wünscht allen eine schöne Fasnacht!

Die dreey scheenschte Dääg sind angebrochen. Der Betrieb in unseren Jugendzentren läuft weitgehend normal über die Fasnachtstage vom 10. bis 13. März. Kurzfristige Änderungen der Öffnungszeiten unserer Jugendzentren werden von den jeweiligen Jugendzentren direkt über Instagram kommuniziert.

Das Sekretariat von JuAr Basel bleibt am Montag 10. März und Mittwoch 12. März unbesetzt. Im Notfall erreichen Sie uns über die Nummer 078 600 95 69.

Die Jugendberatung von JuAr Basel ist in der Fasnachtswoche nur eingeschränkt erreichbar. Bitte verwenden Sie folgende Kontaktmöglichkeit:

jugendberatung@juarbasel.ch

JuAr Basel wünscht eine schöne Fasnacht!

Aktuell

JuAr Basel neu auf LinkedIn

JuAr Basel erweitert sein Social Media Auftritt und ist ab heute auch auf der Karriere-Plattform LinkedIn anzutreffen.

LinkedIn war 2024 die meistgenutzte Social-Media-Plattform in der Schweiz – mit täglich über 4,5 Millionen Nutzer:innen. Damit liegt die Plattform noch vor Instagram (3,9 Mio.) und TikTok (2,4 Mio.).

Grund genug für uns, neue Wege zu gehen und unsere Social-Media-Community zu erweitern! Auf unserem LinkedIn-Kanal erfahren Sie alles Wissenswerte aus der Jugendarbeit, bleiben über freie Stellen informiert und werden vielleicht schon bald Teil unserer JuAr-Family.

Ob Fachkräfte, Partnerorganisationen oder Interessierte an der Offenen Kinder- und Jugendarbeit – wir laden Sie herzlich ein, uns zu folgen, sich mit uns auszutauschen und gemeinsam die Zukunft der Jugendarbeit zu gestalten.

Wir freuen uns auf den Fachaustausch mit Ihnen!

Aktuell

Austauschsitzungen bei JuAr Basel

JuAr Basel setzt sich regelmässig mit zentralen Themen auseinander, die in der täglichen Arbeit in den Jugendzentren auftreten.

In der gestrigen Austauschsitzung standen der Umgang mit Hausverboten, die Stärkung der standortübergreifenden Zusammenarbeit sowie Nutzungskonflikte aufgrund begrenzter Räumlichkeiten im Fokus.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (UMA) und die Frage, welche Angebote für sie sinnvoll und mit den vorhandenen Ressourcen umsetzbar sind. Berichtet wurde auch über Best Practice Beispielen aus den verschiedenen Standorten.

An den Austauschsitzungen von JuAr Basel sind alle operativen Standorte mit einer delegierten Fachperson vertreten. Die Austauschsitzungen finden 3-4x jährlich statt und unterstützen als interaktive Plattform die Weiterentwicklung nachhaltiger Lösungen für die Offene Jugendarbeit.

JuAr Basel bedankt für die engagierte Mitwirkung seiner Mitarbeitenden!

Aktuell

Die FMS Wettingen zu Besuch bei JuAr Basel

JuAr Basel durfte gestern die FMS Wettingen, die Klasse Berufsfeld Soziales bei sich begrüssen!

Die angehenden Sozialarbeiter:innen erhielten einen praxisnahen Einblick in unsere Arbeit – von der Offenen Jugendarbeit über die Freizeithalle, die Jugendberatung bis hin zum Mädchentreff Mädona.

Während ihrer Projektwoche reisen die Schüler:innen und Schüler an verschiedene Orte und erhalten Einblick in verschiedene Bereiche der Sozialen Arbeit. So stand gestern neben dem Besuch bei JuAr Basel auch eine Besichtigung an der Fachhochschule in Muttenz auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler lernten unsere Arbeitsweise kennen, welche auf den Prinzipien Partizipation, Empowerment und Niederschwelligkeit basiert. Werte, die wir den angehenden Fachkräften direkt in der Praxis näherbringen konnten.

Mit dieser Aktion leistete JuAr Basel einen Beitrag zur Nachwuchsförderung in der Sozialen Arbeit. Wir freuen uns, junge Menschen für dieses wichtige Berufsfeld zu begeistern und hoffen, sie finden den Weg in die vielfältige Welt der Offenen Jugendhilfe.

JuAr Basel bedankt sich für den Besuch!

Aktuell

Jugendliche am Stadtrand – ein Interview mit Steffi Schöchle

«In der Dauergegenwart der Social Media scheint halt manches nicht mehr so real, greifbar und begreifbar zu sein.»

Ein Gespräch mit Steffi Schöchle, Leiterin des Jugendzentrums Bachgraben von JuAr Basel, über Jugendliche am Stadtrand.

Im mehrstöckigen Jugendzentrum Bachgraben von JuAr Basel herrscht oft Grossandrang. Am Freitagabend ist das jeweils besonders wild. Die Jugendlichen im Iselin Quartier schätzen das Angebot und sein Team, um dessen langjährige Leiterin Steffi Schöchle. Dieses Viertel am Stadtrand, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Allschwil und zur französischen Grenze gelegen, bringt Jugendliche mit ganz unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen zusammen. Normalerweise läuft hier alles recht laut und lebendig, aber friedlich ab. Doch der Standort hat auch seine Problemzonen.

Das ganze Interview lesen Sie im neusten Winter-Newsletter von JuAr Basel:

–Hier klicken–

Aktuell

Neue Co-Geschäftsleitung bei JuAr Basel

Die Jugendarbeit Basel (JuAr Basel) startet mit einer neuen Geschäftsleitung ins Jahr 2025. Die Findungskommission des Vorstands hat nach intensiver Suche und Prüfung ein Dreierteam für die künftige Geschäftsleitung der Organisation bestimmt: Louise Jordi, Endrit Sadiku und Marc Moresi.

Insgesamt gingen über 60 Bewerbungen ein, was die Attraktivität von JuAr Basel als Arbeitgeberin unterstreicht. «Wir waren beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der Bewerbungen. Mit dem Drei-Personen-Modell können wir die Stärken jeder einzelnen Person optimal nutzen», so JuAr Basel Präsident Christian Platz.

Das neue Geschäftsleitungsteam bringt ein breites Spektrum an Kompetenzen mit und wird die Organisation gemeinsam in die Zukunft führen.

Weitere Informationen zur neuen Co-Geschäftsleitung von JuAr Basel lesen Sie in unserem neusten Winter-Newsletter: –Hier klicken–

Aktuell

📢 JuAr Basel Winter-Newsletter ist da! ❄️📩

Der Winter-Newsletter von JuAr Basel ist da! Erhalten Sie Einblick unsere Arbeit. Das sind die Themen:

_Neue Co-Geschäftsleitung – Jetzt ein Trio: Louise Jordi, Endrit Sadiku & Marc Moresi!

_Die 3GL – Ihre Motivation & Vision

_Jugendarbeit live – Ein Gespräch über Social Media & Realität mit Steffi Schöchle

_JuAr Basel Weihnachtscup – Wenige Mädchen-Teams gemeldet

_Neue Homepage – Endlich online!

Hier gehts zum Newsletter: –Hier klicken–

Viel Spass beim Lesen!

Aktuell

Jährlicher FINTA-Austausch für Mitarbeiterinnen durchgeführt 💜

Gestern Vormittag fand im Mädchentreff Mädona am Claraplatz ein inspirierendes FINTA-Treffen für Mitarbeiterinnen von JuAr Basel statt.

FINTA steht für: Frauen, Inter-, non-binary-, Trans und Agender Personen. Sie kamen zusammen, um sich in einer wertschätzenden Atmosphäre insbesondere über Genderthemen in der Offenen Jugendarbeit auszutauschen, sich zu vernetzen und um sich gegenseitig zu stärken.
Beim gemeinsamen Brunch entstanden wertvolle Gespräche und neue Verbindungen und es wurde klar, dass JuAr Basel das Thema Gender innerhalb der Organisation wie auch im Berufsfeld weiterverfolgen und weiterentwickeln muss.

Ein grosser Dank geht an das Team Mädona, welche die FINTA-Treffen jährlich organisiert und somit ein vertrauensvolles Gefäss schafft.

Aktuell

Erfolgreiche Durchführung des JuAr Weihnachtscups

Am Samstag, den 21. Dezember, fand in der Turnhalle Sternenfeld in Birsfelden der traditionelle JuAr Basel Weihnachtscup statt – ein Highlight im Jahreskalender unserer Jugendzentren.

In zwei Alterskategorien (12–15 & 16–20 Jahre) stellten insgesamt 16 Teams aus ganz Basel ihr Können unter Beweis. Dabei standen nicht nur sportlicher Ehrgeiz, sondern vor allem Freude, Teamgeist und Fairplay im Vordergrund. Organisiert wurde der Anlass von unseren JuAr-Jugendzentren Jugi Lava und Jugi Dreirosen.

Ein Aftermovie ist bereits in Arbeit.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden, Helfenden und Unterstützenden, die diesen tollen Anlass möglich gemacht haben.

Aktuell

Das Pärkli Jam Festival pausiert 2025

Mit grossem Bedauern teilen unsere Organisator:innen des Pärkli Jam Festivals mit, dass das beliebte Gratis-Festival im St. Johann-Quartier im Jahr 2025 aufgrund finanzieller Herausforderungen pausieren muss.

Hier gehts zur Mitteilung:

Seit 20 Jahren ist das Pärkli Jam Festival als dreitägiges Gratis-Event ein fester Bestandteil der Basler Kulturszene. Es bietet jungen Künstler:innen eine Plattform und leistet einen wertvollen Beitrag zur Förderung einer lebendigen Jugendkultur in Basel.

Haben Sie eine innovative Idee zur Finanzierung oder möchten Sie das Festival mit einem Beitrag unterstützen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht über unser Kontaktformular:

Zum Kontaktformular

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Aktuell

JuAr Basel auf
Bibliothekstag
in Hannover

Am 8. November präsentierte Simon Zimmermann, Teamleiter für Jugendarbeit in der GGG Stadtbibliothek Basel, die Zusammenarbeit zwischen JuAr Basel und den GGG Stadtbibliotheken auf dem Niedersächsischen Bibliothekstag.

Unter dem Motto „Bibliotheken geben Raum – Bibliotheken Raum geben“ gab er spannende Einblicke in die Bedeutung von Jugendarbeit in Bibliotheken. Erfolgreiche Jugendarbeit schafft Räume für Begegnungen, ist niedrigschwellig und offen, kombiniert analoge sowie digitale Angebote und lässt Jugendliche bei der Gestaltung aktiv mitwirken.

JuAr Basel engagiert sich seit über 10 Jahren in Kooperation mit den GGG Stadtbibliotheken dafür, Bibliotheken zu Orten für Inspiration, Begegnung und Mitgestaltung zu machen.

Ein herzlicher Dank geht an Angelika Brauns, Geschäftsführerin des Büchereiverbandes Lüneburg-Stade e.V., für die Einladung und den inspirierenden Austausch.

Aktuell

Team Mädona sind «Baslerinnen des Tages» für Engagement gegen Gewalt

Das Team des Mädchentreffs Mädona wurde vom Magazin Bajour als «Baslerinnen des Tages» geehrt. Diese Auszeichnung würdigt ihren unermüdlichen Einsatz während der Aktionswoche «16 Tage gegen Gewalt an Frauen». Hier gehts zur Auszeichnung!

Mit Aktionen vor dem Mädchentreff, darunter die Verteilung von Giveaways wie orange Velosattel-Überzüge, Sticker und Zuckerwatte, zog das Team viel Aufmerksamkeit auf das Thema Gewalt an Frauen. «Wir kommen mit Menschen jeden Alters ins Gespräch», berichtet Carmen Bucher, Co-Leiterin des Mädchentreffs.

Auch das bloße Interesse am Stand wertet das Team als Erfolg, da die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für das Thema im Zentrum der Aktionstage stehen.

Herzlichen Glückwunsch an das Team Mädona – Carmen Bucher, Cindy Lolischkies, Corinna Stakelbeck und Stella Maienza – für dieses beeindruckende Engagement und ein großes Dankeschön an Bajour für diese wertvolle Anerkennung.

Aktuell

Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen»

Vom 25. November bis 10. Dezember 2024 beteiligte sich JuAr Basel aktiv an der nationalen Präventionskampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen.»

Das Team des Mädchentreffs Mädona richtete einen Infostand an der unteren Rebgasse ein, um über das Thema aufzuklären. Parallel dazu organisierten die Jugendzentren PurplePark, Jugi Chillout und Jugi Eglisee kreative Bastelangebote in ihren offenen Treffs. Diese niedrigschwelligen Aktionen regten Jugendliche dazu an, sich mit dem Thema Gewalt gegen Frauen auseinanderzusetzen.

JuAr Basel engagiert sich auch über die Kampagne hinaus für die Prävention von Gewalt. Mit sicheren Räumen und gezielter Unterstützung stärkt die Organisation Mädchen und junge Frauen das ganze Jahr über.

Wir danken allen Beteiligten, die diese wichtigen Aktionstage unterstützt und mitgestaltet haben!

Aktuell

Sendung Umgang mit Social-Media-Trends

Aktuelle Social-Media-Trends wie Amok-Drohungen sorgen für Unsicherheit und öffentliche Aufmerksamkeit. Unser Beauftragter für Digitale Jugendarbeit, Endrit Sadiku, gab dazu in der Schwerpunktsendung Punkt 6 Thema von Telebasel eine fachliche Einschätzung.

Um solchen Trends professionell zu begegnen, hat JuAr Basel vor über einem Jahr eine Fachgruppe für Digitale Jugendarbeit gegründet. Diese in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW initiierte Gruppe besteht aus zehn Fachkräften, jeweils einer aus jedem Jugendzentrum der JuAr Basel.

Sie überwachen Trends, geben Empfehlungen weiter und organisieren Weiterbildungen für Mitarbeitende.

Die Arbeit der Fachgruppe zielt auf Aufklärung und den direkten Austausch mit Jugendlichen ab. Außerdem steht JuAr Basel regelmäßig in Kontakt mit externen Partner:innen, um Social-Media-Phänomene fundiert aufzuarbeiten.

Wir danken Telebasel für die Berichterstattung.
Das vollständige Gespräch finden Sie hier.

Aktuell

Erfolgreiche Durchführung des Winterballs 2024

Am Freitag, dem 15. November, fand der Winterball 2024 im Quartierzentrum Klyck statt, mit über 60 Jugendlichen aus ganz Basel. Seit 2022 bietet die Veranstaltungsreihe „Sommer-/Winterball“ Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren die Möglichkeit, das Basler Nachtleben in einer sicheren und zugänglichen Umgebung zu erleben.

Mit alkoholfreien Getränken an der Bar und Bühnenauftritten für künstlerische und musikalische Talente wird nicht nur ein unvergessliches Erlebnis geboten, sondern auch die Kreativität der Jugendlichen gefördert.

Was einst in den Quartieren Kleinhüningen und Klybeck begann, hat sich mittlerweile in der gesamten Stadt etabliert. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation zwischen der Mobilen Jugendarbeit Basel, dem Quartierzentrum Klyck sowie den Jugendzentren Kleinhüningen und Eglisee.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Partner:innen für die erfolgreiche Zusammenarbeit!

Aktuell

Herzliche Gratulation ans Jugi Bachgraben!

Unser Jugendzentrum Bachgraben wurde am 12. November 2024 mit dem Preis des Gesundheitsförderprogramms Kebab+ ausgezeichnet. Das Programm des Schweizerischen Verbands für Offene Kinder- und Jugendarbeit (DOJ/AFAJ) zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche zu gesunder Ernährung und Bewegung zu motivieren.

Das ausgezeichnete Projekt B(ody) a(nd) M(ind) überzeugte die Jury durch seinen ganzheitlichen Ansatz. Im ersten Teil erhielten 15 Jugendliche mehrere Wochen lang Training durch einen Fitnesscoach und erlangten eine Lizenz zum selbständigen Training.

Der zweite Teil des Projekts widmete sich gesunder Ernährung: In Zusammenarbeit mit der Blue Cocktail Bar entwickelten 35 Jugendliche eigene Fitnessshakes und tauschten sich mit Fachpersonen ungezwungen über Ernährungsthemen aus. Die Arbeit wurde im Impact HUB Bern vorgestellt und mit einem Preisgeld von 500 CHF gewürdigt.

Herzlichen Dank an unser engagiertes Team vom Jugi Bachgraben und an Kebab+ für die Anerkennung dieses Projekts.